Berliner Philharmoniker

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Berliner Philharmoniker

Martha Argerichs Rückkehr zu den Berliner Philharmonikern

Konzerte mit Martha Argerich sind immer ein Ereignis. Besonders gilt das für dieses Gastspiel, mit dem die Pianistin nach 18 Jahren zu den Berliner Philharmonikern zurückkehrt. Auf dem Programm steht mit Schumanns schwärmerischem Klavierkonzert ein Sinnbild der Musik der Romantik. Dirigent Riccardo Chailly präsentiert daneben Rachmaninows Dritte Symphonie, welche die romantische Epoche gewissermaßen aus russischer Perspektive reflektiert.

Berliner Philharmoniker

Riccardo Chailly Dirigent

Martha Argerich Klavier

Felix Mendelssohn Bartholdy

Ruy Blas, Ouvertüre c-Moll op. 95

Robert Schumann

Konzert für Klavier und Orchester a-Moll op. 54

Martha Argerich Klavier

Sergej Rachmaninow

Symphonie Nr. 3 a-Moll op. 44

Termine und Tickets Einführung eine Stunde vor Konzertbeginn

Do, 27. Nov. 2014 20 Uhr

Philharmonie

43 bis 132 €

Fr, 28. Nov. 2014 20 Uhr

Philharmonie

43 bis 132 €

Sa, 29. Nov. 2014 19 Uhr

Philharmonie

43 bis 132 €

Programm

Martha Argerich und Riccardo Chailly verbindet eine langjährige künstlerische Freundschaft mit den Berliner Philharmonikern. Dass sie gemeinsam in den Konzerten des Orchesters mitwirken, ist allerdings ein Ereignis mit Seltenheitswert. Erst zwei Mal, 1983 und 1989, konnte das Berliner Publikum die beiden zusammen auf dem Podium erleben. Beide Male führten sie das Dritte Klavierkonzert von Sergej Prokofjew auf, das sie – wie ihnen die Presse attestierte – »in einem Geiste musizierten«. Diesmal haben sich die beiden das Klavierkonzert a-Moll von Robert Schumann vorgenommen. Dieses Werk bildet einen Gegenentwurf zu den damals beliebten, brillanten Virtuosenkonzerten. Der Komponist versuchte mit ihm ein »Mittelding zwischen Symphonie, Konzert und großer Sonate« zu realisieren. Und so entstand etwas für die Zeit vollkommen Neues, ein Konzert, in dem Klavier und Orchester zu einer unlösbaren Einheit verschmelzen.

Eröffnet wird der Abend mit der Ouvertüre, die Felix Mendelssohn Bartholdy 1839 zu der Leipziger Premiere von Victor Hugos Schauspiel Ruy Blas komponierte. Obwohl Mendelssohn das Stück »abscheulich « und »infam« fand, schuf er eine mitreißende Musik voller Poesie. Dritter Programmpunkt ist Sergej Rachmaninows Dritte Symphonie, die von seinen drei Symphonien als die radikalste und modernste gilt. In früheren philharmonischen Konzerten hat sich der Italiener Riccardo Chailly immer wieder als Spezialist für das russische Repertoire ausgewiesen. Ein symphonisches Werk Rachmaninows dirigiert er bei den Berliner Philharmonikern nun zum ersten Mal.

Martha Argerich
Riccardo Chailly

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