Berliner Philharmoniker

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Kammermusik

Philharmonia Quartett:

Daniel Stabrawa Violine

Christian Stadelmann Violine

Neithard Resa Viola

Dietmar Schwalke Violoncello

Ludwig van Beethoven

Streichquartett a-Moll op. 132

Dmitri Schostakowitsch

Streichquartett Nr. 15 es-Moll op. 144

Termine und Tickets

Verkaufshinweise

So, 29. Jan. 2017 20 Uhr

Kammermusiksaal

Einführung: 19:00 Uhr

Programm

Als das Philharmonia Quartett 2015 seinen 30. Geburtstag feierte, konnte es auf eine lange Reihe künstlerischer Erfolg zurückblicken. Zwei Komponisten haben die vier Musiker des Ensembles in all den Jahren besonders herausgefordert, inspiriert und beglückt: Ludwig van Beethoven und Dmitri Schostakowitsch. Die Spätwerke dieser Meister gehören für das Philharmonia Quartett zu den wichtigsten Beiträgen der Streichquartettliteratur. Sie sind nicht nur großartige Musik, sondern eine zu Klang gewordene Philosophie des Lebens. »Die zwei Komponisten sind Brüder im Geiste, was die existenzielle Ernsthaftigkeit ihrer Musik angeht«, so die Musiker des Quartetts. Was Beethoven und Schostakowitsch außerdem verbinde: »Sie haben sowohl im Bereich des Streichquartetts als auch der Symphonie Maßstäbe gesetzt.«

Anlässlich seines Jubiläums hat das Philharmonia Quartett einen Saison übergreifenden Zyklus initiiert, der die späten Streichquartette der beiden einander gegenüberstellt. Mit diesem Konzert findet der Beethoven-Schostakowitsch-Zyklus nun seinen Abschluss. Die vorgestellten Werke, Beethovens op. 132 und Schostakowitschs Quartett Nr. 15 reflektieren die Konfrontation mit einer schweren Erkrankung, die die Komponisten bei ihrer Arbeit beeinträchtigten und beeinflussten. Während Beethoven wieder gesundete und dies im Mittelsatz seines fünfsätzigen Quartetts mit dem »Heiligen Dankgesang eines Genesenen an die Gottheit« zum Ausdruck bringt, war Schostakowitsch während der Arbeit an seinem letzten Quartett bereits vom Tod gezeichnet. Resignation, Trauer, Abschied sind die Themen des Werks, das aus einer Folge von sechs Adagio-Sätzen besteht. Trotz der gleichbleibenden Tempoangabe gibt Schostakowitsch jedem Satz eine eigene unverwechselbare Stimmung. Egal, ob im Fugato, als Zwölftonreihe, im Stil eines Nocturnes oder Trauermarsches – dieses Quartett wirkt wie ein Abgesang auf das Leben und das eigene kompositorische Schaffen.

Quartett

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