Berliner Philharmoniker

Zum Spielplan 2016/2017

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Kammermusik

Leonidas Kavakos Violine

Kirill Gerstein Klavier

Stefan Dohr Horn

weitere Mitglieder der Berliner Philharmoniker

Duo plus

Johannes Brahms

Horntrio Es-Dur op. 40

N. N.

N. N.

Johannes Brahms

Klavierquartett g-Moll op. 25

Termine und Tickets

Verkaufshinweise

Di, 13. Jun. 2017 20 Uhr

Kammermusiksaal

Einführung: 19:00 Uhr

Aboserie Sonderkonzert Kammermusik

Programm

Eine lichte Naturimpression hat Johannes Brahms zum Kopfsatz-Hauptthema seines Es-Dur-Horntrios angeregt. So jedenfalls berichtet es Albert Dietrich, dem Brahms bei einem Spaziergang »in der Nähe von Baden-Baden auf den waldigen Höhen zwischen den Tannen« den Ort der Inspiration zeigte: »[…] wie ich an diese Stelle kam, brach die Sonne hervor und sofort fiel mir das Thema ein« – eine träumerische Musik, die über rhythmischem Ostinato wie versunken um immer dieselben Töne kreist. Den romantischen Topos des fernen Hornklangs greift das folgende Scherzo auf, zu dessen Beginn die sich nahende Jagdgesellschaft noch kaum zu vernehmen ist. Nach einem schwermütigen Adagio, das Brahms laut Max Kalbeck im Gedenken an seine verstorbene Mutter komponiert hatte, endet das Werk mit einem schwungvollen Finale, das die Jagdthematik wieder aufgreift. Leonidas Kavakos, philharmonischer Artist in Residence der Spielzeit 2012/2013, Kirill Gerstein, der im April 2016 sein gefeiertes Debüt in den philharmonischen Konzerten gab (»ein atemberaubender Virtuose«, so Andreas Göbel im rbb kulturradio) und der Solohornist der Philharmoniker, Stefan Dohr, widmen sich in diesem »Duo Plus« Brahms’ romantischem Meisterwerk. Mit Unterstützung der philharmonischen Solisten Amihai Grosz (Viola) und Bruno Delepelaire (Violoncello) steht nach der Pause Brahms’ Erstes Klavierquartett auf dem Programm: ein Werk, dessen expressive Spannungen der ersten drei Sätze im abschließenden Rondo gelöst werden. In ihm griff der Komponist die bis zu Haydn zurückreichende Tradition der wirbelnden Zingarese-Finali auf und schrieb eine Musik, die mit Csárdás-Anspielungen, Perpetuum-mobile-Episoden, Trio-Ständchen und einer Zimbal-Kadenz samt abschließender Stretta aufwartet.

Leonidas Kavakos

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