Saison 2014/2015

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Berliner Philharmoniker

Yuja Wang debütiert bei den Berliner Philharmonikern

Dieses mit Spannung erwartete Debüt präsentiert die chinesische Pianistin Yuja Wang, die durch irrwitzige Virtuosität ebenso von sich reden macht wie durch ihre spektakulären Outfits. In ihrem ersten Konzert mit den Berliner Philharmonikern widmet sie sich Sergej Prokofjews energetischem Klavierkonzert Nr. 2. Dirigent Paavo Järvi interpretiert außerdem Dmititri Schostakowitschs Erste Symphonie – den Geniestreich eines 19-Jährigen!

Berliner Philharmoniker

Paavo Järvi Dirigent

Yuja Wang Klavier

Robert Schumann

Ouvertüre, Scherzo und Finale op. 52

Sergej Prokofjew

Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 g-Moll op. 16

Yuja Wang Klavier

Dmitri Schostakowitsch

Symphonie Nr. 1 f-Moll op. 10

Termine und Tickets Einführung eine Stunde vor Konzertbeginn

Do, 14. Mai 2015 20 Uhr

Philharmonie

21 bis 64 €

Fr, 15. Mai 2015 20 Uhr

Philharmonie

21 bis 64 €

Sa, 16. Mai 2015 19 Uhr

Philharmonie

21 bis 64 €

Programm

Ihre Mutter wollte aus ihr eine Tänzerin machen. Doch Yuja Wang wußte, an ihr kann nur eines Tanzen: ihre Finger. Diese lässt die chinesische Pianistin in atemberaubender Schnelligkeit über die Klaviertasten eilen. Dass sie neben einer stupenden Technik auch ein außerordentliches Gespür für Klangnuancen hat, bewies Yuja Wang im Rahmen der Konzerte der Stiftung Berliner Philharmoniker bei ihrem Debütrecital 2013. Nun tritt sie zum ersten Mal in philharmonischen Konzerten als Solistin auf – mit Sergej Prokofjews Zweiten Klavierkonzert, in dem sich virtuose Brillanz und musikalische Tiefe vereinen.

Paavo Järvi, der im April 2013 nach zehnjähriger Pause sein philharmonisches »Comeback« feierte, steht am Pult dieser Konzerte. Nicht von ungefähr hat er die Erste Symphonie von Dmitri Schostakowitsch auf das Programm gesetzt. Denn das Werk, das der 19-Jährige als Abschlussarbeit schrieb, lässt das Vorbild Prokofjews erkennen. Gleichwohl trägt sie in ihrer Mischung aus trotziger Heiterkeit und großem Pathos bereits Schostakowitschs ureigenste Handschrift. Das Werk bescherte dem jungen Komponisten seinen ersten triumphalen Erfolg. Mit ihm habe Schostakowitsch – so der Uraufführungsdirigent Nikolai Malko – eine neue Seite in der Geschichte der Symphonik aufgeschlagen. Neue symphonische Formen wollte auch Schumann in seinem Orchesterwerk Ouvertüre, Scherzo und Finale E-Dur ausprobieren. Er konzipierte das Stück als Gegenentwurf zu dem »verflachten Ouvertürenstil«, der sich in jener Zeit zum Missfallen Schumanns beim breiten Publikum großer Beliebtheit erfreute.

Yuja Wang
Paavo Järvi

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