Berliner Philharmoniker

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Kammermusik

Arditti Quartet spielt Kurtág und Ligeti

Seine Leidenschaft für zeitgenössische Musik machte das Arditti Quartet zu einem der führenden Ensembles für Neue Musik. Bei seinem Auftritt im Kammermusiksaal präsentiert es ein ungarisch-britisches Programm: Neben fast schon »klassisch« zu nennenden Streichquartetten von György Kurtág, György Ligeti erklingen ein neues Opus von Julian Anderson sowie Werke von Jonathan Harvey und James Clarke.

Arditti Quartet:

Irvine Arditti Violine

Ashot Sarkissjan Violine

Ralph Ehlers Viola

Lucas Fels Violoncello

James Clarke

Streichquartett Nr. 1

Jonathan Harvey

Streichquartett Nr. 2

Julian Anderson

Streichquartett Nr. 2 Deutsche Erstaufführung Auftragswerk des Santa Fe Chamber Music Festival, der Stiftung Berliner Philharmoniker und der Wigmore Hall mit freundlicher Unterstützung von André Hoffmann, Präsident der Fondation Hoffmann

György Kurtág

Streichquartett op. 1

György Ligeti

Streichquartett Nr. 2

Termine und Tickets Einführung eine Stunde vor Konzertbeginn

Do, 09. Okt. 2014 20 Uhr

Kammermusiksaal

10 bis 26 €

Programm

Das Arditti Quartet setzt auf zeitgenössische Musik – mit großem Erfolg. Getragen von der Leidenschaft für die musikalische Avantgarde rief der Primarius Irvine Arditti das Ensemble vor 40 Jahren ins Leben. Seither interpretiert es nicht nur Neue Musik in höchster Vollendung, sondern hat auch einige hundert Streichquartette uraufgeführt. »Das Abenteuer, ein Stück zum allerersten Mal dem Publikum darzubieten, das kann nichts auf der Welt ersetzen. Zumindest nicht für mich«, schwärmt Irvine Arditti. Auch für dieses Konzert reisen die vier Streicher mit vollkommen Neuem an: dem Zweiten Streichquartett des britischen Komponisten Julian Anderson, das im Auftrag des Santa Fe Chamber Music Festival, der Stiftung Berliner Philharmoniker und der Wigmore Hall entstand und in Berlin seine deutsche Erstaufführung erfährt.

Die beiden anderen Programmpunkte der ersten Konzerthälfte stammen ebenfalls von Komponisten aus Großbritannien: Das Erste Streichquartett von James Clarke zeichnet sich durch seine obsessive, drängende Klangsprache aus. Das Werk sei – so eine Pressekritik – Rockmusik mit anderen Mitteln. Fragiler, transzendenter, mystischer, aber nicht weniger ausdrucksvoll erscheint dagegen das Zweite Streichquartett von Jonathan Harvey. Beide Werke sind dem Arditti Quartet sozusagen »auf den Leib« geschrieben und bedienen dessen Vorliebe für rhythmische Präzision, messerscharfe Artikulation und Klarheit in der Gestaltung. Nach der Pause spielen die Ardittis dann zwei »Klassiker« der zeitgenössischen Streichquartett-Literatur: György Kurtágs frühes Opus 1 von 1959 und das rund eine Dekade später entstandene Zweite Streichquartett seines Landsmanns György Ligeti.

Über die Musik

»Es ist nicht die Aufgabe neuer Kunst, freundlich die Ohren zu massieren.«

Gegenwartsmusik für Streichquartett

Feuerwerk – das Streichquartett Nr. 1 von James Clarke

»Die Musik«, so der 1957 in London geborene James Clarke über seine Arbeit, »könnte manchmal mit einer großen Stadt verglichen werden, wo eine immense Anzahl an Ereignissen simultan abläuft. Sie ist wie ein menschliches Gehirn, ein komplex interagierendes Geflecht aus verschiedenen Gedanken und Reaktionen.« Clarkes 2003 entstandenes Erstes Streichquartett spiegelt diese Auffassung paradigmatisch wider. Im Auftrag des Huddersfield Contemporary Music Festival und von Ars Musica Brüssel für das Arditti Quartet geschrieben, steht es im Zeichen der New Complexity der 1980er-Jahre. Ein atemloses Rasen, nervös flirrende Tonketten und hektische Glissandi eröffnen ein ganzes Universum, komprimiert in rund zehn Minuten Musik, die wie eine Naturgewalt über den Hörer hereinbricht. »Musikalische Ideen«, verrät Clarke über den Kompositionsprozess, »formen sich wie Magma, brechen hervor wie Lava, verbreiten sich wie ein Virus […].«Die eruptiven Rhythmen sind in Form eines Tanzes konzipiert und verwandeln sich ständig, zersplittern, kollidieren, zerbrechen in einer obsessiven Wildheit, die von einer refrainartig wiederkehrenden Geste des schweren Durchatmens kontrastiert wird.

»Es ist nicht die Aufgabe neuer Kunst, freundlich die Ohren zu massieren«, stattdessen regt Clarke Ausführende wie Zuhörer an, den Genuss an der intellektuellen Herausforderung zu suchen, sich dezidiert an der Komplexität zu ergötzen. Diese eröffnet dem Komponisten neue Spielräume durch das »Paradox, dass durch die hochdetaillierte Schreibweise […] Feuerwerke erschaffen werden können, die den Eindruck völliger improvisatorischer Spontaneität erwecken, zugleich jedoch innerhalb einer fixen Struktur exakt der persönlichen Vision des Komponisten entsprechen.«

Das Quartett ist wie der Tanz eines sich ekstatisch drehenden Derwischs, der immer wieder Luft holen muss. Die Musik lebt von drängender Motorik und rhythmischer Explosivität. Schlaglichtartig tauchen Elemente traditioneller Tanzmusik innerhalb des komplexen Geflechts auf – mal ist der Puls eines Dreiermetrums spürbar, mal setzen sich wiederholende Pattern im Bass starke Impulse auf der ersten Taktzählzeit. Kurz vor Schluss stellt ein Bordunklang den wahnwitzigen Eskapaden der Violine eine geradezu naive Volkstümlichkeit gegenüber.

Farbklänge – Jonathan Harveys Streichquartett Nr. 2

Während Clarke dem Hörer intellektuelle Konzentration abverlangt, verfolgte der 2012 verstorbene Jonathan Harvey – undogmatischer Buddhist und bekennender Bewunderer der Anthroposophie Rudolf Steiners – das Ziel, dem Hörer durch seine Musik den Zugang zu einer höheren Bewusstseinsebene zu ermöglichen. Um zu einer »Wiedergeburt der Wahrnehmung« zu gelangen, kam er in seinen Kompositionen Steiners Wunsch nach, »dass die zukünftige Musikentwicklung mit einem Erkennen des besonderen Charakters des individuellen Tons einhergehen wird«, indem er die Obertonspektren durch Manipulation ihrer Bestandteile zur klangfarblichen Gestaltung nutzt. Der Einfluss Karlheinz Stockhausens, über den Harvey ein Buch schrieb, und die Erfahrungen, die er in den 1980er-Jahren auf Einladung von Pierre Boulez am Pariser Forschungsinstitut für Musik und Akustik (IRCAM) machte, manifestieren sich in seinem 1988 im Auftrag des Arditti Quartet geschriebenen Zweiten Streichquartett. Die zahlreichen spezifischen Farbeffekte notiert Harvey hier durch Vierteltonverschiebungen. Daneben verwendet er Begriffe wie »cool«, »warm« und »hot«, um den energetischen Gehalt eines Tons zu umschreiben, wobei er ausdrücklich darauf hinweist, dass dies keinen quantitativ dynamischen, sondern einen qualitativ klanglichen Parameter bezeichnet.

Keimzelle der Komposition ist eine fast unschuldige Unisono-Melodie, die kurz nach Beginn erklingt. Aus ihrer Struktur, überwiegend aus Septimen bestehend, entwickelt Harvey einen organischen dreiteiligen Kosmos, dessen Abschnitte motivisch miteinander verknüpft sind. Das Herzstück bildet der zweite, mit Calm überschriebene Teil, der in seiner fast statischen Langsamkeit einen meditativen und zugleich – durch seine changierenden Farbwechsel – ungemein spannungsvollen Ruhepunkt bietet. Trotz der komplexen Faktur bleibt das Geschehen durchsichtig und nachvollziehbar. Melodische Linien lassen sich durch die Stimmen verfolgen und prägnante Gestalten wie das kapriziöse Eröffnungsmotiv treten immer wieder hervor. Geradezu sphärischen Charakter hat der dritte Abschnitt, in dem das Cello im Flageolett und molto cantabile wiederholt eine klagende Melodie anstimmt, deren Unmittelbarkeit man sich nicht entziehen kann.

Glockenklänge – Julian Andersons Streichquartett Nr. 2 »300 Weihnachtslieder«

Glockengeläut faszinierte die Menschen, vorrangig im Rahmen kultischer Rituale, schon vor gut 3.000 Jahren. Der Glockenklang selbst ist eine Art Mysterium, denn obgleich die Teiltöne physikalisch messbar sind, entsteht der Schlagton rein virtuell, als psychoakustisches Phänomen im Gehirn des Hörers. Julian Anderson, 1967 in London geboren und unter anderem Schüler von Olivier Messiaen und György Ligeti, hegt eine Leidenschaft für das Fremdartige, insbesondere für die folkloristische Musik Osteuropas und Indiens. Für sein erst im Mai dieses Jahres in London uraufgeführtes Zweites Streichquartett betrieb er intensive Recherchen in deutschen Musik-Archiven. Im Zentrum seines Interesses standen dabei Weihnachtslieder sowie Glockengeläute aus der Zeit zwischen 1500 und 1750 aus den Regionen um Speyer, Berlin, Köln und Lübeck.

In dem siebensätzigen Werk mit dem Untertitel 300 Weihnachtslieder finden sich nur selten klare melodische Konturen des verwendeten Liedguts. Dieses diente Anderson vornehmlich als atmosphärische Inspirationsquelle; so verweisen auch die Satztitel primär auf den Stimmungsgehalt. Glocken spielen in seinem Quartett nicht nur inhaltlich – in Assoziation des Festlichen – und rhythmisch eine Rolle, sondern vor allem harmonisch. Aus ihrem Obertonspektrum leitet er ein, wie er es nennt, makrotonales System ab, in dem kein Intervall kleiner als ein Halbton ist, aber durchaus Dreiviertel- und Eineinvierteltöne verwendet werden.

Im ersten Satz erklingen glockenartige Pizzicati zu kontrastierenden melodischen Linien. Fragmente von »Wie schön leuchtet der Morgenstern« und »Es ist ein Ros entsprungen« erscheinen extrem verfremdet. Im »resonet«dominieren Glockenharmonien und ihre Schwingrhythmen. Der dritte Satz ist vom schillernden Geläut des Zimbelsterns, eines Effektregisters der Orgel mit Carilloneffekt, geprägt. Mit seinem pastoralen Gestus – der Rhythmus wird dabei z. T. mit einem auf die Saiten geschlagenen Bleistift erzeugt – greift dieser Satz am stärksten die Stimmung traditioneller Weihnachtslieder auf. Vor dem Satz »ein Kind geboren«fordert Anderson, dass je eine Saite von Primgeige und Viola um ¼- bzw. ¾-Ton tiefer gestimmt wird. Der ruhige Charakter des Satzes wird kurz vor dem Ende von einem Klang im dreifachen Forte unterbrochen, »der möglicherweise die Geburt [symbolisiert]«. In starkem Kontrast steht der Satz»O Engel, kommt!« mit huschenden Texturen und sich stetig steigerndem Tempo. Das wiederum von Glockenklang inspirierte »Gaudete!« ist der einzige Satz, der diatonisch angelegt ist. »Lieblich, freundlich« klingt das Werk in Misterioso-Stimmung aus, wobei ein letztes Mal und fast vollständig, geteilt zwischen Bratsche und Cello, »Wie schön leuchtet der Morgenstern« aufscheint.

Wechselnde Klangcharaktere – das Erste Streichquartett von György Kurtág

»Ein Insekt sucht den Weg zum Licht. Den Lichtschein versinnbildlicht der Flageolettakkord (am Schluss) und dazwischen all dieser Schmutz.« György Kurtág ist einer der großen Enigmatiker der Gegenwart. Über sein 1959 entstandenes Streichquartett op. 1, das er als »Exposition seines Lebenswerks« bezeichnete, ließ Kurtág zwar nie in Schriftform, doch aber mündlich verlauten, diesem liege Franz Kafkas Erzählung Die Verwandlung zugrunde. In dieser erwacht der Protagonist Gregor Samsa eines Tages als »ungeheures Ungeziefer« und wird von da an zunehmend von seiner Umwelt, allen voran seiner eigenen Familie, ausgegrenzt und weggesperrt. Schließlich verendet er einsam an den Verletzungen, die ihm der eigene, gänzlich entfremdete Vater zugefügt hat.

Kurtágs Personalstil, in seiner aphoristischen Kürze beeinflusst von Anton Webern und in seiner Klanglichkeit geprägt von Béla Bartók, zelebriert im Streichquartett das Rätsel, die Leerstelle. Die Musik ergeht sich in Gesten, deutet an, scheinbar ohne wirklich auszuformulieren. Umso klarer ist die formale Gestaltung des Werks erkennbar, dessen sechs Sätze axialsymmetrisch um die beiden Mittelsätze angeordnet sind. Die Schlüsse der Werkhälften verhalten sich komplementär: Die erste stellt eine Auffächerung des kompositorischen Materials dar, der zweite eine Zurücknahme desselben. Die Spiegelsymmetrie beschränkt sich jedoch nicht auf die äußere Form, sondern bildet auch das zentrale Prinzip für Aufbau und Anordnung der Einzelklänge. Marianne Stein, Psychologin, enge Vertraute Kurtágs und Widmungsträgerin des Streichquartetts, hatte maßgeblichen Einfluss auf die künstlerische Entwicklung des Ungarn, dem sie riet, »ganz einfach nur zwei Töne zu verbinden«, um dadurch »zu der ihm gemäßen musikalischen Form zu finden.« In den sechs Sätzen sind es vorrangig Klangcharaktere, die kaleidoskopartige Stimmungswechsel erzeugen. Dabei stellt Kurtág den reinen, auf Dreiklängen basierenden »Lichtklängen« die schroff-dissonanten »Schmutzklänge« entgegen, die vorrangig aus kleinen, kriechenden Tonschritten bestehen. Mit minimalen Gesten evoziert er eindrucksvoll Enge, Beklemmung und Unbehagen. Am Ende »verschwindet [die Musik] zum Himmel«, zum Ursprungsort des reinen, erlösenden Lichts.

Kontrastierende Bewegungscharaktere – das Zweite Streichquartett von György Ligeti

Anders alsKurtág, der den Klang selbst ins Zentrum rückt, konzentriert sich sein Studienfreund György Ligeti in seinem 1968 im Auftrag eines anonymen Mäzens entstandenen Zweiten Streichquartett primär auf kontrastierende Bewegungscharaktere. Im Unterschied zu seinem ersten Gattungsbeitrag verzichtet Ligeti hier ganz auf Themen; überhaupt wirkt der Abstand zwischen diesen beiden Werken, der zeitlich gerade einmal 15 Jahre umfasst, stilistisch gewaltig. In der Zwischenzeit war Ligeti vor den Tumulten des Volksaufstands in seiner Heimat zunächst nach Wien geflohen und hatte dann in Köln prägende Einblicke in den Umgang mit elektronischen Klängen erhalten. Seine Faszination für Technik manifestiert sich im Zweiten Streichquartett eindrucksvoll im dritten Satz Come un meccanismo di precisione, der sich in polyrhythmischen Überlagerungen – die Pizzicati sind eine Reminiszenz an Bartóks Streichquartett Nr. 4 – der Lust am karikaturistisch überzeichneten Maschinellen hingibt. Ähnliches führt Ligeti in den Horloges démoniaques und in Continuum vor; für sein Poème symphonique ließ er sogar 100 Metronome konzertieren.

Insgesamt mutet das Quartett wie eine selbstvergewissernde Sichtung des handwerklichen Repertoires an: Neben den polyrhythmischen Texturen des dritten Satzes spinnt Ligeti im ersten, zweiten und fünften feinmaschige polymetrische Netzgebilde. Im zweiten Satz ergänzt er die diatonische Skala um Mikrotöne; das Finale ist geprägt von Clustern und melodischen Fragmenten, wobei er sich »wie eine Wolke ausbreitet«. Der fulminante vierte Satz ist »in übertriebener Hast, wie verrückt« zu spielen – »Richtig wurde gespielt, wenn zum Schluss viele Haare des Bogens lose geworden sind.«

Susanne Ziese

Biographie

Aufgrund seiner lebendigen und technisch raffinierten Interpretationen sowohl der zeitgenössischen Musik als auch der des frühen 20. Jahrhunderts genießt das Arditti Quartet weltweit einen herausragenden Ruf. Seit seiner Gründung 1974 durch den Primarius Irvine Arditti sind einige hundert Streichquartette für das Ensemble komponiert worden, die aus dem Repertoire für diese Gattung nicht mehr wegzudenken sind und dem Arditti Quartet einen festen Platz in der Musikgeschichte geben. Uraufführungen der Streichquartette von Komponisten wie Adès, Andriessen, Birtwistle, Britten, Cage, Carter, Denissow, Fedele, Ferneyhough, Gubaidulina, Harvey, Hosokawa, Kagel, Kurtág, Lachenmann, Ligeti, Maderna, Nancarrow, Rihm, Scelsi, Sciarrino, Stockhausen und Xenakis zeigen die künstlerische Bandbreite und Ausdrucksvielfalt des Ensembles. Die Musiker des Arditti Quartet sind überzeugt davon, dass für die Interpretation moderner Werke ein enger Austausch mit ihren Schöpfern unerlässlich ist. Deshalb arbeiten sie wenn möglich mit jedem Komponisten zusammen, dessen Musik sie aufführen. Ihr pädagogisches Interesse zeigt sich in Meisterklassen und Workshops für junge Künstler und Komponisten in der ganzen Welt. So unterrichtete das Quartett von 1982 bis 1996 bei den »Darmstädter Sommerkursen für Neue Musik« und gab zudem zahlreiche Meisterkurse und Workshops für junge Interpreten und Komponisten in der ganzen Welt. In den letzten drei Jahrzehnten hat das Arditti Quartet zahlreiche Preise erhalten, darunter im Juni 1999 den »Ernst von Siemens Musikpreis« und 2004 den »Coup de Cœur« der Académie Charles Cros für seinen »Beitrag zur Verbreitung der Musik unserer Zeit«. Von seinen inzwischen mehr als 170 Einspielungen wurden 1999 und 2002 CD-Produktionen mit Werken von Elliot Carter bzw. Harrison Birtwistle mit dem »Gramophone Award« für die beste Aufnahme zeitgenössischer Musik ausgezeichnet. Seit seinem Debüt in Kammerkonzerten der Berliner Philharmoniker 1993 hat das Arditti Quartet bereits mehrfach hier gastiert; zuletzt brachte das Ensemble Ende September 2010 Werke von Luciano Berio und Pascal Dusapin zur Aufführung.

Arditti Quartett
Von Klassisch bis Zeitgenössisch

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