Berliner Philharmoniker

Saison 2014/2015

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Kammermusik

Zweites Konzert von András Schiffs Klavierzyklus »Letzte Sonaten«

András Schiff setzt seinen Klavierzyklus »Letzte Sonaten« fort. An diesem Abend geht es um die Werke, die vor dem »Opus ultimum« entstanden sind: die innig-intime Sonate Nr. 61 von Joseph Haydn, Beethovens zwischen Trauer und Ekstase wechselnde As-Dur-Sonate op. 110, Mozarts Sonate KV 570, in der sich polyfone Satzelemente mit improvisatorischer Spielfreude verbinden, und Franz Schuberts A-Dur-Sonate, die in vielen Momenten den genialen Liederkomponisten erkennen lässt.

Sir András Schiff Klavier

Wolfgang Amadeus Mozart

Klaviersonate Nr. 17 B-Dur KV 570

Ludwig van Beethoven

Klaviersonate Nr. 31 As-Dur op. 110

Joseph Haydn

Klaviersonate Nr. 61 D-Dur Hob. XVI:51

Franz Schubert

Klaviersonate A-Dur D 959

Termine und Tickets Einführung eine Stunde vor Konzertbeginn

Di, 03. Feb. 2015 20 Uhr

Kammermusiksaal

20 bis 45 €

Programm

Sir András Schiff gilt als feinsinniger Interpret der Klaviermusik der Wiener Klassik. Sein Zyklus Letzte Sonaten vereint programmatisch jeweils die drei letzten Klaviersonaten von Joseph Haydn, Wolfgang Amadeus Mozart, Ludwig van Beethoven und Franz Schubert. An diesem Abend geht es um die Werke, die vor dem »Opus ultimum« entstanden sind: Die Sonate Nr. 61 ist die Mittlere der drei sogenannten »Englischen Sonaten«, die Joseph Haydn unter dem Eindruck der neuen Klangmöglichkeiten des Broadwood- Hammerflügels komponierte. Wem er dieses intime, zweisätzige Werk zueignete, konnte bis heute nicht eindeutig geklärt werden. Möglicherweise seiner Schülerin und Geliebten Rebecca Schröter?

Als autobiografisches Bekenntnis des von schwerer Krankheit genesenden Beethoven gilt die As-Dur-Sonate op. 110, deren Stimmung zwischen nachdenklicher Trauer, bäuerischer Derbheit und religiöser Ekstase wechselt. Nichts weiß man hingegen über die Entstehung von Mozarts Sonate KV 570, die mottoartig mit einem wiegenden Unisonothema eröffnet wird. Wie Beethoven so verbindet auch Mozart in seinen späten Klaviersonaten polyfone Satzelemente mit improvisatorischer Spielfreude auf das Glücklichste. Eine einzigartige Mischung aus dramatischem Gestus, kantabler Innigkeit und lausbübischem Spielwitz kennzeichnet Franz Schuberts A-Dur-Sonate. Die melodische Gestaltung der Themen, vor allem die des Schlussrondos, lässt in vielen Momenten auch den genialen Liederkomponisten erkennen.

Sir Andra?s Schiff

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