Berliner Philharmoniker

Zum Spielplan 2016/2017

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Kammermusik

Akademie für Alte Musik Berlin

Georg Kallweit Violine und Leitung

Marin Marais

Tempête aus der Tragédie en musique Alcyone

Michel-Richard de Lalande

Suite aus dem Divertissement Les Fontaines de Versailles

Georg Philipp Telemann

Ouvertürensuite C-Dur »Hamburger Ebb und Fluth« TWV 55:C3

Georg Friedrich Händel

Wassermusik HWV 348 ‐ 350

Termine und Tickets

Verkaufshinweise

Mo, 12. Jun. 2017 20 Uhr

Kammermusiksaal

Einführung: 19:00 Uhr

Programm

Marcel Dupré war unter den Organisten ein Künstler der Superlative. In seinen 85 Lebensjahren spielte er die meisten Konzerte, kassierte die höchsten Gagen und komponierte die virtuosesten Werke. Bereits mit 21 Jahren vertrat Dupré seinen Lehrer Charles-Marie Widor an der berühmten Orgel von Saint-Sulpice in Paris. Dort entstanden 1912 Duprés erste Orgelwerke – die legendären Trois Préludes et Fugues, die von seinen Zeitgenossen für unspielbar gehalten wurden. Während Marcel Dupré sich anschickte, die Orgelwelt zu erobern, brach Duprés Zeitgenosse Igor Strawinsky in das heidnische Russland auf – zumindest musikalisch. »Alte angesehene Männer sitzen im Kreis und schauen dem Todestanz eines jungen Mädchens zu, das zufällig ausgewählt wurde und geopfert werden soll, um den Gott des Frühlings günstig zu stimmen.« (Igor Strawinsky)

Die Uraufführung der Ballettmusik Le Sacre du printemps im Mai 1913 in Paris geriet zu einem veritablen Theaterskandal. Doch passt dieses »Massacre du printemps«, wie Claude Debussy das epochemachende Werk seines Freundes Strawinsky einmal bezeichnete, überhaupt auf die Orgel? Unbedingt, sagt der französische Starorganist Olivier Latry. Die rhythmische Urgewalt und die orgiastische Klangpracht der Partitur lassen sich kongenial auf einer großen Konzertsaalorgel wie der in der Berliner Philharmonie darstellen. Olivier Latry, Titularorganist an der Kathedrale von Notre-Dame in Paris, orientiert sich in seiner Orgelfassung eng an Strawinskys Version für Klavier zu vier Händen. Neben Latry nimmt Shin Young Lee Platz, zusammen spielen sie zu vier Händen und vier Füßen.

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