Ausstellung: MusicTanz - Surrogate Cities

01.09.2008

Surrogate Cities – so nennt der Komponist Heiner Goebbels sein Werk, in dem er sich von verschiedenen Seiten dem Phänomen »Stadt« zu nähern versucht. Surrogate Cities hieß auch das große Tanzprojekt, das die Berliner Philharmoniker zusammen mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen im Rahmen ihres Education-Programms am 2. und 3. Februar 2008 in der arena Berlin realisierten. Im Auftrag von Zukunft@BPhil entwickelte die französische Choreografin Mathilde Monnier gemeinsam mit ihrem Team vom Centre Chorégraphique National de Montpellier Languedoc-Roussillon zu Goebbels' Werk eine große Tanz-Fantasie. Ihre Inspirationsquellen waren die verschiedenen Gruppierungen, die in einer Stadt leben und sich dort organisieren – und ebenso die ganz unterschiedlichen Erlebnisse und Vorstellungen der jugendlichen und erwachsenen Teilnehmer: Was ist überhaupt eine Stadt? Welche spezifischen Perspektiven und Lebensgefühle entstehen in einem städtischen Raum?
Mit dabei waren Schülerinnen und Schüler der Eduard-Mörike-Grundschule aus Neukölln, Jugendliche aus Berlin und Potsdam der Tanzcompany Lis:sanga, Mitglieder der Kung-Fu Schulen Shaolin Tempel und WuYi Akademie sowie Berliner Seniorinnen und Senioren, außerdem der Sprechkünstler David Moss und die Sängerin Jocelyn B. Smith – und natürlich Sir Simon Rattle und die Berliner Philharmoniker. Andreas Knapp hat die Proben und Aufführungen fotografisch begleitet. Seine Bilder geben einen Eindruck von getanzten Imaginationen städtischer Atmosphäre, urbanem Lebensgefühl und Architektur. Vom 29. August bis 28. September 2008 sind seine Fotos in der Ausstellung: MusicTANZ – Surrogate Cities montags bis freitags von 15 bis 18 Uhr, samstags, sonn- und feiertags von 11 bis 14 Uhr, sowie jeweils eine Stunde vor Konzerten im Foyer der Philharmonie zu besichtigen.


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Foto: Andreas Knapp

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