Berliner Philharmoniker

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Musikfest Berlin

Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin

Marek Janowski Dirigent

Isabelle Faust Violine

Günther Groissböck Bass

Estnischer Nationaler Männerchor

Mikk Üleoja Einstudierung

Béla Bartók

Vier Stücke für Orchester Sz 51

Karl Amadeus Hartmann

Concerto funebre für Solo-Violine und Streichorchester

Dmitri Schostakowitsch

Symphonie Nr. 13 b-Moll op. 113 »Babij Jar« für Bass, Männerchor und Orchester

Eine Veranstaltung der Berliner Festspiele/Musikfest Berlin in Kooperation mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin

Termine

Do, 05. Sep. 2013 20 Uhr

20:00 | Philharmonie

Einführung: 18:45

Programm

Fünfzehn Symphonien hat Dmitri Schostakowitsch geschrieben. Dass keine der anderen gleicht, jede ihr eigenes, unverwechselbares Gesicht hat, weist den russischen Komponisten als Symphoniker in der Tradition Beethovens und Mahlers aus. Ob symphonische Werke programmatische Titel tragen, durch gesungenen Text gar eindeutige außermusikalische Bezugspunkte herstellen dürfen oder nicht, scherte Schostakowitsch wenig. Für ihn war Komponieren eine der Sprache ebenbürtige Ausdrucksform, deren mannigfaltigen, keineswegs immer eindeutigen kommunikativen Möglichkeiten er auf subtile Art und Weise nachspürte.

Mit seiner 1962 in Moskau uraufgeführten 13. Symphonie hat Schostakowitsch laut Anklage gegen den Antisemitismus in der Sowjetunion erhoben. Welchen politischen Zündstoff das Werk damit bot, war allen Beteiligten bewusst: Ein langjähriger künstlerischer Weggefährte des Komponisten lehnte es unter fadenscheinigen Gründen ab, Schostakowitschs 13. Symphonie aus der Taufe zu heben, der Gesangssolist meldete sich wenige Stunden vor der Uraufführung krank. Die Angst saß tief!

Einen denkwürdigen Gegenpol zu der von Marek Janowski geleiteten Aufführung der 13. Symphonie Schostakowitschs bildet Isabelle Fausts Interpretation von Karl Amadeus Hartmanns Concerto funebre für Violine und Streichorchester, unter dessen Partitur der Komponist vermerkte: „Geschrieben in den ersten Kriegstagen September/November 1939.“ Ein brisantes Konzertprogramm also, auf dem auch Musik aus der Feder Béla Bartóks steht.

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Veranstalter

Berliner Festspiele/Musikfest Berlin in Zusammenarbeit mit der Stiftung Berliner Philharmoniker

Schaperstraße 24

Tel: +49 30 254 89 100

E-Mail

Website

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