Berliner Philharmoniker

Saison 2014/2015

In meinen Kalender übernehmen merken gemerkt drucken

Berliner Philharmoniker

Andris Nelsons und Emanuel Ax interpretieren Mozart und Strauss

Sie ist ein Inbegriff der klassischen Musik schlechthin: die Eröffnungsfanfare aus Richard Strauss’ Tondichtung »Also sprach Zarathustra«. In diesem Konzert kombiniert Andris Nelsons, Chefdirigent des Boston Symphony Orchestra, das machtvolle Werk mit Strauss’ verspielter »Burleske« für Klavier und Orchester. Solist ist Emanuel Ax, der außerdem Mozarts Klavierkonzert KV 449 interpretiert, von dem der Komponist selbst meinte, es sei »von ganz besonderer Art«.

Berliner Philharmoniker

Andris Nelsons Dirigent

Emanuel Ax Klavier

Wolfgang Amadeus Mozart

Konzert für Klavier und Orchester Es-Dur KV 449

Emanuel Ax Klavier

Richard Strauss

Burleske d-Moll für Klavier und Orchester

Emanuel Ax Klavier

Richard Strauss

Also sprach Zarathustra op. 30

Termine und Tickets Einführung eine Stunde vor Konzertbeginn

Do, 16. Okt. 2014 20 Uhr

Philharmonie

33 bis 94 €

Fr, 17. Okt. 2014 20 Uhr

Philharmonie

33 bis 94 €

Sa, 18. Okt. 2014 19 Uhr

Philharmonie

Sonderkonzert

33 bis 94 €

Programm

Eine ungewöhnliche Kombination: Mozarts Klavierkonzert Es-Dur KV 449 und Richard Strauss’ Burleske für Klavier und Orchester in einem Konzert. Doch mit dieser Programmzusammenstellung gastierte der Pianist Emanuel Ax schon einmal bei den Berliner Philharmonikern: Im Juni 2001 spielte er die beiden Werke unter Leitung von Bernard Haitink. Er sei kein Tastenlöwe, eher eine Tastentaube, die mit den Fingern intelligent zu gurren versteht, lobte der Rezensent der Berliner Morgenpost daraufhin Ax’ Mozart-Interpretation. Richard Strauss, dessen Geburtstag sich in diesem Jahr zum 150. Mal jährt, bewunderte Mozart Zeit seines Lebens. Der Wiener Klassiker war für ihn das »Inkarnat des reinen Künstlers« und vor allem auf dem Gebiet der Oper ein großes Vorbild.

Die Burleske steht jedoch in der Tradition von Johannes Brahms. Das Werk des 21-jährigen Strauss vereint verschiedene Elemente: symphonische Dichtung, Klavierkonzert, Posse. Witzig, ironisch, hochvirtuos gilt es als Herausforderung für jeden Pianisten. Als Richard Strauss zehn Jahre später sein Orchesterwerk Also sprach Zarathustra, frei nach der gleichnamigen philosophischen Abhandlung Friedrich Nietzsches, komponierte, war er längst kein kompositorischer »Youngster« mehr. Vielmehr hatte er sich bereits mit einer Reihe von Tondichtungen als Meister des Genres erwiesen. Der charakteristische Anfang mit dem aufsteigenden Trompetenmotiv besitzt seit der Verwendung in Stanley Kubricks Film 2001: Odyssee im Weltraum Kultstatus. Andris Nelsons, der das Programm dirigiert, hat sich bei den Berliner Philharmonikern mit Aufführungen der Rosenkavalier-Suite und Ein Heldenleben bereits als versierter Strauss-Interpret erwiesen.

Andris Nelsons

Newsletter-Service Regelmäßig informiert über das aktuelle Programm und Highlights aus der Welt der Philharmoniker.

Alle Veranstaltungen in der Philharmonie finden Sie auch auf:

Berliner Bühnenzu berlin-buehnen.de