Saison 2014/2015

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Berliner Philharmoniker

Simon Rattle und Yefim Bronfman

Zwei der sehnsüchtigsten Kompositionen überhaupt eröffnen die beiden Hälften dieses Konzerts: Wagners »Tristan«-Vorspiel und Ravels Liederzyklus »Shéhérazade«. Als Hauptwerke des Abends dirigiert Simon Rattle die nordisch-herbe Fünfte Symphonie von Jean Sibelius sowie die Uraufführung eines Klavierkonzerts von Jörg Widmann, der zu den interessantesten Komponisten der jüngeren Generation zählt. Solist ist Yefim Bronfman.

Berliner Philharmoniker

Sir Simon Rattle Dirigent

Yefim Bronfman Klavier

Stella Doufexis Sopran

Richard Wagner

Tristan und Isolde: Vorspiel zum ersten Aufzug

Jörg Widmann

Neues Werk für Klavier und Orchester Auftragswerk der Stiftung Berliner Philharmoniker und der San Francisco Symphony Uraufführung

Yefim Bronfman Klavier

Maurice Ravel

Shéhérazade, Liederzyklus für Singstimme und Orchester

Stella Doufexis Sopran

Jean Sibelius

Symphonie Nr. 5 Es-Dur op. 82

Termine und Tickets Einführung eine Stunde vor Konzertbeginn

Do, 18. Dez. 2014 20 Uhr

Philharmonie

33 bis 94 €

Fr, 19. Dez. 2014 20 Uhr

Philharmonie

33 bis 94 €

Sa, 20. Dez. 2014 19 Uhr

Philharmonie

33 bis 94 €

Programm

Viele Werke Jörg Widmanns offenbaren eine konkrete Auseinandersetzung mit traditionellen musikalischen Formen, so auch das neue Klavierkonzert – sein erstes dieser Gattung: »Das Neue an sich«, so der Komponist, »sehe ich nicht als eigenständige Qualität an.« In den von Sir Simon Rattle dirigierten Konzerten wird die Uraufführung von Widmanns Klavierkonzert kein Geringerer als Yefim Bronfman übernehmen: »Was mich bewegt«, so der weltweit gefragte Pianist gegenüber der Los Angeles Times, »ist neues Repertoire. Ich kann mir kein größeres Vergnügen vorstellen, als neue Stücke in Auftrag zu geben und zu erarbeiten. « Anschließend widmet sich die deutsch-griechische Mezzosopranistin Stella Doufexis Maurice Ravels ungemein sinnlichem Shéhérazade-Zyklus nach Gedichten von Tristan Klingsor (alias Léon Leclère), in dem es dem französischen Komponisten gelingt, das exotische Klangbild einer spezifisch »orientalischen« Melodik kunstvoll zu stilisieren.

Gerahmt wird der von Sir Simon Rattle dirigierte Konzertabend vom Vorspiel zu Richard Wagners Musikdrama Tristan und Isolde sowie von Jean Sibelius’ Fünfter Symphonie. Das Werk knüpft überdeutlich an Sibelius’ impressionistische Tondichtungen aus der gleichen Zeit an und wartet seinerseits mit einer ganzen Palette brillanter Orchestereffekte auf. Ungeachtet des Premierenerfolgs revidierte der Komponist das Stück und schrieb während der Arbeit über das Finale: »Das Ganze [...] ist eine vitale Steigerung gegen Ende. Triumphal!« In dieser Form avancierte die Fünfte bald zur populärsten Sibelius-Symphonie.

Sir Simon Rattle
Yefim Bronfman

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