Berliner Philharmoniker

Saison 2014/2015

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Kammermusik

Happy Birthday, Philharmonia Quartett

Das Philharmonia Quartett hat in den vergangenen Jahren mit seinem kompletten Schostakowitsch-Quartettzyklus großes Aufsehen erregt. Zum 30. Geburtstag macht sich das Ensemble selbst ein Geschenk und setzt die Streichquartette Nr. 11 und 12 des russischen Komponisten erneut auf das Programm, zusammen mit dem 12. Streichquartett von Ludwig van Beethoven, das kongenial lyrische Schönheit und polyfone Satzkunst vereint.

Philharmonia Quartett:

Daniel Stabrawa Violine

Christian Stadelmann Violine

Neithard Resa Viola

Dietmar Schwalke Violoncello

Jubiläumskonzert – 30 Jahre Philharmonia Quartett

Dmitri Schostakowitsch

Streichquartett Nr. 11 f-Moll op. 122

Dmitri Schostakowitsch

Streichquartett Nr. 12 Des-Dur op. 133

Ludwig van Beethoven

Streichquartett Nr. 12 Es-Dur op. 127

Termine und Tickets Einführung eine Stunde vor Konzertbeginn

Di, 12. Mai 2015 20 Uhr

20:00 | Kammermusiksaal

15 bis 35 €

Programm

In Dmitri Schostakowitschs Elftem Streichquartett op. 122 aus dem Jahr 1966 kommt die ziellos in sich kreisende, ergreifende Musik nur zögerlich in Gang; immer wieder zerfällt sie wie brüchig gewordenes Pergament, dessen vergilbte Seiten zentrale Motive und Zitate aus früheren Werken enthalten. Entstanden ist das aphoristische Stück im Gedenken an Wassili Schirinski, den 1965 verstorbenen zweiten Geiger des Beethoven-Quartetts, wobei die Motive ganz allgemein um Themen wie »Tod« und »Vergänglichkeit « zu kreisen scheinen. Dem Primarius des Beethoven- Quartetts, Dmitri Zyganow, ist demgegenüber das zwei Jahre später entstandene, symphonisch ausladende Streichquartett op. 133 gewidmet.

Dass Schostakowitsch gerade in diesem zwölften Quartett die Zwölftontechnik erprobte, mag an seinem Faible für Zahlensymbolik gelegen haben; allerdings vermied er dabei Assoziationen zum tonalen System durchaus nicht, schließlich hat das Werk die Grundtonart Des-Dur. Beiden Werken widmet sich das Philharmonia Quartett, das schon in den Spielzeiten 2005/2006 und 2006/2007 mit seinem kompletten Schostakowitsch-Quartettzyklus im Kammermusiksaal für internationales Aufsehen gesorgt hat – ebenso wie mit der 2003/2004 erfolgten Aufführung sämtlicher Streichquartette Ludwig van Beethovens. Abgerundet wird das Programm mit Beethovens lyrischem Es-Dur-Quartett op. 127, dessen polyfone Kunst in den Worten des Rezensenten der Berliner Allgemeinen Musikalischen Zeitung von 1827 in den »Zauberkreis des Meisters« führe, »in welchem man immer mehr Linien und Figuren wahrnimmt, die sich der Seele bemächtigen«.

Von Klassisch bis Zeitgenössisch

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Die Streichquartette der Saison 2014/2015

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