Saison 2014/2015

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Kammermusik

Evgeni Koroliov Klavier

Johann Sebastian Bach

Die Kunst der Fuge BWV 1080

Termine und Tickets Einführung eine Stunde vor Konzertbeginn

Di, 09. Dez. 2014 20 Uhr

20:00 | Kammermusiksaal

10 bis 26 €

Programm

Auf die Frage, welches Werk er auf die sprichwörtliche einsame Insel mitnähme, hatte György Ligeti eine eindeutige Antwort: Bachs Kunst der Fuge, und zwar in der Interpretation von Evgeni Koroliov: »Koroliovs Einspielung«, so der Komponist, »ist einzigartig, da es ihm gelungen ist, die jeweils vier Stimmen der Fugen mit verschiedenen Anschlagsarten plastisch gegeneinander abzuheben. Darüber hinaus versteht er es, die formale Architektur großartig zu gestalten. Koroliovs Bach würde ich, einsam verhungernd und verdurstend, doch bis zum letzten Atemzug immer wieder hören.« Bereits als siebenjähriger Klavierschüler in Moskau hat sich Evgeni Koroliov mit dem c-Moll-Präludium intensiv auseinandergesetzt, zehn Jahre später gab er dann das Wohltemperierte Klavier in öffentlichen Konzerten.

Bach wurde zu einem Fixstern im Leben des russischen Pianisten, der lange als Geheimtipp gehandelt wurde: »Es ist diese Musik, die mir – obwohl ich sehr viel Musik liebe – am nächsten liegt.« Nun ist Evgeni Koroliov mit der Kunst der Fuge in den Konzerten der Stiftung Berliner Philharmoniker zu Gast – mit jenem Kompendium höchster Kompositionskunst, das ohne Angaben zur Instrumentation und, mit wenigen Ausnahmen, ohne Bezeichnungen und genaue Satzfolge unvollendet blieb. In den Worten Koroliovs hat diese Musik »eine starke Tiefenwirkung, die ganz anders ist, als etwa die von Chopin oder Tschaikowsky. Es ist, als würde man aus der Ferne einen riesigen Berg sehen und könnte doch einschätzen, wie schön es da oben auf dem Gipfel ist ...«.

Evgeni Koroliov

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