Berliner Philharmoniker

Saison 2014/2015

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Berliner Philharmoniker

Ein Sibelius-Abend mit Simon Rattle und Leonidas Kavakos

Es war das wichtigste philharmonische Projekt in der Saison 2009/2010: die umjubelte Aufführung aller Symphonien von Jean Sibelius mit Sir Simon Rattle. Nun folgt eine Wiederholung. Im Zentrum dieses Abends stehen die Dritte und die Vierte Symphonie, die beide für eine Verschmelzung von nordischem Melos und zukunftsweisender Konzeption stehen. Als Solist in Sibelius’ Violinkonzert erleben wir den griechischen Stargeiger Leonidas Kavakos.

Berliner Philharmoniker

Sir Simon Rattle Dirigent

Leonidas Kavakos Violine

Jean Sibelius

Symphonie Nr. 3 C-Dur op. 52

Jean Sibelius

Konzert für Violine und Orchester d-Moll op. 47

Leonidas Kavakos Violine

Jean Sibelius

Symphonie Nr. 4 a-Moll op. 63

Termine und Tickets Einführung eine Stunde vor Konzertbeginn

Mi, 28. Jan. 2015 20 Uhr

Philharmonie

33 bis 94 €

Do, 29. Jan. 2015 20 Uhr

Philharmonie

33 bis 94 €

Programm

In der Saison 2012/2013 war Leonidas Kavakos Artist in Residence bei den Berliner Philharmonikern. Nun kehrt der 1967 geborene Geiger auf das Podium der Philharmonie zurück, um mit den Berliner Philharmonikern unter der Leitung von Sir Simon Rattle ein Werk zu spielen, das ihm schon immer besonders am Herzen lag: das Violinkonzert von Jean Sibelius. Im Alter von 24 Jahren stellte Kavakos seine quellenkritische Interpretation von Sibelius’ einzigem Beitrag zur Gattung des Violinkonzerts auf einer mehrfach preisgekrönten CD vor. Seitdem lässt ihn dieser Meilenstein des Violinrepertoires nicht mehr los, fordert ihn zu immer neuen Auseinandersetzungen heraus. Mit den Berliner Philharmonikern und Sir Simon stehen Kavakos kongeniale musikalische Partner zur Seite.

Fünf Jahre sind ins Land gegangen, seit das Orchester unter der Leitung seines Chefdirigenten sämtliche Symphonien von Sibelius zur Diskussion stellte. Das Vorurteil, die Musik des finnischen Komponisten sei – wie einmal glossierend gelästert wurde – eine »Konfiguration des Banalen und des Absurden«, war damit endgültig aus dem Weg geschafft. Mit Interpretationen der Dritten und Vierten Symphonie kehren die Berliner Philharmoniker in diesen Konzerten nun zu Sibelius zurück, setzen sich erneut mit einem Komponisten auseinander, der einmal über seine Musik sagte, ihr liege vor allem »Stil, strenge Form und profunde Logik« zugrunde. Und spätromantisches Sentiment? Auch das ist Sibelius’ Symphonien ebenso eigen wie seinem Violinkonzert ...

Leonidas Kavakos

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