Saison 2014/2015

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Kammermusik

Arditti Quartet:

Irvine Arditti Violine

Ashot Sarkissjan Violine

Ralph Ehlers Viola

Lucas Fels Violoncello

James Clarke

Streichquartett Nr. 1

Jonathan Harvey

Streichquartett Nr. 2

Julian Anderson

Streichquartett Nr. 2 Deutsche Erstaufführung Auftragswerk des Santa Fe Chamber Music Festival, der Stiftung Berliner Philharmoniker und der Wigmore Hall mit freundlicher Unterstützung von André Hoffmann, Präsident der Fondation Hoffmann

György Kurtág

Streichquartett op. 1

György Ligeti

Streichquartett Nr. 2

Termine und Tickets Einführung eine Stunde vor Konzertbeginn

Do, 09. Okt. 2014 20 Uhr

20:00 | Kammermusiksaal

10 bis 26 €

Programm

Das Arditti Quartet setzt auf zeitgenössische Musik – mit großem Erfolg. Getragen von der Leidenschaft für die musikalische Avantgarde rief der Primarius Irvine Arditti das Ensemble vor 40 Jahren ins Leben. Seither interpretiert es nicht nur Neue Musik in höchster Vollendung, sondern hat auch einige hundert Streichquartette uraufgeführt. »Das Abenteuer, ein Stück zum allerersten Mal dem Publikum darzubieten, das kann nichts auf der Welt ersetzen. Zumindest nicht für mich«, schwärmt Irvine Arditti. Auch für dieses Konzert reisen die vier Streicher mit vollkommen Neuem an: dem Zweiten Streichquartett des britischen Komponisten Julian Anderson, das im Auftrag des Santa Fe Chamber Music Festival, der Stiftung Berliner Philharmoniker und der Wigmore Hall entstand und in Berlin seine deutsche Erstaufführung erfährt.

Die beiden anderen Programmpunkte der ersten Konzerthälfte stammen ebenfalls von Komponisten aus Großbritannien: Das Erste Streichquartett von James Clarke zeichnet sich durch seine obsessive, drängende Klangsprache aus. Das Werk sei – so eine Pressekritik – Rockmusik mit anderen Mitteln. Fragiler, transzendenter, mystischer, aber nicht weniger ausdrucksvoll erscheint dagegen das Zweite Streichquartett von Jonathan Harvey. Beide Werke sind dem Arditti Quartett sozusagen »auf den Leib« geschrieben und bedienen dessen Vorliebe für rhythmische Präzision, messerscharfe Artikulation und Klarheit in der Gestaltung. Nach der Pause spielen die Ardittis dann zwei »Klassiker« der zeitgenössischen Streichquartett-Literatur: György Kurtágs frühes Opus 1 von 1959 und das rund eine Dekade später entstandene Zweite Streichquartett seines Landsmanns György Ligeti.

Arditti Quartett

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