Berliner Philharmoniker

Saison 2014/2015

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Kammermusik

Maurice Steger und die Akademie für Alte Musik

Mit seinen brillanten, frischen Interpretationen demonstriert Maurice Steger, dass die Blockflöte keineswegs nur ein Instrument für Schüler ist. Als Solist spielt er in diesem Konzert vier virtuose konzertante Kompositionen von Antonio Vivaldi, Matthäus Nikolaus Stulick, Johann Friedrich Fasch und Johann Adolf Hasse. Außerdem interpretiert die Akademie für Alte Musik Orchesterwerke von Komponisten aus dem Umfeld des Dresdner Hofs von August dem Starken.

Akademie für Alte Musik Berlin

Georg Kallweit Violine und Leitung

Maurice Steger Blockflöte

Francesco Maria Veracini

Ouvertüre Nr. 6 g-Moll

Matthäus Nikolaus Stulick

Konzert C-Dur für Blockflöte obligates Fagott, Streicher und Basso continuo

Johann Georg Pisendel

Imitation des caractères de la danse

Wilhelm Friedemann Bach

Sinfonia F-Dur »Sinfonia dissonante«

Johann Adolf Hasse

Sonate B-Dur für Flöte und Basso continuo »Cantata per flauto«

Antonio Vivaldi

Concerto e-Moll für Streicher und Basso continuo RV 134

Antonio Vivaldi

Concerto für Flöte, zwei Violinen, Fagott und Basso continuo G-Dur »La notte« RV 104

Johann David Heinichen

Concerto a 7 G-Dur SeiH 214

Johann Friedrich Fasch

Konzert F-Dur für Blockflöte, Streicher und Basso continuo FWV L: F deest

Termine und Tickets Einführung eine Stunde vor Konzertbeginn

Di, 04. Nov. 2014 20 Uhr

20:00 | Kammermusiksaal

15 bis 35 €

Programm

Mit Maurice Steger hat die Akademie für Alte Musik für ihr diesjähriges Konzert im Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie den – so der britische Independent – »world’s leading recorder virtuoso« eingeladen. Der Schweizer Musiker, der durch die technische Brillanz seines Spiels und ungemein frische Interpretationen die Blockflöte endgültig von dem Ruf befreit hat, ein Instrument für Schüler zu sein, wird in diesem Programm als Solist in vier konzertanten Kompositionen von Antonio Vivaldi, Matthäus Nikolaus Stulick, Johann Friedrich Fasch und Johann Adolf Hasse brillieren. Außerdem musiziert die Akademie für Alte Musik mit Georg Kallweit am Konzertmeisterpult Orchesterwerke von Komponisten aus dem Umfeld des Dresdner Hofs von August dem Starken.

Griff die Architektur des Dresdner Barocks Einflüsse italienischer und französischer Baukunst auf, so amalgamierten Komponisten wie Johann Georg Pisendel – ein großer Verehrer Antonio Vivaldis – Francesco Maria Veracini oder der vormals in Venedig als Opernkomponist gefeierte Johann David Heinichen in ihren Werken kompositorische Traditionen der großen Musiknationen Frankreich und Italien zum sogenannten »gemischten Stil«. Es ist also ein ebenso abwechslungsreiches wie interessantes Programm spätbarocker Musik, mit dem Maurice Steger und die Akademie für Alte Musik daran erinnern, dass Dresden auf die Entwicklung der Musik im deutschsprachigem Kulturraum Anfang des 18. Jahrhunderts einen ebenso wichtigen Einfluss nahm wie ein halbes Jahrhundert später Wien.

Maurice Steger

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