Berliner Philharmoniker

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Musik bewegt Bilder

Mozarts Zauberflöte im Film

Termine

Mi, 13. Mär. 2013 18 Uhr

Hermann-Wolff-Saal

Programm

Mozarts Zauberflöte, am 30. September 1791 in Wien uraufgeführt, ist eine der meistgespielten und beliebtesten Opern überhaupt. Ihre Popularität scheint ungebrochen. Die Zauberflöte steht in der Inszenierung von Robert Carsen und unter der musikalischen Leitung von Simon Rattle mit vier Aufführungen im Mittelpunkt der Osterfestspiele 2013 in Baden-Baden. Anfang April wird sie zwei Mal konzertant in der Philharmonie gegeben.

Die Zauberflöte regt immer wieder Opernregisseure zu Inszenierungen an, ist aber auch ein Stoff für den Film. Davon zeugen zahlreiche filmische Realisierungen. Zur Disposition stehen vier Varianten: 1974 drehte Ingmar Bergman eine viel beachtete Filmversion Trollflöjten für das schwedische Fernsehen, die im Oktober 1975 auch in die Kinos kam. Gesungen wird schwedisch, Dirigent war Eric Ericsson. 2003 entstand in Frankreich Benno Bessons Fassung mit Piotr Beczata (Tamino) und Dorothea Röschmann (Pamina). Martin Kušej wiederum erzählt in seiner Züricher Inszenierung von 2007 die Zauberflöte als (Alb-)Traum mit Traumatisierten und Unterdrückten.

Wir zeigen die Version von Kenneth Branagh aus dem Jahr 2006. Der englische Regisseur, bekannt vor allem für seine originellen und fantasievollen Shakespeare-Verfilmungen, verlegt in seiner Adaptation die Handlung ins 20. Jahrhundert, in den 1. Weltkrieg: Soldat Tamino begibt sich auf eine gefährliche Reise, um Pamina zu befreien. »Wir wollten alles, was im und mit Film möglich ist, einsetzen, um dem Publikum die Möglichkeit zu geben, sich diese großartige Oper anzueignen – so wie es das will«, erklärte der Regisseur.

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