Berliner Philharmoniker

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Berliner Philharmoniker

Riccardo Muti dirigiert Mozart, Busoni und Strauss

Riccardo Muti gehört seit 1972 zu den regelmäßigen philharmonischen Gastdirigenten. Der ausgewiesene Mozart-Experte eröffnet dieses Konzert mit der »Haffner-Symphonie«, der ihre Herkunft aus der gleichnamigen Serenadenmusik deutlich anzumerken ist. Weitere Programmpunkte sind Auszüge aus Ferruccio Busonis opulent instrumentierter »Turandot«-Suite und Richard Strauss’ Symphonische Fantasie »Aus Italien«, die sowohl von impressionistischer, als auch folkloristischer Musik inspiriert ist.

Berliner Philharmoniker

Riccardo Muti Dirigent

Wolfgang Amadeus Mozart

Symphonie Nr. 35 D-Dur KV 385 »Haffner«

Ferruccio Busoni

Turandot-Suite op. 41 (Auszüge)

Richard Strauss

Aus Italien, Symphonische Fantasie G-Dur op. 16

Termine und Tickets Einführung eine Stunde vor Konzertbeginn

Mi, 15. Apr. 2015 20 Uhr

Philharmonie

33 bis 94 €

Do, 16. Apr. 2015 20 Uhr

Philharmonie

33 bis 94 €

Fr, 17. Apr. 2015 20 Uhr

Philharmonie

33 bis 94 €

Programm

Für Extravaganzen wie extreme Rubati, dick auftragende Dynamikschwankungen oder überzogen langsame Tempi hat Riccardo Muti nichts übrig. Schließlich ist der italienische Maestro für seine Werktreue bekannt und gilt zudem als Perfektionist am Pult. Zu Gast bei den Berliner Philharmonikern widmet sich der anerkannte Mozart-Experte, der kürzlich seinen Vertrag als Musikdirektor des Chicago Symphony Orchestra bis 2020 verlängert hat, der Haffner-Symphonie – einem Werk, dem seine Herkunft aus der gleichnamigen Serenadenmusik deutlich anzumerken ist (»Sie werden augen machen dass sie nur das Erste Allegro sehen«, schrieb Mozart an den Vater) und deren Ecksätze in den Worten Mozarts »recht feurig« zu spielen sind.

Anschließend stehen Auszüge aus Ferruccio Busonis opulent instrumentierter Turandot-Suite auf dem Programm, deren schillernd- exotische Klangbilder das tragikomische Märchenspiel Carlo Gozzis in geradezu idealer Weise illustrieren. Mit einer Hommage an die eigene Heimat lässt Muti das Programm ausklingen: mit Richard Strauss’ Symphonischer Fantasie Aus Italien. Im impressionistischen dritten Satz, »Am Strande von Sorrent«, wird in den Worten des Komponisten »die zarte Musik der Natur, die das innere Ohr im Säuseln des Windes in den Blättern, in dem Gesang der Vögel [...], in dem fernen Rauschen des Meeres, von dem ein einsamer Gesang an’s Ufer schallt, vernimmt, tonmalerisch « dargestellt. Mit einer folkloristischen Humoreske, »die das bunte Treiben Neapels schildern will«, endet das Stück – inklusive eines Zitats aus Luigi Danzas zeitgenössischem Schlager Funiculì, funiculà.

Ricardo Muti

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