Zum Spielplan 2012/2013

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Kammermusik

Michael Hasel Dirigent

Mitglieder der Berliner Philharmoniker und Gäste

Das Jahr 1912

Arnold Schönberg

Fünf Stücke für Orchester op. 16 (Bearbeitung für Kammerensemble von Felix Greissle)

Claude Debussy

Prélude à l'après-midi d'un faune (Bearbeitung für Kammerensemble von Benno Sachs)

Anton Webern

Sechs Stücke für Orchester op. 6b (Bearbeitung für Kammerensemble durch den Komponisten)

Arnold Schönberg

Pierrot lunaire (Zum 100. Jahrestag der Uraufführung in Berlin)

Termine

Di, 16. Okt. 2012 20 Uhr

20:00 | Kammermusiksaal

Programm

Das Prélude à l'après-midi d'un faune, mit dessen Pariser Uraufführung am 22. Dezember 1894 Claude Debussy seinen Durchbruch hatte, weist deutlich in Richtung musikalische Moderne: »Mit der Flöte des Fauns hat die Musik neuen Atem zu schöpfen begonnen«, urteilte Pierre Boulez. Eine zentrale Figur dieser Moderne war bekanntlich Arnold Schönberg, der seit Anfang der 1920er-Jahre mit seiner »Methode der Komposition mit zwölf aufeinander bezogenen Tönen« ein neues Regelwerk entwickelte, das die Musik des 20. Jahrhunderts stark beeinflussen sollte.

Die Fünf Orchesterstücke op. 16, in denen Schönberg u. a. mit der »Emanzipation der Dissonanz« den entscheidenden Schritt zur Aufgabe der traditionellen Formprinzipien wagte, entstanden am Anfang dieser radikalen Entwicklung – Hans Heinz Stuckenschmidt beschrieb das vierte jener Stücke als »ein gespenstisch-bewegtes Scherzo im Geist Mahlers«. Die expressionistische Klanglichkeit des Pierrot lunaire, den Schönberg für die Leipziger Rezitatorin Albertine Zehme nach Gedichten Otto Erich Hartlebens komponierte – »ich gehe unbedingt, das spüre ich, einem neuen Ausdruck entgegen« – dient demgegenüber dem »unmittelbare[n] Ausdruck sinnlicher und seelischer Bewegungen« (Schönberg).

Die öffentliche Uraufführung der 21 Miniaturen, die am 16. Oktober 1912 im Berliner Choralion-Saal erfolgte, wurde für Schönberg ein Triumph: »Schönberg und die Aufführenden«, so Webern, »mußten oft und oft kommen, vor allem natürlich Schönberg; man schrie im Saal nach ihm immer wieder. Es war ein unbedingter Erfolg.«

Über die Musik

»Die Farbe ist alles, die Noten gar nichts«

Zu Kompositionen und Orchesterbearbeitungen für Kammerensemble von Arnold Schönberg, Anton Webern und Claude Debussy

Man schrieb das Jahr 1912. Die großen Katastrophen des frühen 20. Jahrhunderts warfen ihre Schatten voraus: Den Auftakt machte im April das legendäre Schiffsunglück des Luxusdampfers Titanic, der auf seiner Jungfernfahrt nach der Kollision mit einem Eisberg im Nordatlantik versank. Im Mai beschloss der Deutsche Reichstag, die Flotte erheblich auszubauen, während Großbritannien die Royal Flying Corps, den Vorläufer der Royal Air Force gründete. Das Wettrüsten der europäischen Großmächte wurde weiter vorangetrieben. Auf dem Balkan schlossen sich Serbien, Bulgarien, Montenegro und Griechenland zum Balkanbund zusammen, um gegen die Herrschaft des Osmanischen Reichs aufzubegehren. Dieser Konflikt mündete im Oktober in den Ersten Balkankrieg. 1912 war aber auch das Jahr, in dem die Fünften Olympischen Spiele in Stockholm stattfanden, Gerhard Hauptmann den Literaturnobelpreis erhielt und in Charlottenburg bei Berlin das Deutsche Opernhaus, die heutige Deutsche Oper Berlin, seinen Spielbetrieb aufnahm.

»Glänzende Idee. Ganz in meinem Sinn.« – Arnold Schönbergs Pierrot lunaire

Apropos Berlin. Im Januar 1912 kontaktierte der Berliner Konzertagent Emil Gutmann Arnold Schönberg, der wenige Monate zuvor von Wien nach Berlin übersiedelt war. Er wollte den Komponisten im Namen der Schauspielerin Albertine Zehme für die Vertonung des von Otto Erich Hartleben übersetzten Gedichtzyklus Pierrot lunaire von Albert Giraud gewinnen – für ein sehr stattliches Honorar. Schönberg war von dem Vorschlag begeistert. Das Sujet der Texte, die nächtlichen, teilweise angstvollen, teilweise grotesken Traumgespinste, die um die clowneske Commedia-dell’arte-Figur des Pierrot kreisen, entsprach so ganz seinem Geschmack. »Glänzende Idee, ganz in meinem Sinn. Würde das auch ohne Honorar machen wollen«, notierte Schönberg in sein Tagebuch.

Er verpflichtete sich mindestens 20 Gedichte als Melodram mit Klavierbegleitung, eventuell mit Begleitung von zwei weiteren Instrumenten« zu liefern. Die Form des Melodrams, des rezitierenden Sprechvortrags mit Musik, erfreute sich Anfang des 20. Jahrhunderts sowohl auf den großen Theater- und Konzertbühnen wie auch im intimeren Rahmen des Kabaretts großer Beliebtheit. Obgleich ein Genre des 18. und 19. Jahrhunderts galt es vielen expressionistischen Künstlern als ideales Ausdrucksmittel für irreale, übersinnliche Seinszustände. Schönberg war Zeit seines Lebens von den Möglichkeiten des Sprechgesangs fasziniert und nutzte sie in vielen seiner Kompositionen, angefangen von den Gurre-Liedern bis hin zum Psalm 130.

Als er Albertine Zehme im März 1912 das erste vertonte Gedicht »Gebet an Pierrot« vorlegte, schrieb diese enthusiastisch: »Es ist wundervoll, mehr kann ich nicht sagen.« Schönberg selbst erkannte, dass ihm mit diesem Werk ein besonderer Wurf gelingen würde: »Ich gehe unbedingt, das spüre ich, einem neuen Ausdruck entgegen. Die Klänge werden hier ein geradezu tierisch unmittelbarer Ausdruck sinnlicher und seelischer Bewegung.« Der Zyklus, der formal in drei Teile mit je sieben Gedichten gegliedert und »für Sprechstimme, Klavier, Flöte (auch Pikkolo), Klarinette (auch Bassklarinette), Geige (auch Bratsche) und Violoncello« geschrieben ist, spiegelt verschiedene Seelenzustände des Künstlers alias Pierrot wider, vor allem seine Ängste seine und Todessehnsucht, symbolisiert durch den Mond, der »todeskrank«, »bleich« und »gespenstisch« als häufigstes Bild durch die Verse geistert. Hinzu kommen noch weitere, häufig christliche Metaphern, die den Opfertod thematisieren. Aber immer wieder wird in den Gedichten auch ein grotesk-parodistischer Ton angeschlagen, der eine gewisse Distanz zu der düsteren Grundthematik schafft.

Obgleich Schönberg seine »Methode der Komposition mit zwölf nur aufeinander bezogenen Tönen« damals noch nicht entwickelt hatte, stand er bereits im Ruf ein musikalischer Revolutionär zu sein. Er hatte die Fesseln der Tonalität abgestreift und die Dissonanz der Konsonanz als gleichberechtigt erklärt. Das Loslösen von der Funktionsharmonik ging einher mit dem Rückgriff auf alte Kompositionstechniken. Atonalität sowie das Zitieren von und das Spielen mit historischen Modellen kennzeichnet auch den Pierrot lunaire. Schönberg betonte zwar, dass in diesem Werk die »Farbe alles, die Noten gar nichts« bedeuteten, dennoch arbeitet er mit einheitsstiftenden, immer wiederkehrenden musikalischen Elementen. Konstitutiv sind der verminderte Septakkord, der übermäßige Dreiklang, der neapolitanische Sextakkord und der chromatische Quartfall. Für einige Gedichte verwendet er barocke Formen wie Fuge, Passacaglia und Kanon oder vertont sie als Walzer oder Polka. Doch was das Wichtigste ist: Schönberg gelingt es im Pierrot lunaire, Text und Musik zu einer unlösbaren Einheit zu verschmelzen.

Der Komponist, der, was die Aufführung seiner Werke betraf, nicht erfolgsverwöhnt war, erntete bei der Uraufführung von Pierrot lunaire am 16. Oktober 1912 im Berliner Choralion-Saal, bei der übrigens auch der damalige Klarinettist der Berliner Philharmoniker Karl Eßberger mitwirkte, großen Beifall. »Hier ist endlich ein Musiker, der trotz seiner absolut neuen, teilweise unerhörten Mittel unsere Seele herrlich aufwühlt«, schreibt der Kritiker der Zeitschrift Die Musik über Schönberg.

»Tolle Katzenmusik« – Arnold Schönbergs Fünf Orchesterstücke op. 16

Die im selben Jahr uraufgeführten Fünf Orchesterstücke op. 16 hingegen stießen zunächst auf vollkommenes Unverständnis. Auch dieses Werk wurde erstmals in Berlin präsentiert – wenngleich lediglich in einer Bearbeitung für zwei Klaviere zu acht Händen. Der Musikwissenschaftler Hugo Leichtentritt, der über das Ereignis in den Signalen für die musikalische Welt berichtete, schimpfte die Komposition eine »tolle Katzenmusik«. Um keinen Deut besser fiel die Uraufführung der originalen Orchesterfassung aus, die im September desselben Jahres im Rahmen der Promenade Concerts in London stattfand: Das Publikum fing zu zischen und zu lachen an, und die englischen Kritiker schmähten das Werk mit drastischen Worten.

Schönberg hatte die Fünf Orchesterstücke bereits 1909 während seines Sommerurlaubs im niederösterreichischen Steinakirchen komponiert, also in jener Zeit, als er anfing sich von musikalischen Konventionen zu lösen. Die Aufgabe der Tonalität erforderte gleichzeitig ein Experimentieren mit neuen formalen Lösungen sowie eine Neuausrichtung der motivisch-thematischen Arbeit. Ein Kennzeichen der in dieser Aufbruchsphase entstandenen Kompositionen, ist – um es mit Schönbergs Worten wiederzugeben – »ihre äußerste Ausdrucksstärke und ihre außerordentliche Kürze«. Tatsächlich dauert keines der fünf Orchesterstücke, die die Satztitel »Vorgefühle«, »Vergangenes«, »Farben«, »Peripetie« und »Das obligate Rezitativ« tragen, länger als fünf Minuten. In allen Sätzen verwendet Schönberg kurze Motive, die er variiert, verändert, weiterentwickelt und als Ostinati wiederholt. Im sehr lyrisch gehaltenen Mittelsatz »Farben« steht weniger die motivische Arbeit als die Variation von Akkorden und Klangfarben im Vordergrund. Obwohl Schönberg das Werk für ein großes Orchester konzipierte, ist es – wie der Komponist schrieb – »absolut nicht symphonisch, direkt das Gegenteil davon, keine Architektur, kein Aufbau. Bloß ein ununterbrochener Wechsel von Farben, Rhythmen und Stimmungen«. Die heute im Konzert gespielte Fassung für Kammerorchester, die 1925 beim Musikverlag Peters erschien, stammt von Schönbergs Schwiegersohn Felix Greissle.

»Bitterste Pille« – Anton Webern Sechs Stücke für Orchester op. 6

An Schönbergs revolutionären, musikästhetischen Ansichten richtete auch dessen Schüler Anton Webern sein kompositorisches Denken aus. Wie seine Sechs Stücke für Orchester op. 6 zeigen, die im selben Jahr entstanden wie Schönbergs Fünf Orchesterstücke, griff der damals 26-Jährige die Ideen seines Lehrers auf, um sie in diesem Werk noch knapper, radikaler und kompromissloser umzusetzen. Die einzelnen Sätze sind kürzer und konzentrierter gehalten als bei Schönberg, eine thematisch-motivische Entwicklung findet nicht statt, die verwendeten Motive besitzen eher einen primär rhythmischen Gestus. Daher rückt der Klang, den Webern bis ins Geräuschhafte treibt, als Farbwert noch stärker im Vordergrund. Doch nicht nur Schönberg stand Pate für diese Stücke, sondern auch Gustav Mahler: Die in dessen Symphonien oftmals auftretenden grellen Klagerufe dienten Webern im zweiten Orchesterstück als Vorbild für den Klageschrei der Es-Klarinette, der hier in der Kammermusikversion von der Flöte gespielt wird. Auch der Trauermarschduktus des Vierten Stücks erinnert an Mahler.

Wie aus Briefen und Aufzeichnungen hervorgeht, komponierte Webern dieses Werk noch ganz unter dem Eindruck des Tods seiner Mutter stehend, um die er sehr trauerte. Er beschreibt den Charakter der Stücke folgendermaßen: »Das erste drückt die Erwartung eines Unheils aus, das zweite die Gewissheit von dessen Erfüllung, das dritte die zarteste Gegensätzlichkeit; es ist gewissermaßen die Einleitung zum vierten, einem Trauermarsche; fünf sind ein Epilog: Erinnerung und Ergebung.« Auch wenn die Orchesterstücke 1909 entstanden sind und 1913 uraufgeführt wurden, haben sie einen Bezug zum Jahr 1912: Denn nach dem Verkauf des großelterlichen Hofs besaß Webern endlich die finanziellen Mittel, einige seiner Werke, darunter auch Opus 6, auf eigene Kosten zu veröffentlichen.

Als Arnold Schönberg entschied, die Schöpfung seines Schülers im Rahmen eines Konzerts im Wiener Musikvereinssaal uraufzuführen, wusste er um die Radikalität dieser Musik. In einem Brief an den Veranstalter meinte er, von allen Programmpunkten sei Weberns Werk die »bitterste Pille«, die das Publikum zu schlucken habe. Dieses reagierte auf jene »Pille« auch dementsprechend: Das Konzert löste einen handfesten Skandal aus. Aber das waren Schönberg und seine Schüler bereits gewohnt. Um ein Forum zu schaffen, in dem moderne Musik neutral, ohne hitzige Debatten, Auseinandersetzungen und Handgreiflichkeiten präsentiert werden kann, initiierte der Komponist 1918 den Verein für musikalische Privataufführungen. Zu den Veranstaltungen waren nur zahlende Vereinsmitglieder zugelassen, missliebige Konzertkritiker hingegen ausgeschlossen. Allerdings stand für die Konzerte, deren Programm vorher nicht bekannt gegeben wurde, um das Publikum nicht abzuschrecken, kein großes Orchester zur Verfügung. Die Musik wurde – wenn notwendig –von Schönbergs Schülern in extra dafür eingerichteten Arrangements musiziert.

»Freie Illustrierung des schönen Gedichts von Stéphane Mallarmé« – Claude Debussys Prélude à l’après-midi d’un faune

Für solch einen Musikabend des Vereins für musikalische Privataufführungen richtete Anton Webern die Kammermusikfassung der Sechs Stücke ein, und auch Felix Greissles Arrangement der Fünf Stücke für Orchester von Schönberg sowie Benno Sachs’ Bearbeitung von Claude Debussys impressionistischem Prélude à l’après-midi d’un faune entstanden zu diesem Zweck. Wie bei Webern, so besteht auch bei Debussy das Instrumentarium neben Streichern aus Klavier, Harmonium, Flöte, Oboe und Klarinette – eine Besetzung, die die Bearbeiter des Schönberg-Kreises häufig wählten. Die impressionistischen Akkordbrechungen der Harfe, die sich in Debussys Originalkomposition zu dem eröffnenden Flötensolo, dem Symbol des Fauns, gesellen und die entrückte, sinnliche Atmosphäre der Musik unterstreichen, sind beispielsweise hier auf das Klavier übertragen.

Die Uraufführung von Benno Sachs’ Kammermusikfassung des Prélude ist zwar in den Konzerten des Vereins nicht nachgewiesen, dennoch war Debussy mit seinen Werken häufig in dessen Programmen vertreten. Auch wenn Schönberg und Webern trotz aller Radikalität und Fortschrittlichkeit mit ihrer Tonsprache in der deutschen Musiktradition wurzelten, schätzten sie das Werk des Franzosen sehr, der ihnen als einer der Gründerväter der modernen Musik galt. Debussy komponierte Prélude à l’après-midi d’un faune zwischen 1892 und 1894. Inspiriert wurde er dazu durch eine literarische Vorlage: »Die Musik dieses Prélude ist eine ganz freie Illustrierung des schönen Gedichts von Stéphane Mallarmé. Sie strebt in keiner Weise nach einer Synthese mit ihm. Es sind vielmehr die aufeinanderfolgenden Stimmungsbilder, durch die hindurch sich die Begierden und Träume des Fauns in der Hitze des Nachmittags bewegen«, bekannte Debussy. Hiermit schließt sich der Kreis des heutigen Konzertprogramms, denn Mallarmé gehört wie Albert Giraud, Schöpfer des Pierrot lunaire, zu den Dichtern des Symbolismus, einer Literaturrichtung, die die Komponisten an der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert maßgeblich beschäftigt, beeinflusst und angeregt hat. Nicht zuletzt sind Debussys impressionistische Stimmungsbilder auch Vorläufer für die expressiven Klangfarben, die Schönberg und Webern in ihren Orchesterstücken zum Ausdruck bringen.

Nicole Restle

Biographie

Antonio Javier Azanza Ribes, 1988 in Valencia geboren, studierte bei Josep Vicent und Mike Schäperclaus. Während dieser Zeit widmete sich der Musiker sowohl dem klassischen und zeitgenössischen Schlagzeug-Repertoire als auch den Bereichen Pop, Rock und Jazz. Später absolvierte er ein Masterstudium an die Hochschule für Musik und Theater in München, wo Raymond Curfs, Peter Sadlo und Franz Bach seine Lehrer waren. Seit September 2012 ist Antonio Javier Azanza Ribes Stipendiat der Orchesterakademie der Berliner Philharmoniker. Im Verlauf seiner musikalischen Ausbildung spielte der junge Schlagzeuger in zahlreichen Jugendorchestern wie dem Valencia International Youth Orchestra, dem Spanish National Youth Orchestra und dem Gustav Mahler Jugendorchester sowie in den Reihen der Münchner und der Berliner Philharmoniker.

Alexander Bader studierte zunächst Klavier, später auch Klarinette an der Hochschule der Künste Berlin. Prägende Lehrer waren Manfred Preis und Peter Rieckhoff. Nach dem Abschluss des Orchesterdiploms wechselte er in die Solistenklasse von Wolfgang Meyer an der Staatlichen Hochschule für Musik Karlsruhe und wurde 1990 noch während seines Examens Mitglied der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen. 2002 ging er als Erster Solo-Klarinettist an die Komische Oper Berlin; daneben spielte er regelmäßig u. a. an der Bayerischen Staatsoper München und bei den Münchner Philharmonikern. 2006 wurde Alexander Bader Mitglied der Berliner Philharmoniker. Seit 1994 widmet sich der Klarinettist auch der historischen Aufführungspraxis auf Originalinstrumenten und konzertiert regelmäßig mit Ensembles wie Concentus Musicus Wien, dem Balthasar-Neumann-Ensemble und der Akademie für Alte Musik Berlin. Seit der Saison 2006/2007 gehört Alexander Bader dem Scharoun Ensemble Berlin an.

Henning Börgel, 1987 in Göttingen geboren, erhielt mit sechs Jahren den ersten Schlagzeugunterricht. Nach dem Abitur kam er zum Schlagzeugstudium an die Hochschule für Musik »Hanns Eisler« in Berlin, wo er von Rainer Seegers, Franz Schindlbeck und Li Biao ausgebildet wurde. Er war mehrfach Preisträger beim Bundeswettbewerb »Jugend musiziert«. Orchestererfahrung sammelte er bei Praktika am Staatstheater Cottbus und im Osnabrücker Symphonieorchester sowie durch Aushilfstätigkeiten bei Symphonieorchestern in Bochum, Hamburg, Berlin und Köln (Gürzenich-Orchester). Seit September 2011 ist er Stipendiat der Orchesterakademie der Berliner Philharmoniker.

Alessandro Cappone wurde als Sohn italienischer Eltern in Luxemburg geboren. Als Elfjähriger begann er mit dem Violinspiel; im Alter von 22 Jahren wurde er noch vor Abschluss seines Studiums bei Thomas Brandis an der Hochschule der Künste Berlin in die Gruppe der Ersten Violinen bei den Berliner Philharmonikern aufgenommen. In solistischer wie auch kammermusikalischer Tätigkeit, vor allem als Primarius des Scharoun Ensembles (1983 bis 2002), hat er in zahlreichen Ländern Europas sowie in den USA, in Russland, Japan, China und Australien konzertiert. Alessandro Cappone ist Gründungsmitglied des Philharmonischen Capriccios Berlin und Konzertmeister der Philharmonischen Streichersolisten Berlin. Zu seinen Kammermusikpartnern gehören zudem renommierte Pianisten wie Yefim Bronfman, Ian Brown, Lang Lang oder Alexander Lonquich.

Madeleine Carruzzo stammt aus Sion in der Schweiz. Ersten Geigenunterricht erhielt sie im Alter von sieben Jahren. Ihr Studium absolvierte sie bei Tibor Varga an der Musikakademie Detmold, wo sie das Konzertexamen mit Auszeichnung ablegte und sofort einen Lehrauftrag erhielt. 1982 wurde Madeleine Carruzzo als erste Frau bei den Berliner Philharmonikern aufgenommen; von 2005 bis 2009 gehörte sie dem Fünferrat des Orchesters an. Im Jahr 2001 war sie Preisträgerin der Rünzi Stiftung. Neben ihrer Orchesterarbeit tritt Madeleine Carruzzo auch als Solistin auf und spielt in diversen Kammermusikensembles sowohl Geige als auch Bratsche, u. a. im Metropolis Ensemble Berlin, im Venus Ensemble Berlin und bei den Philharmonischen Streichersolisten. Seit 2006 ist sie Bratscherin im Erlenbusch Quartett.

Christina Fassbender studierte von 1993 bis 2001 bei Jean-Claude Gérard an der Musikhochschule Stuttgart, wo sie ihr Konzertexamen ablegte. Zudem absolvierte sie ab 1998 ein Aufbaustudium an der Universität »Mozarteum« in Salzburg und besuchte Meisterkurse bei Renate Greiss, Paul Meisen und Aurèle Nicolet. Neben Stipendien der Studienstiftung des Deutschen Volkes und der Stiftung Villa musica Rheinland-Pfalz gewann die Künstlerin 1997 den Dritten Preis beim Internationalen Instrumentalwettbewerb in Markneukirchen und 2001 den Preis des Deutschen Musikwettbewerbs in Berlin. Seit 1999 ist Christina Fassbender Erste Solo-Flötistin im Orchester der Komischen Oper Berlin. Zudem trat sie als Solistin sowie als Mitglied diverser Kammerensembles in Deutschland, Japan, Norwegen, Chile, Costa Rica, den USA und Kanada auf. Sie gehört dem Trio Wiek an und arbeitet mit dem Klenke Quartett Weimar sowie mit dem Ma’alot Quintett zusammen. Christina Fassbender, die als Lehrbeauftragte an den Musikhochschulen Lübeck und Rostock unterrichtet, tritt nun erstmals in einem Konzert der Stiftung Berliner Philharmoniker auf.

Raphael Haeger, geboren in Spaichingen, erhielt vom fünften Lebensjahr an Schlagzeug- und Klavierunterricht. Als Jugendlicher spielte er Klavier in mehreren Jazzbands, für die er auch Arrangements schrieb. Anschließend studierte Raphael Haeger Schlagzeug bei Franz Lang in Trossingen. Es folgte eine rege Konzerttätigkeit auf dem Gebiet der Neuen Musik u. a. mit Heinz Holliger, Michael Gielen, Hans Werner Henze, Helmut Lachenmann und mit dem Ensemble Modern. Bevor Raphael Haeger im September 2004 zu den Berliner Philharmonikern kam, war er elf Jahre lang Schlagzeuger am Nationaltheater Mannheim, hatte zwei Jazzkonzertreihen als Künstlerischer Leiter betreut und 2002 als Pianist eine CD mit eigenen Jazzkompositionen veröffentlicht. 2012 schloss er ein Masterstudium im Fach Orchesterdirigieren an der Hochschule für Musik »Hanns Eisler« in Berlin ab und leitet seit 2011 als Dirigent das Leipziger Universitätsorchester.

Michael Hasel begann seine musikalische Laufbahn mit Klavier- und Orgelspiel sowie einer Ausbildung zum Kirchenmusiker. Ersten Flötenunterricht erhielt er von Herbert Grimm (Mainz) und Willi Schmidt (Frankfurt). Nach dem Abitur studierte er in der Meisterklasse von Aurèle Nicolet sowie Klavier und Dirigieren bei Francis Travis an der Musikhochschule Freiburg. Weitere dirigentische Ausbildung erhielt er bei Michael Gielen und in diversen Meisterkursen. Nach zwei Jahren als Solo-Piccolist beim Radio-Sinfonie-Orchester Frankfurt wurde er Flötist bei den Berliner Philharmonikern. Von 1994 bis 1998 war er außerdem Professor für Ensemble-Leitung und Kammermusik an der Staatlichen Hochschule für Musik in Mannheim. Michael Hasel gehörte für viele Jahre dem Festspielorchester Bayreuth als Solo-Flötist an und ist Gründungsmitglied des Philharmonischen Bläserquintetts Berlin; hinzu kommen vielfältige weitere solistische und kammermusikalische Aktivitäten. Im In- und Ausland als Lehrer tätig, unterrichtet er auch an der philharmonischen Orchester-Akademie. Als Dirigent hat Michael Hasel mit renommierten Ensembles und Orchestern in Europa, Südamerika und Japan gearbeitet, beispielsweise mit dem Ensemble Modern, der Birmingham Contemporary Music Group, dem Scharoun Ensemble, der Jungen Deutschen Philharmonie, dem Gustav Mahler Orchester und dem Orquesta Simón Bolívar.

Hendrik Heilmann, in Berlin geboren, war mit 16 Jahren Preisträger des Steinway-Wettbewerbs. Er studierte Klavier und Liedbegleitung an der Hochschule für Musik »Hanns Eisler« Berlin. 2005 gewann er den Sonderpreis für Liedbegleitung beim La Voce-Wettbewerb des Bayerischen Rundfunks. Wichtige Erfahrungen konnte er zudem in Meisterkursen von Christa Ludwig, Dietrich Fischer-Dieskau, Irwin Gage und Thomas Quasthoff sammeln. Hendrik Heilmann ist Lehrbeauftragter an beiden Berliner Musikhochschulen: an der »Hanns Eisler«-Hochschule für Solo-Korrepetition und an der Universität der Künste für Liedbegleitung. Der Pianist gastierte bei den Salzburger Festspielen, den Münchner Opernfestspielen und in der Londoner Wigmore Hall. Als Liedbegleiter arbeitet Hendrik Heilmann z. B. mit Julie Kaufmann und Hanno Müller-Brachmann zusammen; außerdem ist er Kammermusikpartner von Mitgliedern des Konzerthausorchesters Berlin und der Berliner Philharmoniker. Gemeinsam mit dem Scharoun Ensemble und Magdalena Kožená war Hendrik Heilmann zuletzt im Juni 2012 in einem Konzert der Stiftung Berliner Philharmoniker zu erleben.

Martin Heinze, ein gebürtiger Wuppertaler, erhielt im Alter von 16 Jahren Kontrabassunterricht bei Hans-Günther Hilgers an der Kreismusikschule Viersen. Zwei Jahre später qualifizierte er sich für ein Studium bei Rolf Heister an der Folkwang Hochschule Essen, das er später bei Klaus Stoll an der Hochschule der Künste (heute: Universität der Künste) Berlin fortsetzte. 1987 wurde Martin Heinze jüngstes Mitglied des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks, 1993 wechselte er zu den Berliner Philharmonikern. Der Musiker gastiert regelmäßig bei Ensembles wie dem Freiburger Barockorchester oder Anima Eterna Brügge und ist auch solistisch in vielfältiger Weise tätig. Im Bereich der Kammermusik ist er vor allem als Mitglied des Ensembles KlangArt Berlin zu erleben, das sich als einzige philharmonische Formation ausschließlich der zeitgenössischen Musik widmet.

Fergus McWilliam, in Schottland geboren, erhielt seine Ausbildung als Hornist in Kanada bei John Simonelli, Fred Rizner und Eugene Rittich, in Amsterdam bei Adriaan van Woudenberg und in Stockholm bei Wilhelm Lanzky-Otto. Schon mit 15 Jahren debütierte er als Solist mit dem Toronto Symphony Orchestra unter der Leitung von Seiji Ozawa. Vor seinem Engagement bei den Berliner Philharmonikern (1985) spielte er in mehreren kanadischen Orchestern und Ensembles, im Detroit Symphony Orchestra und im Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks. Fergus McWilliam ist als Solist und Kammermusiker international aktiv, u. a. im Philharmonischen Bläserquintett Berlin, zu dessen Gründungsmitgliedern er zählt. Außerdem unterrichtet er an der philharmonischen Orchester-Akademie sowie an der Royal Academy of Music in London. Seit über 20 Jahren ist er im Personalrat der Berliner Philharmoniker tätig, als dessen Vorsitzender er auch dem Stiftungsrat angehört, sowie im Aufsichtsrat der Berliner Philharmonie gGmbH.

David Riniker studierte in seiner Heimatstadt Basel bei Jean-Paul Guéneux und Antonio Meneses. Meisterkurse bei Arto Noras, Boris Pergamenschikow, Wolfgang Boettcher und David Geringas rundeten seine Ausbildung ab. Er ist Preisträger verschiedener Wettbewerbe und Stiftungen. 1995 wurde er Mitglied der Berliner Philharmoniker. Neben seiner Tätigkeit im Orchester konzertiert David Riniker als Solist und Kammermusiker in vielen Ländern Europas sowie in den USA und Japan. David Riniker ist Mitglied der 12 Cellisten der Berliner Philharmoniker, des Philharmonischen Streichtrios und des Breuninger Quartetts.

Naoko Shimizu wurde in Osaka geboren. In Tokio studierte sie zunächst Violine, bevor sie sich 1992 für den Wechsel zur Bratsche entschied. 1994 kam sie nach Deutschland und setzte ihre Ausbildung bei Nobuko Imai an der Musikhochschule Detmold fort. Sie wurde u. a. beim Internationalen Wettbewerb in Genf (1996), beim ARD-Wettbewerb in München (1997) und bei den Young Concert Artist International Auditions in den USA (1998) ausgezeichnet. Naoko Shimizu ist als Solistin beispielsweise mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Orchestre de la Suisse Romande, den Budapest Strings sowie mit verschiedenen japanischen Orchestern aufgetreten und gastiert als leidenschaftliche Kammermusikerin bei bedeutenden Festivals (Kammermusikfest Lockenhaus/Österreich, Marlboro Music Festival/USA u. a.). Hierbei verbinden sie künstlerische Partnerschaften mit dem Emerson String Quartet sowie dem Tokyo String Quartet. Seit dem 1. Februar 2001 ist Naoko Shimizu Solo-Bratscherin der Berliner Philharmoniker. Neben ihrer Konzerttätigkeit gibt sie Meisterkurse im In- und Ausland.

Andreas Sommer, 1958 in Frankfurt am Main geboren, begann bereits im Alter von vier Jahren mit dem Klavierspiel; später kamen Violin- und Orgelunterricht hinzu. Die Orgel blieb bis zum Abitur an einem musischen Gymnasium sein Hauptinstrument, wobei er an der Evangelischen Kirchenmusikschule Schlüchtern auch Chorleiterkurse belegte. Erst mit Beginn seiner Hochschulausbildung in Frankfurt am Main fokussierte sich Andreas Sommer auf das Klavierspiel: Nach dem Schulmusik-Staatsexamen studierte er Klavier und Klavierkammermusik mit abschließendem Diplom im Jahr 1985; zudem belegte er Meisterkurse zu historischer Aufführungspraxis und zu Klavierimprovisation, letzteres auch in den Bereichen Jazz-, Pop- und Rockmusik. Heute ist Andreas Sommer als Chorleiter, Arrangeur, Studio- und Bühnenmusiker am Schauspiel Frankfurt tätig; seit 1993 leitet er zudem die Musikschule der Stadt Hanau. In den Jahren zwischen 1997 und 2007 widmete er sich als Pianist des Ensembles phorminx, das mit dem Darmstädter Musikpreis ausgezeichnet wurde, nahezu ausschließlich der musikalischen Avantgarde. Anschließend intensivierte Andreas Sommer seine Arbeit als Lied- und Instrumentalbegleiter. CD-, Rundfunk- und Fernsehaufzeichnungen dokumentieren sein umfangreiches Repertoire.

Barbara Sukowa schrieb durch ihre langjährige Zusammenarbeit mit Rainer Werner Fassbinder und Margarethe von Trotta deutsche Filmgeschichte. Die gebürtige Bremerin besuchte nach dem Abitur die Max-Reinhardt-Schule in Berlin und debütierte 1971 an der dortigen Schaubühne in Peter Handkes Der Ritt über den Bodensee. Im selben Jahr wurde sie von Günter Beelitz für das Ensemble des Darmstädter Staatstheaters verpflichtet. Es folgten Engagements an den führenden Häusern in Frankfurt am Main und Hamburg, bei den Salzburger Festspielen und an mehreren Münchner Bühnen. Zu den Höhepunkten von Barbara Sukowas Filmkarriere zählen die Rollen in Rainer Werner Fassbinders Berlin Alexanderplatz und Lola sowie in Margarethe von Trottas Die bleierne Zeit, Rosa Luxemburg und Vision – Aus dem Leben der Hildegard von Bingen. Außerdem glänzte die mit vielen Auszeichnungen geehrte Schauspielerin in internationalen Produktionen wie The Sicilian (Regie: Michael Cimino, 1987), Homo Faber (Regie: Volker Schlöndorff, 1991), Europa (Regie: Lars von Trier, 1991), M. Butterfly (Regie: David Cronenberg, 1993), Vernetzt – Johnny Mnemonic (Regie: Robert Longo, 1995) und The Cradle will Rock (Regie: Tim Robbins, 1999). Anfang der 1990er-Jahre zog Barbara Sukowa nach New York und verfolgte auch eine Karriere als Sängerin, die sie weltweit mit herausragenden Orchestern und Dirigenten zusammenarbeiteten ließ. Mehrfach war sie in Konzerten der Berliner Philharmoniker zu erleben, zuletzt im Mai 2006 als Sprecherin in Robert Schumanns Melodram Manfred, das Claudio Abbado dirigierte.

Henning Trog absolvierte bereits als Schüler eine Ausbildung zum Kirchenmusiker. Später studierte er Fagott bei Herbert Tauscher in Hannover und Albert Hennige in Detmold. Er musizierte in dieser Zeit mit Ensembles wie dem Detmolder Bläserkreis und den Deutschen Bach-Solisten – Tätigkeiten, die mit Konzertreisen und Rundfunkaufnahmen verbunden waren. 1965 wurde er Mitglied der Berliner Philharmoniker, denen er bis zu seiner Pensionierung im Herbst 2007 angehörte. Kammermusikalisch engagierte er sich im Philharmonischen Bläserquintett, in dem er 21 Jahre mitwirkte, sowie in anderen Ensembles des Orchesters. Als Fagott- und Kammermusiklehrer unterrichtet er bei verschiedenen Festivals sowie an der Orchester-Akademie der Berliner Philharmoniker.

Andreas Wittmann begann sein Oboenstudium 1976 an der Münchner Musikhochschule bei Manfred Clement, gewann 1977 einen Ersten Preis beim Bundeswettbewerb »Jugend musiziert« und setzte von 1982 an die Ausbildung bei Hansjörg Schellenberger an der Hochschule der Künste in Berlin fort. 1985 war er zunächst Stipendiat der Orchester-Akademie der Berliner Philharmoniker, ein Jahr später wurde er ins Orchester aufgenommen. 1988 gründete Andreas Wittmann mit vier Kollegen das Philharmonische Bläserquintett Berlin. Neben seiner Orchestertätigkeit war er von 1996 bis 2000 Mitglied des Fünferrats und anschließend bis 2005 Orchestervorstand. 2008 wurde er erneut zum Orchestervorstand gewählt, ein Amt, das er bis zum Sommer 2012 inne hatte. Andreas Wittmann war mehrere Jahre Solo-Oboist bei den Bayreuther Festspielen; als Solist und Kammermusiker konzertiert er im In- und Ausland. Er lehrt außerdem seit 1998 an der philharmonischen Orchester-Akademie und gibt regelmäßig Meisterkurse in Europa, Amerika und Japan.

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