Berliner Philharmoniker

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Kammermusik

Zu Gast bei Hermann und Louise Wolff

Seinen großen Erfolg verdankte das Berliner Philharmonische Orchester in seinen frühen Jahren nicht zuletzt dem rührigen Konzertagenten Hermann Wolff. Legendär waren die »philharmonischen Diners«, jene Sonntagsessen, bei denen Hermann Wolff und seine Frau Louise die wichtigsten Musikerpersönlichkeiten zu sich nach Hause luden. »Der philharmonische Salon« mit Thomas Wittmann als Sprecher und Mitgliedern der Berliner Philharmonikern lässt die Zusammenarbeit Wolffs mit dem Orchester in der Ära Arthur Nikisch wiederaufleben.

Thomas Wittmann Sprecher

Philharmonisches Streichsextett Berlin

Rüdiger Liebermann Violine, Bernhard Hartog Violine, Walter Küssner Viola, Matthew Hunter Viola, Martin Löhr Violoncello, Stephan Koncz Violoncello

Klaus Wallendorf Horn

Andrej Žust Horn

Sarah Willis Horn

Cordelia Höfer Klavier

Götz Teutsch Programmgestaltung

Philharmonisches Diner II - Die Konzertdirektion Hermann und Louise Wolff

Das Berliner Philharmonische Orchester unter Arthur Nikisch – Teil I, 1895 – 1902 - Musik von Ludwig van Beethoven, Richard Wagner, Anton Bruckner, Peter Tschaikowsky , Antonín Dvořák, Richard Strauss, Willi Kollo u. a., Texte von Alfred Kerr, Alexander Moszkowski, Heinrich Ehrlich, Edith Stargardt-Wolff, Siegfried Ochs, Peter Tschaikowsky, Susanne Stähr, Ferdinand Pfohl, Fritz Busch u. a.

Termine und Tickets

Verkaufshinweise

So, 01. Feb. 2015 16 Uhr

Kammermusiksaal

Einführung: 15:00 Uhr

So, 08. Feb. 2015 16 Uhr

Kammermusiksaal

Einführung: 15:00 Uhr

Programm

Es war wohl das größte Verdienst des Konzertagenten Hermann Wolff«, schrieb Peter Muck 1982 in seiner Dokumentation Einhundert Jahre Berliner Philharmonisches Orchester, »daß es ihm bei der Auflösung der ›Berliner Philharmonischen Gesellschaft‹ im Jahre 1887 gelang, Hans von Bülow als Dirigenten der von ihm geplanten 10 großen Konzerte des Berliner Philharmonischen Orchesters zu verpflichten.« Dieser hatte die Meininger Hofkapelle zu einem erstklassigen Ensemble geformt und legte nun in nur fünf Jahren die Grundlagen für jene außergewöhnliche Spielkultur, die man fortan mit dem Namen der Berliner Philharmoniker verband. Dass nach Bülows Tod Arthur Nikisch die Leitung des Orchesters übernahm, ist ebenfalls Wolffs Verhandlungsgeschick zu verdanken; zudem vermittelte er dem Orchester die berühmtesten Solisten und besten Gastdirigenten seiner Zeit.

Legendär waren die »philharmonischen Diners«, jene Sonntagsessen, bei denen Hermann Wolff und seine Frau Louise (die nach Wolffs überraschendem Tod die seit 1880 bestehende Agentur weiterführte) die wichtigsten Musikerpersönlichkeiten zu sich nach Hause luden. Im zweiten Philharmonischen Salon dieser Spielzeit steht die Konzertdirektion Hermann und Louise Wolff im Mittelpunkt – in jener Zeit, in der Arthur Nikisch Chefdirigent der Berliner Philharmoniker war. Thomas Wittmann liest Texte von Theodor Fontane, Hector Berlioz und Edith Stargardt-Wolff (der Tochter von Hermann und Louise Wolff), Mitglieder der Berliner Philharmoniker spielen Werke von Peter Tschaikowsky, Gustav Mahler, Richard Strauss, Ferruccio Busoni und anderen.

Thomas Wittmann

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