Berliner Philharmoniker

Zum Spielplan 2014/2015

In meinen Kalender übernehmen merken gemerkt drucken

Kammermusik

Lang Lang spielt Mozart und Chopin

Lang Lang trägt wohl zu Recht den Titel »Popstar der Klassik«. Dank seiner Medienpräsenz erreicht er ein Millionenpublikum. Seit mehr als zehn Jahren gehört der Pianist zu den gefeierten künstlerischen Gästen der Stiftung Berliner Philharmoniker. In seinem Solo-Abend taucht Lang Lang mit Klavierwerken von Wolfgang Amadeus Mozart und Frédéric Chopin in zwei ganz unterschiedliche musikalischen Welten ein.

Lang Lang Klavier

Wolfgang Amadeus Mozart

Klaviersonate G-Dur KV 283

Wolfgang Amadeus Mozart

Klaviersonate Es-Dur KV 282

Wolfgang Amadeus Mozart

Klaviersonate a-Moll KV 310

Frédéric Chopin

Ballade Nr. 1 g-Moll op. 23

Frédéric Chopin

Ballade Nr. 2 F-Dur op. 38

Frédéric Chopin

Ballade Nr. 3 As-Dur op. 47

Frédéric Chopin

Ballade Nr. 4 f-Moll op. 52

Termine und Tickets Einführung eine Stunde vor Konzertbeginn

Mi, 12. Nov. 2014 20 Uhr

Philharmonie

Sonderkonzert Kammermusik

33 bis 94 €

Programm

Wer, wie Lang Lang, dank seiner Medienpräsenz nicht nur eingefleischte Klassikfans, sondern Millionen von Menschen erreicht, trägt den Titel »Popstar der Klassik« wohl zu Recht, läuft aber gleichzeitig Gefahr als »Event-Musiker« belächelt zu werden. Das Berliner Publikum konnte in den letzten zehn Jahren die eindrucksvolle künstlerische Entwicklung des chinesischen Pianisten quasi hautnah miterleben. 2004 gab der damals 21-Jährige seinen Einstand bei den Berliner Philharmonikern – zunächst mit einem bejubelten Klavierabend und knapp vier Wochen später als Solist in Tschaikowskys Erstem Klavierkonzert beim Waldbühnen-Konzert. Seither ist der Künstler, der Arthur Rubinstein und Vladimir Horowitz zu seinen großen Vorbildern zählt, auf vielfältige Weise im philharmonischen Konzertleben präsent, in der Spielzeit 2009/2010 war er sogar Pianist in Residence.

In dieser Saison gibt Lang Lang einen Klavierabend in der Philharmonie. Das Programm entführt das Publikum in zwei unterschiedliche musikalische Welten: in die der Wiener Klassik und der Romantik. Die Klaviersonaten Wolfgang Amadeus Mozarts zeichnen sich durch eine klare und vollendete Formsprache sowie eine scheinbar spielerische Leichtigkeit aus, gleichwohl besitzen sie eine emotionale Tiefe, die es vom Interpreten auszuloten gilt. Frédéric Chopin führte 1836 mit seinem Op. 23 eine ganz neue Form in die Klaviermusik ein: die Ballade. Ursprünglich aus der Literatur und der Vokalmusik kommend, wird sie durch Chopin zum Synonym für ein episch-dramatisches Klavierstück. Im musikalischen Gestus und Charakter komplett verschieden, eint die vier Balladen doch eines: Sie streben alle auf eine grandiose mitreißende Schlusssteigerung zu.

Lang Lang

Newsletter-Service Regelmäßig informiert über das aktuelle Programm und Highlights aus der Welt der Philharmoniker.

Alle Veranstaltungen in der Philharmonie finden Sie auch auf:

Berliner Bühnenzu berlin-buehnen.de