Berliner Philharmoniker

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Musik bewegt Bilder

The Violin of the Century – Yehudi Menuhin

Yehudi Menuhin im Porträt

Bruno Monsaingeon ist bekannt für seine eindrucksvollen Musikerporträts. Der französische Regisseur, selbst Violinist, begleitete 20 Jahre lang den Geiger Yehudi Menuhin und produzierte mehrere Filme über den Ausnahmekünstler, zuletzt »The Violin of the Century – Yehudi Menuhin«. Monsaingeons Menuhin-Porträt enthält zahlreiche, zum Teil rare Archivaufnahmen von den 1940er- bis in die 1990er-Jahre, inklusive des berühmt gewordenen Kopfstands.

Film von Bruno Monsaingeon (Frankreich 1995), Deutsche Fassung

Termine und Tickets

Verkaufshinweise

Mi, 22. Apr. 2015 18 Uhr

Hermann-Wolff-Saal

Programm

Yehudi Menuhin (1916 in New York geboren, 1999 in Berlin gestorben) war ein Jahrhundertkünstler. 1925 gab er sein erstes Solokonzert, 1929 debütierte er mit 12 Jahren bei den Berliner Philharmonikern mit Bachs E-Dur-Konzert und den Violinkonzerten von Beethoven und Brahms. Menuhin war nicht nur Solist, sondern gleichermaßen begeisterter Kammermusiker, Pädagoge und Dirigent. Er setzte sich für musikalische Bildung sowie die Förderung junger Musiker in aller Welt ein. Schließlich war der für Musik anderer Kulturen und Genres aufgeschlossene Musiker ein sozial engagierter Künstler und Humanist. Dem französischen Regisseur Bruno Monsaingeon verdanken wir die eindrucksvollsten Porträts von Musikern des 20. Jahrhunderts – darunter Glenn Gould, Dietrich Fischer-Dieskau, Swjatoslaw Richter, David Oistrach und zuletzt Maurizio Pollini.

Monsaingeon erlebte Menuhin zum ersten Mal 1957, als Jugendlicher, in einem Konzert. Später begleitete er ihn mehr als 20 Jahre lang filmisch. So entstanden Filme wie Yehudi Menuhin – Eastern Europe and the violin (1972), Le temps d’un silence – Yehudi Menuhin (1976), The open wall über Menuhin in China (1982) und zuletzt 1995 The Violin of the Century. Für Monsaingeon, der selbst Geiger ist, hat Menuhin »mehr als irgendein anderer Interpret des 20. Jahrhunderts zur Ausprägung der musikalischen Einfühlsamkeit einer Epoche beigetragen, indem er jedem Werk, das er berührte, seinen unverkennbaren Stempel aufdrückte«. Bruno Monsaingeons Menuhin-Porträt enthält zahlreiche, zum Teil rare Archivaufnahmen von den 1940er- bis in die 1990er-Jahre, inklusive des berühmt gewordenen Kopfstands. Der Geiger spricht über sein Leben und seine Arbeit, seine persönlichen und beruflichen Beziehungen, dabei bescheiden und auch selbstkritisch über seine frühen Jahre.

Yehudi Menuhin im Porträt

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