Berliner Philharmoniker

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Das Bundesjugendorchester mit Karl-Heinz Steffens und Christian Tetzlaff

Das Bundesjugendorchester ist zweifellos eines der besten Ensembles seiner Art. Berühmte Solisten wie die Klarinettistin Sabine Meyer und die Bratschistin Tabea Zimmermann haben hier ihre musikalischen Wurzeln – ebenso wie rund 20 heutige Mitglieder der Berliner Philharmoniker. Karl-Heinz Steffens dirigiert diesen Abend; Solist ist der Geiger Christian Tetzlaff, derzeit Artist in Residence der Berliner Philharmoniker. In der Digital Concert Hall zeigen wir das Konzert kostenlos.

Bundesjugendorchester

Karl-Heinz Steffens Dirigent

Christian Tetzlaff Violine

Auf Einladung der Berliner Philharmoniker

Béla Bartók

Konzert für Violine und Orchester Nr. 2 Sz 112

Christian Tetzlaff Violine

Peter Tschaikowsky

Symphonie Nr. 4 f-Moll op. 36

Termine und Tickets

Verkaufshinweise

So, 12. Apr. 2015 20 Uhr

Philharmonie

Einführung: 19:00 Uhr

8 bis 32 €

im Internet

Programm

Die Berliner Philharmoniker haben einen ihrer wichtigsten Instrumentalisten verloren«, konstatierte 2008 der Berliner Tagesspiegel, »die Musikwelt hat einen tatendurstigen Maestro gewonnen!« Die Rede war von Karl-Heinz Steffens, der ein Jahr zuvor seine Stelle als Solo-Klarinettist bei den Berliner Philharmonikern aufgegeben hatte, um ins Dirigierfach zu wechseln. Von 2008 bis 2013 fand Karl-Heinz Steffens als Generalmusikdirektor in Halle ein neues künstlerisches Zuhause, seit 2009 ist er Chefdirigent der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz. In der Konzertsaison 2013/2014 gab der längst auch in München, Dresden, Köln, Wien, Manchester, Amsterdam, Mailand oder Tokio gefragte Karl-Heinz Steffens sein erfolgreiches Debüt am Dirigentenpult der Berliner Philharmoniker.

In diesem Konzert des Bundesjugendorchesters (für das die Philharmoniker eine Patenschaft übernommen haben) mit Christian Tetzlaff – dem amtierenden Artist in Residence der Berliner Philharmoniker – leitet Karl-Heinz Steffens Aufführungen von Béla Bartóks Violinkonzert Nr. 2 und Peter Tschaikowskys Vierter Symphonie. Beide Kompositionen stehen im Ruf, »schicksalhafte« Werke ihrer Schöpfer zu sein. Bartók schrieb sein Zweites Violinkonzert 1937/1938 auf Anregung seines Landsmanns, des Geigers Zoltán Székely, zu einer Zeit, in der er sich zunehmender diffamierender Angriffe rechtsnationaler Presse ausgesetzt sah. Auch Tschaikowskys die Trias der sogenannten »Schicksalssymphonien« des russischen Komponisten eröffnende Vierte entstand in einer Zeit persönlicher Krisen.

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