Berliner Philharmoniker

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Kammermusik

European music of the 17th and 18th centuries with Jordi Savall and Le Concert des Nations

Jordi Savall ist ein vielseitiger Künstler: Als Gambist, Pädagoge, Initiator von Musik- und Kulturprojekten sowie als Dirigent widmet er sich der Aufführung unbekannter Musik der Renaissance und des Barock und hat dabei einen eigenen, unverwechselbaren Interpretationsstil entwickelt. Mit dem 1989 von ihm gegründeten Ensemble Le Concert des Nations begibt er sich auf eine musikalische Reise durch das Europa des 17. und 18. Jahrhunderts.

Le Concert des Nations

Jordi Savall Viola da gamba und Leitung

The Musical Europe & La Réunion des Goûts

Philidor L'Aisné

Concert donné à Louis XIII en 1627

Johann Rosenmüller

Sonata Nr. IX a 5

Henry Purcell

Suite aus der Semi-Opera The Fairy Queen

Jean-Baptiste Lully

Suite Le Bourgeois gentilhomme

Antonio Rodríguez de Hita

Música sinfónica, dividida en canciones

Jean-Phillipe Rameau

Suite aus Les Indes galantes und Les Boréades

Termine und Tickets Einführung eine Stunde vor Konzertbeginn

Di, 05. Mai 2015 20 Uhr

Kammermusiksaal

15 bis 35 €

Programm

Jordi Savall gehört zu den vielseitigsten Musikerpersönlichkeiten seiner Generation – ein Künstler, der als Gambist, Pädagoge, Initiator von Musik- und Kulturprojekten sowie als Dirigent mit unverwechselbarem Interpretationsstil frühzeitig zu einem der Hauptakteure der historisch informierten Aufführungspraxis avancierte und diese Position bis heute innehat. Schließlich ist es dem gebürtigen Katalanen zu verdanken, dass die nahezu gänzlich in Vergessenheit geratene Viola da gamba, die noch Leopold Mozart zu »den anmutigsten Instrumenten« überhaupt zählte, bald jedoch nur noch wenigen Liebhabern bekannt war, seit den 1970er-Jahren wieder große Verbreitung gefunden hat.

Mit dem Ziel, zu Unrecht in Vergessenheit geratene Werke einem breiten Publikum zugänglich zu machen, gründete Savall zwischen 1974 und 1989 gleich mehrere Ensembles, die ihm das Einspielen eines weit gefassten Repertoires vom Mittelalter bis zum Anfang des 19. Jahrhunderts ermöglichten: Hespèrion XX (1974), La Capella Reial de Catalunya (1987) sowie Le Concert des Nations (1989) – Letzteres ein Orchester mit historischem Instrumentarium, das sich aus herausragenden Alte-Musik-Experten u. a. aus Spanien, Portugal, Frankreich und Südamerika zusammensetzt. Mit ihm ist der gefeierte Gambist und Ensembleleiter nun in den Konzerten der Stiftung Berliner Philharmoniker zu Gast und lädt gemeinsam mit »seinen« Spezialisten an Theorben, Violinen und Schlaginstrumenten zu einer musikalischen Reise, deren Route quer durch das Europa des 17. und 18. Jahrhunderts verläuft und auf der die Musiker in England, Frankreich, Spanien und Deutschland Station machen.

Jordi Savall

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