Berliner Philharmoniker

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Kammermusik

Accordion Night

Accordion Night mit Stian Carstensen und Vincent Peirani

Wie kaum ein anderes Instrument ist das Akkordeon ein Symbol des kulturellen Austauschs. In der Klassik und im Jazz führte das Instrument allerdings eher ein Randdasein, bis südamerikanische Bandoneon-Meister wie Astor Piazzolla dem Akkordeonklang neue Bedeutung verliehen. In der »Accordion Night« der Reihe »Jazz at Berlin Philharmonic« beweisen u. a. der Norweger Stian Carstensen und der Franzose Vincent Peirani, wie gut der Akkordeonklang zum Jazz passt.

Stian Carstensen Akkordeon

Vincent Peirani Akkordeon

Régis Gizavo Akkordeon

Klaus Paier Akkordeon

Émile Parisien Saxofon

Asja Valcic Violoncello

Termine und Tickets

Verkaufshinweise

Fr, 13. Feb. 2015 20 Uhr

Kammermusiksaal

Einführung: 19:00 Uhr

Programm

Wie kaum ein anderes Instrument ist das Akkordeon ein Symbol des kulturellen Austauschs. Bei seiner Erfindung in den 1820er-Jahren stand nämlich die chinesische Mundorgel Sheng Pate, weil das Prinzip der frei schwingenden, sogenannten »Durchschlagzunge«, die durch Druck- und Saugluft in Bewegung versetzt wird, in Europa praktisch unbekannt war. Als müsste man die versäumten Möglichkeiten im Zeitraffer nachholen, entwickelten findige Instrumentenbauer dann in kurzer Zeit zahllose Akkordeon-Varianten wie Knopfharmonika, Flautina, Konzertina und Bandoneon, die ebenso in Europa wie in Südamerika Eingang in die Folklore fanden. Klassik und Jazz hielten allerdings jahrzehntelang Distanz, bis südamerikanische Bandoneon-Meister wie Astor Piazzolla dem Akkordeonklang neue Bedeutung verliehen.

In der Accordion Night der Reihe Jazz at Berlin Philharmonic beweist u. a. der norwegische Multiinstrumentalist Stian Carstensen, der zu den führenden Akkordeonisten Europas zählt, wie gut der Akkordeonklang, in dem so viele Traditionen und Assoziationen mitschwingen, zum Jazz passt. An seiner Seite ist der französische Akkordeonist, Sänger und Komponist Vincent Peirani zu erleben, der aufgrund seines intelligenten, raffinierten und hochvirtuosen Spiels bereits mit Jazzgrößen wie Michel Portal, Daniel Humair, Renaud Garcia Fons, Louis Sclavis oder Vincent Courtois auftrat. Seit 2011 spielt Peirani regelmäßig im Quartett der koreanischen Sängerin Youn Sun Nah, der in Frankreich erfolgreichsten Jazzkünstlerin der letzten Jahre ...

Vincent Peirani

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