Saison 2014/2015

In meinen Kalender übernehmen merken gemerkt drucken

Musikfest Berlin

Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin

Wladimir Jurowsky Dirigent

Felix Mendelssohn Bartholdy

Ouvertüre C-Dur op. 101 »Trompeten-Ouvertüre«

Johann Sebastian Bach/Arnold Schönberg

Präludium und Fuge für Orgel Es-Dur BWV 552, orchestriert von Arnold Schönberg

Alfred Schnittke

Symphonie Nr. 3

Eine Veranstaltung des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin in Zusammenarbeit mit Berliner Festspiele/Musikfest Berlin

Termine und Tickets

Mi, 10. Sep. 2014 20 Uhr

20:00 | Philharmonie

Einführung: 18:45

Programm

»Hamburg hat Brahms und Düsseldorf Schumann, Bayreuth Wagner, Eutin Carl Maria von Weber, und Kassel hat Spohr … Leipzig aber – Leipzig hatte sie alle!« Diese Worte sagen alles über die Bedeutung, die Leipzig im 19. Jahrhundert als musikalisches Zentrum nicht nur in Deutschland erlangt hatte. Leipzig ist auch der Fixpunkt, auf den sich die Werke in diesem Konzert des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin unter seinem Chefdirigenten Vladimir Jurowski beziehen lassen.

Felix Mendelssohn Bartholdy, mit dessen Trompeten-Ouvertüre das Konzert beginnt, fühlte sich dieser Stadt mehr als nur verbunden und beschritt in seiner Funktion als Kapellmeister des Gewandhausorchesters neue Wege. Nicht nur gelangten unter seiner Ägide viele bekannte Werke seiner Zeitgenossen zur Uraufführung. Auch verbesserte sich die Qualität des Orchesters unter seiner Hand sehr. Und auf sein Betreiben hin wurde 1843 das Leipziger Konservatorium der Musik als erste höhere Bildungsanstalt für Musiker im Gebiet des heutigen Deutschland eröffnet.

Mendelssohn war es auch, der in der Musikgeschichte die Wiederentdeckung der Musik Johann Sebastian Bachs einleitete und eine bis heute andauernde Auseinandersetzung mit dessen Werk initiierte. Bach hatte in Leipzig die Position als Thomaskantor von 1723 an bis zu seinem Tod 1750 inne. Und von Leipzig, d.h.von Kurt Masur, Chefdirigent des Gewandhausorchesters von 1970 bis 1997, ging 1981 der Auftrag an Alfred Schnittke eine Symphonie zu schreiben. Schnittke nennt seine Dritte Sinfonie »eine deutsche Sinfonie«. Die Musik wecke »ständig Erinnerungen an den Entwicklungsweg der deutschen Musik von Bach bis heute … Außerdem gibt es einige mit dem Kompositionsauftrag verbundene Tonanspielungen: Begriffe wie Erde, Deutschland, Leipzig …«

Veranstalter

Berliner Festspiele

Schaperstr. 24
10719 Berlin

Tel: +49 30 254 89 100

Fax: +49 30 254 89 230

E-Mail

Website

Newsletter-Service Regelmäßig informiert über das aktuelle Programm und Highlights aus der Welt der Philharmoniker.

Alle Veranstaltungen in der Philharmonie finden Sie auch auf:

Berliner Bühnenzu berlin-buehnen.de