Saison 2014/2015

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Kammermusik

Dietrich Henschel Bariton

Minetti Quartett

Maria Ehmer Violine, Anna Knopp Violine, Milan Milojicic Viola, Leonhard Roczek Violoncello

Cordelia Höfer Klavier

Götz Teutsch Programmgestaltung

Goethe und Beethoven – »So gehen die Menschen aneinander vorbei ...« (Romain Rolland)

Musik von Ludwig van Beethoven, Texte von Johann Wolfgang von Goethe, Ludwig van Beethoven, Romain Rolland, Bettina von Arnim und Norbert Miller

Termine und Tickets Einführung eine Stunde vor Konzertbeginn

So, 09. Nov. 2014 16 Uhr

Kammermusiksaal

15 bis 35 €

So, 16. Nov. 2014 16 Uhr

Kammermusiksaal

15 bis 35 €

Programm

In seinem Buch Der Zeitbürger stellt Dieter Borchmeyer die oft bezweifelte musikalische Kompetenz Johann Wolfgang von Goethes in ein anderes Licht. Schließlich war der Dichter »über alle wesentlichen Erscheinungen des zeitgenössischen Musiklebens und der Musiktheorie orientiert«. In der Geschichte der Weltliteratur gibt es jedenfalls keinen Dichter, der einen vergleichbaren Einfluss auf die Musik genommen hat wie Goethe: »Schubert orientierte sich zunächst an Reichardts Goethe-Vertonungen, Mendelssohn wurde von seinem Lehrer Zelter bei Goethe eingeführt, Wagners Goethe- Kult, der sich schon in den Sieben Kompositionen zu Goethes Faust niederschlägt, die der Siebzehnjährige Anfang 1831 komponiert hat, wäre ohne Beethoven und seine Musik zu Egmont kaum denkbar.«

Im Gegensatz zu Mendelssohn, mit dem den 60 Jahre älteren Dichter eine ungleiche Freundschaft verband, die er bis zu seinem Tod aufrecht erhielt, blieb Beethoven Goethe eher fremd, trotz der von ihm so geschätzten Egmont-Musik. Beiden widmet Götz Teutsch den ersten Philharmonischen Salon in dieser Spielzeit – mit von Udo Samel vorgetragenen Texten von Johann Wolfgang von Goethe, Ludwig van Beethoven, Romain Rolland, Bettina von Arnim und dem Literatur-, Kunst- und Musikwissenschaftler Norbert Miller. Für den musikalischen Rahmen sorgt neben dem Bariton Dietrich Henschel und Cordelia Höfer (Klavier) das Minetti Quartett, »eine musikalische Sensation aus Österreich« wie Der Tagesspiegel nach dem Debüt des Ensembles in der Berliner Philharmonie 2009 schrieb.

Dietrich Henschel

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