Berliner Philharmoniker

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Musikfest Berlin

WDR Sinfonieorchester Köln

Jukka-Pekka Saraste Dirigent

Trio Jean Paul:

Ulf Schneider Violine

Martin Löhr Violoncello

Eckart Heiligers Klavier

Wolfgang Rihm

Transitus für Orchester

Wolfgang Rihm

Trio Concerto für Violine, Violoncello, Klavier und Orchester Uraufführung Auftragswerk des Westdeutschen Rundfunks, der Dallas Symphony und Tonhalle Zürich

Franz Schubert

Symphonie Nr. 8 C-Dur D 944

Eine Veranstaltung der Berliner Festspiele/Musikfest Berlin

Termine und Tickets

Mi, 17. Sep. 2014 20 Uhr

Philharmonie

Programm

»Es gibt in der Kunst keinen Anfang und es gibt kein Ende, es gibt auch nichts im absoluten Sinn Neues und nichts Altes. Es gibt nur die Bewegung, den Wechsel, beide sind nichts Absichtliches, Gewaltsames, sondern natürliche Erscheinungen organischen Lebens, das niemals stillsteht, sondern stets neue Gestaltungen hervortreibt und eben an diesem immerwährenden Treiben seine innere Kraft erweist.« (Paul Bekker 1924)

Wolfgang Rihms Komposition Transitus für Orchester enthält bereits in seinem Titel einen Hinweis fürs Hören. »Worauf es ankommt, sagt Rihm, ist, welche und wieviel Energie bewegt wird. Musik ist Energieweitergabe.« Mit Transitus wollte er ein Stück schreiben, das sich von selbst ergibt, wo eines aus dem anderen wächst, alle Ereignisse jedoch in jene Unabschließbarkeit münden, die das Grundrauschen jeder Musik sei. Transitus gedacht als Durchgang oder Bewegungsstrom sei ein Bild für das menschliche Existieren schlechthin.

In seinem jüngsten Stück, dem Konzertstück für Klaviertrio und Orchester, das an diesem Abend uraufgeführt wird, werden zwei unterschiedliche musikalische Situationen zusammengebracht: die des intimen kammermusikalischen und die des orchestralen Musizierens. Beide Werke aus den Jahren 2012-2014 werden in einen Kontext mit der großen C-Dur Symphonie Franz Schuberts von 1825/1826 gestellt. Diese Konstellation nährt sich nicht aus dem Kontrast von Aktuellem und Vergangenem. Sie ist auch kein nostalgischer Blick zurück, sondern Ausdruck einer Auffassung, die auch das Vorher und Nachher der geschichtlichen Konstruktion durchlässig und unabgeschlossen denkt.

Ticketverkauf über den Veranstalter

Berliner Festspiele

Schaperstr. 24
10719 Berlin

Tel: +49 30 254 89 100

Fax: +49 30 254 89 230

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