Berliner Philharmoniker

Saison 2014/2015

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Kammermusik

Kit Armstrong spielt Bach und Ligeti

Alfred Brendel nannte Kit Armstrong die »größte Begabung«, der er in seinem Leben begegnet sei. Das Markenzeichen des 22-jährigen kalifornischen Nachwuchspianisten: ein lupenreiner Anschlag und stupende technische Leichtigkeit. Bei seinem Debüt-Recital im Rahmen der Konzerte der Stiftung Berliner Philharmoniker stellt er Werke Johann Sebastians Bachs György Ligetis »Musica ricercata« gegenüber.

Kit Armstrong Klavier

György Ligeti

Musica ricercata: Nrn. I – VII

Johann Sebastian Bach

Präludium und Fuge a-Moll BWV 889 aus Das wohltemperierte Klavier, Teil 2

Johann Sebastian Bach

Triosonate d-Moll BWV 527

Johann Sebastian Bach

Präludium und Fuge a-Moll BWV 894

György Ligeti

Musica ricercata: Nrn. VIII – XI

Johann Sebastian Bach

Choralvorspiel »Das alte Jahr vergangen ist« BWV 614

Johann Sebastian Bach

Choralvorspiel »Jesu, meine Freude« BWV 713

Johann Sebastian Bach

Choralvorspiel »Der Tag, der ist so freudenreich« BWV 605

Johann Sebastian Bach

Choralvorspiel »In dich habʼ ich gehoffet, Herr« BWV 712

Johann Sebastian Bach

Choralvorspiel »Erbarmʼ dich mein, o Herre Gott« BWV 721

Johann Sebastian Bach

Choralvorspiel »Vom Himmel hoch, da kommʼ ich her« BWV 738

Johann Sebastian Bach

Bicinium: »Allein Gott in der Höhʼ sei Ehr« BWV 711 und »Allein Gott in der Höhʼ sei Ehr« BWV 715

Johann Sebastian Bach

Choralvorspiel »Vom Himmel hoch da kommʼ ich her« BWV 701

György Ligeti

Études pour piano, premier livre: Fanfares und Arc-en-ciel

György Ligeti

Études pour piano, deuxième livre: Der Zauberlehrling

Termine und Tickets Einführung eine Stunde vor Konzertbeginn

Mi, 15. Okt. 2014 20 Uhr

20:00 | Kammermusiksaal

15 bis 35 €

Programm

Er ist ein »richtiges Wunderkind, nicht nur als Pianist, sondern auch als Komponist, als Mathematiker, er jongliert mit fünf Bällen. Ich bin wirklich neugierig, was aus ihm einmal wird.« Diese Worte stammen von keinem Geringeren als Alfred Brendel, der Kit Armstrong (Jahrgang 1992) die »größte Begabung« nannte, der er in seinem Leben begegnet sei. Dennoch hat sich der kalifornische Nachwuchspianist dem schnelllebigen Klassik-Markt weitgehend entzogen: Seine Debüt-CD erschien erst fünf Jahre nach der Ankündigung durch seinen Mentor Alfred Brendel. Als Solist und Kammermusiker konzertiert er mit lupenreinem Anschlag und der ihm eigenen, fast beängstigenden technischen Leichtigkeit.

Zu Gast im Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie widmet sich Kit Armstrong, der noch am Beginn seiner Karriere steht, György Ligetis Musica ricercata, in der sich der Komponist fragte: »Was kann ich mit einem Ton bewerkstelligen? Mit seiner Oktav-Versetzung? Mit einem einzigen Intervall?« (Das erste Stück besteht nur aus dem Einzelton »a« mit einem abschließenden »d«, während in jedem Folgesatz ein weiterer Ton der chromatischen Tonleiter hinzukommt.) Ligetis experimentellem Zyklus stehen Werke von Johann Sebastian Bach gegenüber, u. a. Auszüge aus dem Wohltemperierten Klavier, eine Reihe von Choralvorspielen, die Triosonate BWV 527 sowie Präludium und Fuge BWV 894. »Wie Kit Armstrong Bach spielt, mit einer Natürlichkeit und einer völligen Kontrolle der Stimmen, mit einem gesunden Rhythmus und einem Eigenleben, das der Musik nicht schadet – das ist sehr aufregend« (Alfred Brendel).

Kit Armstrong
Im Dienste von Bach

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