Berliner Philharmoniker

Ausstellung: Herbert von Karajan und die Berliner Philharmoniker

24.04.2008

100 Jahre Herbert von Karajan. Mit einem Gedenkkonzert am 23. Januar 2008 haben die Berliner Philharmoniker ihrem ehemaligen Chefdirigenten ihre Reverenz erwiesen. Nun folgt eine Ausstellung, die die Jahrzehnte währende Verbindung der Philharmoniker mit Karajan dokumentiert. Mit gerade 30 Jahren debütierte der Dirigent im April 1938 bei dem Orchester. Zu einer engen Bindung kam es jedoch erst 17 Jahre später. Im April 1956 unterzeichnete Karajan den Vertrag, der ihn als Nachfolger Wilhelm Furtwänglers zum Ständigen Dirigenten und Künstlerischen Leiter machte. Damit begann eine einzigartige Partnerschaft, die von kreativen Höhenflügen und Erfolgen ohnegleichen getragen, jedoch nicht immer ungetrübt war. 33 Jahre hielt Karajan dem Orchester die Treue, ehe er sich auf dem Höhepunkt einer großen Krise im April 1989 zurückzog und seinen Musikern barsch die Zusammenarbeit aufkündigte. Die von Helge Grünewald kuratierte Ausstellung im Foyer der Philharmonie konzentriert sich auf die verschiedenen Facetten der Jahre der Philharmoniker mit Karajan: die Chronologie der künstlerischen Arbeit von 1938 bis 1988, historische Momente wie die Eröffnung der neuen Philharmonie (1963) und des Kammermusiksaals (1987), wichtige Reisen (darunter erste Auftritte in Russland und in Peking), die Gründung der Salzburger Osterfestspiele und der Orchester-Akademie der Berliner Philharmoniker. Dauer der Ausstellung: 27. April bis Ende Juni 2008.


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Herbert von Karajan (Foto: Siegfried Lauterwasser)
Herbert von Karajan (Foto: Siegfried Lauterwasser)

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