Berliner Philharmoniker

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Kammermusik

Der philharmonische Diskurs

Jens Malte Fischer im Gespräch mit

Tilman Krause

Stipendiaten der Orchester-Akademie der Berliner Philharmoniker spielen Werke von Johannes Brahms und anderen

Teil 4: Dichtung und Wahrheit

Jens Malte Fischer im Gespräch mit, Tilman Krause , Stipendiaten der Orchester-Akademie der Berliner Philharmoniker spielen Werke von Johannes Brahms und anderen

Termine und Tickets

Verkaufshinweise

Mi, 17. Mai 2017 20 Uhr

Kammermusiksaal Ausstellungsfoyer

Programm

»Es gibt drei Arten von Lügen«, erklärte der englische Politiker und Schriftsteller Leonard Henry Courtney: »Lügen, verdammte Lügen und Statistiken.« Das mag sein, sicher ist aber, dass in dieser Auflistung eine Gattung fehlt: die Autobiografie. In wohl keinem Genre wird so viel gelogen, geschummelt und getrickst wie in der Erinnerungsliteratur. Das Ausmaß der Manipulationen reicht dabei von kleineren Retuschen des Geburtsdatums über das Verschweigen unliebsamer Familienangehöriger bis zur Erfindung angeblicher Heldentaten. Was also, wenn ein Künstler über sich selbst die Unwahrheit in die Welt setzt? Was, wenn er so eine falsche Fährte zu seinen Werken legt? Wie kommt man ihm auf die Schliche? Und was bedeutet das für die Rezeption der Werke?

Jens Malte Fischer ist emeritierter Professor für Theaterwissenschaft an der Universität München. Er schreibt regelmäßig für die Neue Zürcher Zeitung sowie die Süddeutsche Zeitung und ist Autor zahlreicher Bücher über Musik, Literatur und Theater. Seine Biografie über Gustav Mahler wurde von der Presse gefeiert. Tilman Krause ist leitender Feuilletonredakteur der Tageszeitung Die Welt.

Johannes Brahms

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