Berliner Philharmoniker

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Kammermusik

Barocke Festmusik mit Anna Prohaska und Gábor Tarkövi

Die Verbindung von hoher Gesangsstimme und Trompete erfreute sich während des Barock großer Beliebtheit. In diesem Konzert treffen die Sopranistin Anna Prohaska, der philharmonische Solo-Trompeter Gábor Tarkövi und die Philharmonische Camerata aufeinander, um barocke Arien und Kantaten von Henry Purcell, Georg Friedrich Händel, Jan Dismas Zelenka und Johann Sebastian Bach für Sopran, Trompete und Streicher zu interpretieren.

Anna Prohaska Sopran

Gábor Tarkövi Trompete

Raphael Alpermann Cembalo

Philharmonische Camerata

Andreas Buschatz Violine, Romano Tommasini Violine, Wolfgang Talirz Viola, Stephan Koncz Violoncello, Janusz Widzyk Kontrabass

Jan Dismas Zelenka

»Laudate pueri« D-Dur für Sopran, Trompete, Streicher und Basso continuo ZWV 81

Pietro Baldassare

Concerto F-Dur für Trompete, Streicher und Basso continuo

Henry Purcell

»See, even Night her self is here« und »Hark! the echoing air« aus der Semi-Opera The Fairy Queen

Antonio Vivaldi

Concerto für Streicher und Basso continuo G-Dur RV 151 »Alla rustica«

Georg Friedrich Händel

»Eternal Source of Light Divine« aus der Ode for the Birthday of Queen Anne für Sopran, Trompete und Streicher

Georg Friedrich Händel

»Let the Bright Seraphim«, Arie für Sopran, Trompete und Basso continuo aus dem Oratorium Samson HWV 57

Johann Sebastian Bach

Konzert für Cembalo, Streicher und Basso continuo f-Moll BWV 1056

Carl Philipp Emanuel Bach

Symphonie für Streicher und Basso continuo A-Dur Wq 182 Nr. 4

Johann Sebastian Bach

»Jauchzet Gott in allen Landen«, Kantate für Sopran, Trompete, Streicher und Basso continuo BWV 51

Termine und Tickets Einführung eine Stunde vor Konzertbeginn

Do, 09. Apr. 2015 20 Uhr

Kammermusiksaal

15 bis 35 €

Programm

Wann immer es im Zeitalter des Barock galt, die Musik besonders festlich zu gestalten, durfte ein Instrument nicht fehlen: die Trompete. Ihr brillanter, strahlender und flexibler Klang verlieh der Komposition besonderen Glanz. Vor allem die Verbindung von hoher Gesangsstimme und Trompete erfreute sich großer Beliebtheit – egal, ob in der Kirche, auf der Opernbühne oder im Konzertsaal. Legendär ist jener musikalische Wettstreit, den sich der Kastrat Farinelli bei einer Opernaufführung in Rom mit einem berühmten Trompeter lieferte, der ihn bei einer Arie begleitete. Ganz einvernehmlich treffen in diesem Konzert die Sopranistin Anna Prohaska, der philharmonische Solo-Trompeter Gábor Tarkövi und die Philharmonische Camerata aufeinander, um barocke Arien und Kantaten von Henry Purcell, Georg Friedrich Händel, Jan Dismas Zelenka und Johann Sebastian Bach für Sopran, Trompete und Streicher zu musizieren.

So unterschiedlich die Anlässe für diese Kompositionen auch waren, so verbindet sie doch eines: Sänger wie Instrumentalist können sich höchst virtuos geben. Brillant geht es auch in Pietro Baldasseres Trompetenkonzert F-Dur und in Johann Sebastian Bachs Cembalokonzert f-Moll zu, dessen Solopart von dem Cembalisten Raphael Alpermann gespielt wird. Darüber hinaus widmet sich die Philharmonische Camerata Musik für Streichensemble von Antonio Vivaldi und Carl Philipp Emanuel Bach. Diese Werke geben der Formation, zu der ausschließlich Mitglieder der Berliner Philharmoniker gehören, ausreichend Gelegenheit, das Verhältnis von solistischer Individualität und gemeinschaftlicher Homogenität auszuloten.

Anna Prohaska

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