Berliner Philharmoniker

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Musik bewegt Bilder

Satiesfiktionen – Spaziergänge mit Erik Satie

Film: Der vielseitige, kauzige Éric Satie

Der spielerische, augenzwinkernde, dabei doch seriöse Film von Anne-Kathrin Peitz und Youlian Tabakov beleuchtet die vielen Facetten des französischen Komponisten Éric Satie. Dabei nehmen die Autoren Satie oft ganz wörtlich: zum Beispiel, wenn aus seinen zahlreichen Zeitungsannoncen Werbespots entstehen oder seine fantasievollen Zeichnungen lebendig werden. Musik und Gespräche mit Satie-Experten runden das Porträt ab.

Film von Anne-Kathrin Peitz und Youlian Tabakov (Deutschland 2015)

Termine und Tickets

Mi, 11. Mai 2016 18 Uhr

Hermann-Wolff-Saal

Programm

Alfred Éric Leslie Satie, geboren am 17. Mai 1866 in Honfleur und gestorben am 1. Juli 1925 in Paris, war ein komischer Kauz: Komponist, Pianist, Konstrukteur, Aphoristiker, exzessiver Spaziergänger, Erfinder der Musique d’ameublement, Mystiker und Gründer einer eigenen Kirche – dazu ein talentierter Selbstdarsteller, der die Zeitgenossen gerne in die Irre führte. Er provozierte musikalisch – zum Beispiel mit Schlappen Präludien, Unappetitlichen Chorälen, Ausgetrockneten Embryos oder Drei Stücken in Birnenform – so die Originaltitel in deutscher Übersetzung. Zunächst komponierte Satie Klavierstücke, dann arbeitete er als Pianist für Kabarett und Theater. Zwischendurch studierte er sogar drei Jahre an der renommierten Schola Cantorum in Paris.

Satie überrascht immer wieder durch unerwartete Wendungen, aber auch innovatorische Fähigkeiten. Seine multimedial angelegten Sports et Divertissements (wörtlich: Sport und Zerstreuungen) von 1914 sind eine Collage aus Klavierstücken, Kurzgeschichten und Graphic Novels. Für das 1916/1917 komponierte Ballett Parade arbeitete Satie mit Jean Cocteau, Pablo Picasso und dem Choreografen Léonide Massine zusammen.

Der spielerische, augenzwinkernde, dabei doch seriöse Film von Anne-Kathrin Peitz und Youlian Tabakov beleuchtet die vielen Facetten des Komponisten. Dabei nehmen die Autoren Satie oft ganz wörtlich: zum Beispiel, wenn aus seinen zahlreichen Zeitungsannoncen Werbespots entstehen oder seine fantasievollen Zeichnungen lebendig werden. Musik und Gespräche mit Satie-Experten runden das Porträt ab.

Film: Der vielseitige, kauzige Éric Satie

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