Zum Spielplan 2012/2013

In meinen Kalender übernehmen merken gemerkt drucken

Orgel

Hans Fagius Orgel

Tamás Velenczei Trompete

Georg Friedrich Händel

Gloria in excelsis Deo HWV 245 (Fassung für Trompete und Orgel)

Wolfgang Amadeus Mozart

Fantasie f-Moll KV 608

Paul Hindemith

Orgelsonate Nr. 1

Johann Sebastian Bach

Triosonate c-Moll BWV 526

Johann Sebastian Bach

Fantasie G-Dur BWV 572 »Pièce d’orgue«

Kent Kennan

Sonate für Trompete und Klavier (Fassung für Trompete und Orgel)

Joseph Jongen

Sonata eroïca op. 94

Termine

So, 27. Jan. 2013 12 Uhr

12:00 | Philharmonie - Karl-Schuke-Orgel

Einführung: 11:15

Programm

Mozarts Fantasie in f-Moll für Orgelwerk von 1791 verdient laut Ignaz von Seyfried »einen der ersten Plätze unter den Meisterwerken des Unterblichen«. Am Anfang steht ein in seiner Virtuosität kaum zu überbietendes »furchtbar wilde[s] Allegro«, das laut Seyfried »tausend verschiedenartige Empfindungen« erweckt. »Bey der erschütternden Ausweichung nach fis-moll erstarrt der Zuhörer, und wähnt, den Boden unter sich erbeben zu fühlen. Sphärengesang ist das liebliche, so äußerst zarte Adagio in As-dur; es entlockt Thränen, wohltätige Thränen der Sehnsucht nach oben. [...] Nach jenseits deutet der Schluß!«

Der schwedische Organist Hans Fagius, den seine rege Konzerttätigkeit quer durch Europa, die USA, Kanada und Australien führt, widmet sich – in Werken von Händel und Kent Kennan unterstützt von Tamás Velenczei, dem Solo-Trompeter der Berliner Philharmoniker – neben Mozarts selten zu hörender Orgelfantasie auch Hindemiths Sonate Nr. 1, deren Ausdruckbereiche von spielerischem Musikantentum bis zu größter Verinnerlichung reichen.

Auf dem weiteren Programm steht u. a. die meditative Triosonate c-Moll BWV 526, die zu einer Gruppe von sechs »Sonaten oder Trio für zwey Claviere mit Obligatem Pedal« gehört, welche Vater Bach für seinen ältesten Sohn Wilhelm Friedemann komponiert hat. Zum Abschluss seines Berliner Konzerts hat Hans Fagius, der 1989 als Professor an das Königliche Musikkonservatorium in Kopenhagen berufen wurde, noch die monumentale Sonata eroïca des belgischen Komponisten Joseph Jongen aufs Programm gesetzt, der das harmonisch überaus reizvolle Werk am 6. November 1930 im Brüsseler Palais des Beaux-Arts anlässlich der Einweihung der dortigen Orgel mit überwältigendem Erfolg uraufgeführt hat.

2012-11-04-orgel-3.jpg

Newsletter-Service Regelmäßig informiert über das aktuelle Programm und Highlights aus der Welt der Philharmoniker.

Alle Veranstaltungen in der Philharmonie finden Sie auch auf:

Berliner Bühnenzu berlin-buehnen.de