Zum Spielplan 2012/2013

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Orchester-Akademie

Orchester-Akademie der Berliner Philharmoniker

Mitglieder der Berliner Barock Solisten

Raimar Orlovsky Projektleiter

Philharmonische Akademie

Georg Philipp Telemann

Ouvertüre c-Moll TWV 55:c4 (Fragment)

Johann Sebastian Bach

Konzert für drei Violinen, Streicher und Basso continuo C-Dur BWV 1064 (Rekonstruktion)

Georg Philipp Telemann

Konzert für Trompete, Streicher und Generalbass D-Dur TWV 51:D7

Georg Philipp Telemann

Konzert für zwei Flöten, Violone, Streicher und Generalbass a-Moll TWV 53:a1

Johann Sebastian Bach

Ricercare a sei aus dem Musikalischen Opfer BWV 1079 (Bearbeitung für Streicher)

Johann Sebastian Bach

Brandenburgisches Konzert Nr. 3 G-Dur BWV 1048

Termine

So, 10. Mär. 2013 20 Uhr

20:00 | Kammermusiksaal

Programm

Einmal im Jahr betreuen die Berliner Philharmoniker ihre Akademisten nicht nur als Kammermusik-Dozenten, sondern im Zusammenspiel als Kammermusik-Partner. Diesmal gestalten Mitglieder der Berliner Barock Solisten (die allesamt auch Philharmoniker sind) eine Arbeitsphase mit den Stipendiaten. Der Oberbegriff »historisch informierte Aufführungspraxis« fasst wichtige Erkenntnisse zusammen, die für moderne Instrumentalisten aus der Berücksichtigung historischer Quellen und der Instrumentenkunde erwachsen.

Für den Orchester-Nachwuchs an der Akademie ist dies ein nicht unbedeutender Weiterbildungsbaustein auf dem Weg zum professionellen Musiker. Raimar Orlovsky als Projektleiter wird mit seinen philharmonischen Kollegen und den Stipendiaten ein Programm erarbeiten, in dem Werke von Georg Philipp Telemann und Johann Sebastian Bach im Mittelpunkt stehen.

Über die Musik

»Durch das Leben hindurchgegangen«

Bewegungen, Begegnungen: Musik von Telemann und Bach

Der Avantgardist: Georg Philipp Telemann

Vor 100 Jahren schien der Fall erledigt. »Telemann ist heute vergessen und verachtet. Man versucht nicht einmal, ihn kennenzulernen«, klagte damals Romain Rolland und schrieb im Gegenzug L’Autobiographie d’un illustre oublié, die in Deutschland unter dem Titel Memoiren eines vergessenen Meisters erschien: eine Ehrenrettung für Telemann. »Seit dem Tage, da die Größe Johann Sebastian Bachs erkannt wurde, ist alles, was zu seiner Zeit groß war, weniger als nichts geworden«, empörte sich Rolland. »Die andern sind zu Staub geworden; mehr als alle Telemann, den die Nachwelt den Sieg entgelten ließ, den er zu seinen Lebzeiten über J. S. Bach davonzutragen wagte.« Doch auch die Ignoranz kennt ihre Konjunkturen. Der Universalgelehrte Romain Rolland, der Literaturnobelpreisträger von 1915 und Gründervater der französischen Musikwissenschaft, läuft mittlerweile selbst Gefahr, »vergessen und verachtet« zu werden, während Georg Philipp Telemann vom fahlen Rand ins leuchtende Zentrum des Musiklebens zurückgekehrt ist. Längst überwunden die Zeiten, da man ihn für einen langweiligen Blockflöten-Komponisten hielt, für einen öden Vielschreiber und seelenlosen Serientäter. Als »Avantgardist« rühmt ihn heutzutage sogar ausdrücklich ein moderner Nachfolger wie Wolfgang Rihm: »Telemann war ein Beweger, fortschrittlicher als sein Freund Bach.«

Und die Bewegung reißt nicht ab. Kein Jahr vergeht, ohne dass »neue« Werke des »vergessenen Meisters« den Archiven entrissen, für den Konzertsaal entdeckt oder in »Weltersteinspielungen« auf die CD gebannt würden. Auch die Ouverture in c-Moll TWV 55:c4 lag unentdeckt in der Hessischen Landes- und Hochschulbibliothek in Darmstadt: ein Fragment, wie es aussieht, denn auf den Einleitungssatz folgt nichts mehr, kein einziger der traditionellen Tänze einer Orchestersuite. Vielleicht sind sie in den zurückliegenden Jahrhunderten einer höchst nachlässigen »Telemann-Pflege« verlorengegangen; vielleicht hat es sie auch nie gegeben. Aller Wahrscheinlichkeit nach aber war diese nur in einer Abschrift überlieferte Ouverture seit Telemanns Tod nie mehr erklungen, als sie 2002 von den Berliner Barock Solisten in das aktive Repertoire zurückgeholt und gewissermaßen reanimiert wurde. Telemann huldigt in seiner c-Moll-Ouverture dem »vermischten Geschmack«, der seiner Epoche als Inbegriff des »deutschen« oder »ächten« Geschmacks galt. Er verbindet die französische mit der italienischen Sphäre, setzt den heroischen Stil aus Versailles, das »genre pathétique« (Markenzeichen ist der punktierte Rhythmus), in Kontrast zum konzertanten, agil bewegten Binnenteil, der spielerisch zwischen dem Tutti und dem Concertino aus einer Violine und zwei Oboen wechselt.

»Alldieweil aber die Veränderung belustigt / so machte mich auch über Concerte her. Hiervon muß bekennen / daß sie mir niehmals recht von Herzen gegangen sind / ob ich deren schon eine ziemliche Menge gemacht habe«, gesteht Georg Philipp Telemann in seinem Lebens-Lauff von 1718. Eine erstaunliche Selbsteinschätzung, ehrlich zweifellos, und doch erweckt ein Blick in den umfangreichen Werkkatalog dieses Komponisten den Eindruck, als habe sich Telemann jahrzehntelang selbst Lügen strafen wollen. In seinen frühen Jahren als Hofkapellmeister im Herzogtum Sachsen-Eisenach (1708 – 1712) komponierte er das Konzert in D-Dur für Trompete, Streicher (ohne Violen) und Basso continuo TWV 51:D7, das dem italienischen Modell eines Concerto da chiesa mit seinem charakteristischen Wechsel langsamer und rascher Sätze folgt. Doch hat die Form nicht zwangsläufig zu bedeuten, dass dieses Konzert auch wirklich »für die Kirche« bestimmt war und im Gottesdienst musiziert worden ist. Den höfischen und herrschaftlichen Status der Trompete betont Telemann in den beiden Allegros, er entfacht ein brillantes Spiel mit Fanfaren, Signalen, Aplomb und Attacke. Die buchstäblich hohe Kunst des Clarinblasens wird dem Solisten (damals noch auf der ventillosen Naturtrompete) im einleitenden Adagio abverlangt, das Telemann melodisch betörend in der »singenden Art« erfand: frei entfaltete Musik einer neuen Epoche der Empfindsamkeit, der Subjektivität und des Individualismus. Wie ein Nachhall aus alten Zeiten, mit gebundenem Stil und strenger Polyfonie, klingt hingegen das Grave, der dritte Satz (der dem Trompeter eine Atempause gönnt).

Das Konzert in a-Moll für zwei Traversflöten, Violone, Streicher und Continuo TWV 53:a1 schrieb Telemann um 1720 in seiner Amtszeit als städtischer Musikdirektor in Frankfurt am Main. Die Besetzung des Concertino ist nur für die beiden Bläser verbürgt, die Wahl der Bassstimme liegt im Ermessen der Interpreten, da Telemann im Autograf jede Angabe schuldig blieb. Dass die meisten seiner Konzerte »nach Franckreich riechen«, wie der Komponist im zitierten Lebens-Lauff feststellt, trifft zumindest auf dieses Werk zu, das nicht allein mit der Loure einen französischen, durch Jean-Baptiste Lully geadelten Tanz an die dritte Stelle der Satzfolge rückt, sondern obendrein mit einem Lentement anhebt, wie es jeder Ouverture des französischen Barock zur Ehre gereichte.

Der Evangelist: Johann Sebastian Bach

Seine sechs Brandenburgischen Konzerte widmete Johann Sebastian Bach einem adeligen Dilettanten, einem Müßiggänger im damaligen, durchaus positiven Verständnis, dem die Musik eine Lust war und kein Broterwerb, ein Lebensinhalt, kein Lebensunterhalt. Für den kamen andere auf, die Familie und die Untertanen. Christian Ludwig von Brandenburg, Markgraf von Schwedt, der jüngste Sohn des Großen Kurfürsten und Onkel des amtierenden Preußenkönigs Friedrich Wilhelm I., vereinte in seiner privilegierten Person die Großzügigkeit des Mäzens mit der musikalischen Passion des Liebhabers, der auch höchstselbst in die Saiten oder die Tasten griff. In seinen Privatgemächern im Berliner Stadtschloss brachte er Opern und Oratorien zur Aufführung, er spielte italienische Concerti, »starcke Ouverturen« nach dem französischen Geschmack – und natürlich die ihm gewidmeten Brandenburgischen Konzerte, in denen (außer ihm selbst) seine Hofmusiker und »Kammer Musici« vielseitig brillieren konnten. Auch wenn er dieses Vergnügen nur mit wenigen teilte, rettete der Markgraf gleichwohl die Ehre des Berliner Musiklebens. Denn sein Neffe, der zu gröberem Zeitvertreib disponierte »Soldatenkönig«, hatte 1713 mit seinem Amtsantritt umgehend die preußische Hofkapelle aufgelöst und eingespart. Deren prominenteste Mitglieder aber fanden ein künstlerische Asyl am Hof zu Köthen, unter der Regierung des »gnädigen und Music so wohl liebenden als kennenden« Fürsten Leopold, der 1717 den vormaligen Weimarer Hoforganisten und Konzertmeister Johann Sebastian Bach an die Spitze seiner hochgerühmten Hofkapelle berief.

Im anhaltischen Köthen blieb Bach bis 1723, als er in das Amt des Leipziger Thomaskantors wechselte und sich in den »Spielmann Gottes« und »fünften Evangelisten« verwandelte (jedenfalls nach dem rückblickenden Urteil der Nachwelt). Die evangelisch-reformierte Konfession des Landesherrn gönnte der Kirchenmusik am Köthener Hof keinen Entfaltungsspielraum, und so komponierte der Kapellmeister Bach ein reiches »weltliches« Repertoire für seine Instrumentalisten: Suiten, Partiten, Sonaten und vor allem Konzerte in wechselnden, erlesenen und symbolträchtigen Besetzungen. Sechs von ihnen brachte er 1721 in Reinschrift, bezeichnete sie auf dem Titelblatt als »Six Concerts Avec plusieurs Instruments« und versah sie obendrein mit einer ausgiebigen französischen Widmung. Auf dem diplomatischen Weg gelangte die handschriftliche Partitur zu ihrem beneidenswerten Empfänger, dem Hohenzollernprinzen Christian Ludwig, ins Berliner Stadtschloss.

Die Besetzung der Brandenburgischen Konzerte ändert sich mit jedem Werk: Das dritte in G-Dur BWV 1048 stützt sich auf drei mal drei Streichinstrumente, Violinen, Violen und Violoncelli (sowie Violone und Cembalo als Basso continuo). Aber der Begriff des Konzerts meinte im Barockzeitalter keine bestimmte instrumentale Konstellation, sondern ein Prinzip, das Ideal der Konversation, des Wettstreits, des Dialogs, der Widerrede als Diskurs und Austausch der Gedanken. »Es handelt sich bei ihm nicht um ein Abwechseln zwischen dem Tutti und dem Concertino; die verschiedenen Klanggruppen stehen in innerer Spannung zueinander, durchdringen sich, heben sich voneinander ab, vereinigen sich wieder, und das alles aus einer unbegreiflichen, künstlerischen Notwendigkeit heraus«, schrieb Albert Schweitzer über Bach und die Brandenburgischen Konzerte. »Man meint wirklich das vor sich zu sehen, was die Philosophie aller Zeit als das Urgeheimnis des höheren Geschehens schildert, jene Selbstentfaltung der Idee, wonach sich diese ihren Gegensatz schafft, um ihn zu überwinden, aus diesem Zustande heraus wieder einen neuen Gegensatz aus sich heraussetzt, ihn wieder überwindet, und so fort und fort, bis sie wieder in sich selber zurückkehrt, nachdem sie gewissermaßen durch das Leben hindurchgegangen ist.«

Ebenfalls in Köthen, im Jahr 1718, komponierte Bach ein Konzert in D-Dur für drei Violinen, Streicher und Continuo, das aber nur in einer späteren Version für drei Cembali BWV 1064 überliefert ist und deshalb am heutigen Abend als Rekonstruktion der mutmaßlichen Urfassung erklingt, eine Bearbeitung der Bearbeitung. In Leipzig musizierte der »fünfte Evangelist« dieses Tripelkonzert in der einen wie der anderen Besetzung, wenn er mit dem »Bachischen Collegium musicum« auftrat, einem aus Studenten, Stadtpfeifern und reisenden Instrumentalisten gemischten Ensemble, das allwöchentlich in dem eleganten Lokal des Cafetiers Zimmermann in der Leipziger Catharinenstraße gastierte. Philosophie im Kaffeehaus: Das »Urgeheimnis des höheren Geschehens« enthüllte sich zwischen Billardtischen, halbvollen Gläsern und Notenpulten, derweil die Tabakspfeifen qualmten.

Am 11. Mai 1747 meldeten die Berlinischen Nachrichten ihren Lesern: »Aus Potsdamm vernimt man, daß daselbst verwichenen Sontag [den 7. Mai] der berühmte Capellmeister aus Leipzig, Herr Bach, eingetroffen ist, in der Absicht, das Vergnügen zu geniessen, die dasige vortrefliche Königl. Music zu hören. Des Abends, gegen die Zeit, da die gewöhnliche Cammer-Music in den Königl. Apartements anzugehen pflegt, ward Sr. Majestät [Friedrich II.] berichtet, daß der Capellmeister Bach in Potsdamm angelanget sey, und daß er sich jetzo in Dero Vor Cammer aufhalte, allwo er Dero allergnädigste Erlaubniß erwarte, der Music zu hören zu dürfen. Höchstdieselben ertheilten sogleich Befehl, ihn herein kommen zu lassen.« Was dann passierte, hat sich in die Musikgeschichte mit einer reich variierten Anekdote eingetragen, die, außer der denkwürdigen Begegnung zwischen Johann Sebastian Bach und dem Preußenkönig, auch die Geburtsstunde einer epochalen Komposition zum Inhalt hat. Friedrich der Große nämlich begab sich »an das sogenannte Forte und Piano« – einen Silbermannschen Hammerflügel – und spielte seinem Gast »ohne einige Vorbereitung in eigner höchster Person« ein Thema vor, verbunden mit der Aufforderung, dieses als Gegenstand einer Improvisation aufzugreifen und »in einer Fuga aus[zu]führen«. Bach muss diese Aufgabe bravourös gemeistert haben, denn die Berlinischen Nachrichten wussten später mitzuteilen: »Es geschahe dieses von gemeldetem Capellmeister so glücklich, daß nicht nur Se. Majest. Dero allergnädigstes Wohlgefallen darüber zu bezeigen beliebten, sondern auch die sämtlichen Anwesenden in Verwunderung gesetzt wurden.« Doch wollte sich Friedrich damit noch nicht begnügen und verlangte, nach der dreistimmigen auch noch eine sechsstimmige Fuge über sein königliches Thema zu hören. Diesen Wunsch allerdings musste ihm Bach abschlagen: Er extemporierte stattdessen über ein eigenes Thema.

Gleichwohl ließ ihn die Herausforderung, eine sechsstimmige Komposition über die thematische Vorgabe des preußischen Monarchen zu erfinden, nicht mehr los, und da sich ein solches kontrapunktisches Kunstwerk nicht aus dem Stegreif hatte bewältigen lassen, nahm er die Arbeit daran sogleich nach seiner Rückkehr in Leipzig auf. Er schuf jenes gewaltige Ricercar a sei, das eine Sammlung von insgesamt 13 Stücken krönt, die in ebenso vielfältiger wie exemplarischer Weise die Auseinandersetzung mit dem »Thema Regium«, dem königlichen Thema, führen. Bereits nach nur zwei Monaten hatte sich Bach der anspruchsvollen kompositorischen Arbeit entledigt und konnte nun das vollständige Sammelwerk in einer repräsentativen Druckausgabe an Friedrich den Großen schicken: ein Musicalisches Opfer. Fast 200 Jahre später sollte Anton Webern das sechsstimmige Ricercar, das Bach mit keiner greifbaren Besetzungsangabe versehen, aber zweifellos für ein Tasteninstrument konzipiert hatte, mit dem modernen Orchesterapparat gewissermaßen neu- und nachkomponieren: »Ja, gilt es nicht zu erwecken, was hier noch in der Verborgenheit dieser abstrakten Darstellung durch Bach selbst schläft und für fast alle Menschen dadurch einfach noch gar nicht da oder mindestens völlig unfaßbar ist? Unfaßbar als Musik!« Im heutigen Konzert aber wird das Ricercar a 6 weder durch ein »Clavier« noch durch ein großes Orchester zum Leben erweckt, sondern durch eine kammermusikalische Fassung für drei Violinen, Viola, zwei Violoncelli und Violone: auf den Spuren des »berühmten Capellmeisters aus Leipzig«.

Wolfgang Stähr

Biographie

Die Berliner Barock Solisten wurden 1995 von Mitgliedern der Berliner Philharmoniker und führenden Musikern der Alte-Musik-Szene Berlins mit dem Ziel gegründet, die Musik des 17. und 18. Jahrhunderts auf künstlerisch höchstem Niveau aufzuführen. Dabei wollte man auf die reiche Erfahrung zurückgreifen, welche die Musikwelt in den vergangenen Jahrzehnten mit »authentischen« Aufführungen gemacht hat. Die bewusste Entscheidung für das Spiel auf modernen oder modernisierten alten Instrumenten steht dabei der Annäherung an eine »historische« Aufführungspraxis nicht entgegen. Art und Größe der Besetzung variieren mit Rücksicht auf die Werke der jeweiligen Konzertprogramme. Mit Rainer Kussmaul hat das Ensemble seit seiner Gründung einen besonders auf dem Gebiet der Barockmusik international erfahrenen Solisten als Künstlerischen Leiter. Seit Beginn des Jahres 2010 legen die Berliner Barock Solisten die Künstlerische Leitung zudem in unterschiedliche Hände: So sind bereits Bernhard Forck, Frank Peter Zimmermann, Gottfried von der Goltz, Daishin Kashimoto und Daniel Sepec an der Spitze des Ensembles aufgetreten. Einen Schwerpunkt bildet dabei das Engagement für zu Unrecht vergessene Werke – insbesondere Georg Philipp Telemanns – sowie für Kompositionen unbekannter alter Meister. Zu den Gästen des Ensembles zählen so namhafte Sängerinnen und Sänger wie Christine Schäfer, Dorothea Röschmann und Michael Schade, Bläsersolisten wie etwa Emmanuel Pahud, Albrecht Mayer, Maurice Steger und Reinhold Friedrich sowie der Cembalist und Pianist Andreas Staier. Die Berliner Barock Solisten wurden bereits mehrfach mit renommierten Schallplattenpreisen ausgezeichnet. In Konzerten der Stiftung Berliner Philharmoniker waren sie zuletzt gemeinsam mit Jonathan Kelly und unter der Leitung von Daishin Kashimoto Mitte Dezember vergangenen Jahres zu erleben. Auf dem Programm standen ausschließlich Werke von Johann Sebastian Bach, u. a. das Doppelkonzert d-Moll BWV 1043 mit Frank Peter Zimmermann als weiterem Solisten.

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