Berliner Philharmoniker

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Berliner Philharmoniker

Mariss Jansons und Frank-Peter Zimmermann

Mariss Jansons, ein enger Freund der Berliner Philharmoniker, präsentiert hier ein außergewöhnlich farbiges Programm mit Bartóks Musik für Streichinstrumente, Schlagzeug und Celesta, mit Ravels »Daphnis et Chloé« sowie Schostakowitschs Violinkonzert Nr. 2 mit Frank-Peter Zimmermann als Solist. Auf verschiedenem Wege verbreiten die Werke eine gemeinsame Botschaft: dass nämlich bedingungslose Modernität und sinnlicher Klangzauber keineswegs Gegensätze sein müssen.

Berliner Philharmoniker

Mariss Jansons Dirigent

Frank Peter Zimmermann Violine

Béla Bartók

Musik für Saiteninstrumente, Schlagzeug und Celesta Sz 106

Dmitri Schostakowitsch

Konzert für Violine und Orchester Nr. 2 cis-Moll op. 129

Frank Peter Zimmermann Violine

Maurice Ravel

Daphnis et Chloé, Suite Nr. 2

Termine und Tickets

Verkaufshinweise

Sa, 09. Mai 2015 19 Uhr

Philharmonie

Einführung: 18:00 Uhr

So, 10. Mai 2015 20 Uhr

Philharmonie

Einführung: 19:00 Uhr

im Internet

Im Kino

Dieses Konzert wird live im Kino übertragen.

Programm

In seiner Musik für Saiteninstrumente, Schlagzeug und Celesta gelang es Béla Bartók, ein dichtes Netz von Klangfarbenbeziehungen zu knüpfen, in dem sich kontinuierliche Übergänge und unvermittelte Kontraste gegenüberstehen. Die große Bedeutung, die dem Orchesterklang zukommt, unterstreicht die auf klangräumliche Wirkungen abzielende Aufstellung der Instrumentalisten: Laut Partitur sind die in zwei Quintette aufgeteilten Streicher links und rechts vom Podium so zu platzieren, dass sich beide Gruppen am äußersten Ende des Halbkreises in den Kontrabässen berühren, während die Mitte des Podiums dem Schlagwerk vorbehalten bleibt. Mariss Jansons hat Bartóks »Meisterwerk« (Paul Sacher) für sein Gastdirigat bei den Berliner Philharmonikern ausgewählt, ebenso wie die Zweite Suite aus Maurice Ravels »Symphonie chorégraphique« Daphnis et Chloé, die Igor Strawinsky als »eines der schönsten Produkte in der gesamten französischen Musik« bezeichnete.

Zwischen diesen beiden Werken widmet sich Frank Peter Zimmermann Dmitri Schostakowitschs von starken emotionalen Umschwüngen geprägtem Zweiten Violinkonzert – einem Werk, das Schostakowitsch für David Oistrachs 60. Geburtstag komponierte. Allerdings hatte sich der Komponist um ein Jahr verrechnet, so dass die erfolgreiche Premiere am 26. Oktober 1967 in Moskau stattfand, als Oistrach noch 59 Jahre alt war …

Mariss Jansons
Frank Peter Zimmermann
Live im Kino

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