Berliner Philharmoniker

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Kammermusik

Gerald Finley Bassbariton

Antonio Pappano Klavier

Ludwig van Beethoven

Adelaide B-Dur op. 46

Ludwig van Beethoven

In questa tomba oscura As-Dur WoO 133

Ludwig van Beethoven

La partenza A-Dur WoO 124

Ludwig van Beethoven

Der Kuss A-Dur op. 128

Franz Liszt

Tre sonetti del Petrarca S. 270b

Ottorino Respighi

Quattro arie scozzesi

Maurice Ravel

Chants populaires

Dmitri Schostakowitsch

Sechs Romanzen nach Versen englischer Dichter op. 62

Paolo Tosti

Ausgewählte Lieder

Termine und Tickets

Verkaufshinweise

Mi, 07. Dez. 2016 20 Uhr

Kammermusiksaal

Einführung: 19:00 Uhr

Programm

Liedgesang ist die persönlichste Kunstform in der Musik: unmittelbarer, durch kein Kostüm, keine Maske, kein Instrument geschützter Ausdruck der Persönlichkeit. Er gibt Gelegenheit, so Gerald Finley, »zu zeigen, wer man als Sänger wirklich ist. […] Ich hatte das große Glück, berühmte Virtuosen der älteren Generation wie Fischer-Dieskau, Prey und Tom Krause live zu hören. Von ihnen hat jeder auf ganz eigene Weise gezeigt, wie die Persönlichkeit einen Liederabend bestimmt und trägt.« Im Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie wird der vom Dirigenten und Pianisten Antonio Pappano am Klavier begleitete kanadische Sänger mit gewohnt »wohltönender, nuancenreicher Baritonstimme« (Neue Zürcher Zeitung) neben Beethovens bekanntem Klavierlied Adelaide auch dessen düstere Arietta »In questa tomba oscura« sowie die lamentohafte Metastasio-Vertonung La partenza präsentieren.

Anschließend stehen Franz Liszts Tre sonetti del Petrarca auf dem Programm, deren musikalischer Ausdruck in großer modulatorischer Vielfalt zwischen vibrierender Exaltation und elegischer Klage changieren. Einem ganz anderen Ausdrucksbereich sind dann die wenig bekannten Quattro arie scozzesi von Ottorino Respighi gehalten: schottische Volksweisen, die von Pentatonik und »scotch snap« geprägt werden. Schottische Dudelsäcke klingen auch in der Chanson écossaise aus Maurice Ravels Volksliedsammlung Chants populaires an, während die im Zentrum von Schostakowitschs Sechs Romanzen stehende sarkastische Robert-Burns-Vertonung MacPhersons Abschied ein typisches Beispiel für den ausgeprägten Galgenhumor des russischen Komponisten bietet; ausgewählte Lieder von Paolo Tosti runden den Abend stimmungsvoll ab.

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