Berliner Philharmoniker

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Education

FamilienWEIHNACHTSkonzert Stringle Bells!

Streicher und Schlagzeuger der Berliner Philharmoniker

Sarah Willis Moderation

Volker Eisenach Choreografie

Tänzer der Charlie-Chaplin-Grundschule (Reinickendorf)

Empfohlen für Kinder von 5 bis 8 Jahren

Termine und Tickets

Sa, 14. Dez. 2013 16 Uhr

Philharmonie

So, 15. Dez. 2013 11 Uhr

Philharmonie

Live-Übertragung

Programm

Dieses Konzert ist die richtige Einstimmung zur Weihnachtszeit für die ganze Familie! Alle Jahre wieder bringt die Hornistin Sarah Willis zusammen mit ihren Kollegen die Kinderaugen zum Leuchten. In diesem Jahr werden die Streicher auf den Saiten swingen und den Bogen schwingen, die Schlagzeuger »Bells zum Jingeln« und »Jingles zum Bellen« bringen. Bei dem vielfältigen Programm sind Groß und Klein eingeladen mitzumachen und die Philharmonie zum Klingen zu bringen.

Über die Musik

Mit ihrem Education-Programm möchten die Berliner Philharmoniker ihre Arbeit und ihre Musik einem möglichst breiten Publikum zugänglich machen. Ermöglicht wird diese Initiative von der Deutschen Bank.

Echte Freunde zum Streiche(l)n

»Der Himmel hängt voller Geigen« – diese Redewendung gebraucht man, wenn jemand richtig doll verliebt und in Hochstimmung ist. (Der Satz stammt übrigens aus einer Operette.) Daniel Stabrawa, Konzertmeister der Berliner Philharmoniker, kann das gut verstehen: »Die Violine«, erklärt er, »kann in hohen Lagen einfach himmlisch schön singen. Ihre Möglichkeiten sind grenzenlos. Mit ihr lässt sich jedes Gefühl audrücken: ob ich fröhlich bin oder traurig, wütend oder verliebt.« Die anderen Orchestermusiker sind manchmal ein wenig neidisch auf die Streicher, weil sie ihre Instrumente richtig umarmen können.Und tatsächlich erleben viele ihre Streichinstrumente wie richtige Freunde. Es ist spannend, mit den Musikern darüber zu sprechen: Sie erzählen gern von der Persönlichkeit ihres Instruments und machen sich ihre Gedanken darüber, was es wohl schon alles erlebt haben könnte. Manche haben eine Vorstellung davon, ob es sich bei ihrer Geige, ihrer Bratsche, ihrem Cello oder Kontrabass um ein »weibliches« oder ein »männliches« Instrument handelt, und geben ihm sogar einen Namen. Nicht selten haben Musikerinnen oder Musiker das Gefühl, ihr Instrument hilft ihnen ein bisschen beim Üben. Es scheint, als würde es die Musik, die es schon mal gespielt hat, noch nach Jahrzehnten »kennen«.

Eine tierische Angelegenheit?

Auch wenn man die Saiten von Geigen, Bratschen, Violoncelli und Kontrabässen zupfen kann (meist mit dem Finger der rechten Hand), handelt es sich bei ihnen keineswegs um Zupfinstrumente. In der Regel werden ihre Saiten nämlich mit dem Bogen in Schwingung gebracht, daher heißen sie Streichinstrumente. Der Streichbogen besteht aus einer leicht gebogenen Holzstange, an der Pferdehaare eingespannt sind. Ihn richtig einzusetzten, ist gar nicht so einfach. Man fasst ihn am Frosch an – naja, mit viel Fantasie sieht dieses Holzstück mit einem Schraubgewinde, mit dem man die Bogenhaare spannt, aus wie ein Frosch – und man streicht mit den Bogenhaaren über die Saiten. Wie eine Katze, die einem um die Beine streift, schmiegen sich die Haare ganz nah an den Saiten entlang.

Der Klang eines Tons wird sehr stark durch die Beschaffenheit des Bogens bestimmt: ob er dick oder dünn ist, welche Länge das Holz hat und wie es gebogen ist. Wenn das Holz des Bogens über einer Gasflamme erhitzt wird, damit man es in seine leicht gebogene Form bringen kann, sieht es in der Werkstatt des Bogenbauers ein bisschen so aus wie in den geheimnisvollen Laboratorien der Alchemisten des Mittelalters. Heutzutage gibt es auch Bögen aus Verbundwerkstoffen wie Glas- oder Kohlefaser und sogar Karbon. Ob sie wohl genauso schön klingen wie die Holzbögen?

Der Ton entsteht mit Hilfe der aufgespannten Pferdehaare. Wenn man mit dem Bogen über die Saiten streicht, haken sie aufgrund ihrer rauen Oberfläche (die kann man allerdinges nur unter einem Mikroskop erkennen) ein kleines bisschen fest und lösen sich sofort wieder. Das geschieht blitzschnell und ganz oft hintereinander. Auf diese Weise beginnt die Saite zu schwingen und diese wiederum versetzt die Luft in Schwingung. Man kann sich das so vorstellen wie die Wellenkreise, die man sieht, wenn man einen Stein ins Wasser wirft. Und diese Schwingungen der Luft werden vom Körper des Instruments verstärkt und der Klang dringt über die F-Löcher in der Decke des Instruments dann nach außen. Mit einem weichen Baumharz mit dem schönen Namen »Kolophonium« streicht der Musiker über die Haare, damit die Oberfläche durch das Streichen nicht zu glatt wird. Ihr merkt: Es ist ganz schön kompliziert, und man muss wirklich sehr viele Geheimnisse kennen, wenn die Töne besonders farbig klingen sollen!

Kurz erklärt: Aus der Trickkiste der Streicher

Wenn man mit geschlossenen Augen den Streichern lauscht, glaubt man manchmal, dass ein Vogel singt oder eine Flöte spielt – ist das ein Akkordeon oder eine quietschende Tür? Oft fragt man sich: War das wirklich die Geige, die diese Töne hervorgebracht hat? Die Musiker kennen einige Tricks, die sie anwenden können, um besondere Klangfarben zu erzeugen.

Flageolett: Man drückt mit den Fingern der linken Hand die Saiten nicht fest auf das Griffbrett, sondern legt sie nur ganz leicht auf die Saiten. Der Ton flirrt.

Coll’arco: mit den Bogenhaaren spielen.

Col legno: mit dem Holz des Bogens spielen. (Als Mozart in seinem Fünften Violinkonzert ein türkisches Instrument nachahmen wollte, das oft als Rhythmusinstrument benutzt wird, kam er auf die Idee, die Musiker mit der Rückseite des Bogens, also mit dem Holz, auf die Saiten schlagen zu lassen. Damit wurde die Geige zum »Schlagzeug«.)

Staccato: Die Saiten hart und kurz mit dem Bogen anspielen.

Pizzicato: Die Saiten mit dem Finger anzupfen und ganz kurze Töne spielen.

Sul ponticello: Ponticello ist das italienische Wort für Steg. Der Steg auf der Geige ist quasi eine kleine Brücke, über die die Saiten gespannt sind. Wenn Streicher »sul ponticello« spielen sollen, streichen sie möglichst nah am Steg entlang. So klingen die Töne besonders rau und scharf.

Georg Philipp Telemann: Konzert D-Dur für vier Violinen

Georg Philipp Telemann wurde am 14. März 1681 in Magdeburg als jüngstes von sechs Kindern Heinrich Telemanns und dessen Frau Johanna Maria geboren. Sein Vater starb, als Telemann erst vier Jahre alt war. Der Junge spielte sehr gern Geige, Blockflöte, Laute und Klavier. Auerdem komponierte er. Aber weil seine Mutter Angst hatte, er könnte womöglich auf die schiefe Bahn geraten und später ein Gaukler, Seiltänzer oder Murmeltierführer werden, nahm sie ihm zeitweise die Instrumente weg. Entgegen allen Befürchtungen wurde aus dem kleinen musikbegeisterten Jungen einer der berühmtesten Komponisten seiner Zeit. Als Telemann das Konzert D-Dur für vier Violinen schrieb, das ihr heute hört, war er um die 35 Jahre alt und arbeitete als Musikdirektor der Stadt Frankfurt. Von dort ging er später nach Hamburg und wurde Musikdirektor der fünf Hauptkirchen. Hier erreichte sein Ansehen einen ersten Höhepunkt. Im Laufe seines Lebens komponierte Telemann mehrere tausend Werke für jede Musikgattung, die man zu seiner Zeit kannte.

Wolfgang Amadeus Mozart: Die Serenade Eine kleine Nachtmusik

Wolfgang Amadeus Mozart war das siebte Kind von Anna Maria Pertl und Leopold Mozart, einem angesehenen Komponisten und Geigenlehrer. Von dem Wunderkind, das schon so früh ein ausgezeichneter Musiker war und alle Melodien, die es einmal gehört hatte, sofort auswendig nachsingen und spielen konnte, hat jeder schon einmal gehört. Da kann man kaum glauben, dass die Eltern sich ein Jahr lang Sorgen machten, ob das zarte kleine Kind die ersten Jahre überleben würde. Als Mozart 31 Jahre alt und ein berühmter Komponist war, schrieb er die Serenade G-Dur für ein Konzert im Freien an einem schönen lauen Sommerabend. Den italienischen Begriff »Serenade« hat er in seinem Tagebuch durch »eine kleine Nachtmusik« ersetzt.

Astor Piazzolla: Libertango

Mit dem Tango wurde in den Kneipen Argentiniens vom Leben gesungen und dazu getanzt. Es ging um Glück und Leid, den Kummer des Alltags und um die Freuden der Liebe. Einer der berühmtesten Tangomusiker der Welt war und ist Astor Piazzolla. Der Bandoneonspieler und Komponist wurde 1921 in Argentinien geboren und lebte bis zu seinem Tod im Jahr 1992 nicht nur in seiner Heimat, sondern zeitweise auch in den USA und in Europa. Er hat den Tango auf die großen Konzertbühnen der Welt gebracht. Zu seinen berühmtesten Stücken, die auch oft von anderen großartigen Musikern nachgespielt werden, gehört der Libertango. Ist doch klar, dass die weltreisenden Berliner Philharmoniker sich ebenfalls in diese Musik mit so großen Gefühlen verliebt haben.

Georges Bizet: Musik aus der Oper Carmen

Zu den bekanntesten Opern der Welt gehört Carmen von Georges Bizet. Der Franzose war nicht nur ein beliebter Komponist, er war auch Minister und für den Denkmalschutz zuständig. Bizet fand, dass die wirklich spannenden Geschichten in der Welt der Arbeiter und im Milieu von Räubern und Schmugglern zu entdecken seien. Die dramatische Erzählung von Carmen fand er in einer Novelle seines Landsmanns und Zeitgenossen Prosper Mérimée, die dieser 1845 geschrieben hat. Carmen arbeitet in einer Zigarettenfabrik. Sie ist eine sehr attraktive Frau und verliebt sich in einen Stierkämpfer. Das könnte eine glückliche Beziehung werden, wäre da nicht ihr bisheriger Freund, der Polizist José, der glaubt, ohne Carmen nicht leben zu können. Als sie ihm seinen Ring vor die Füße wirft und zu Escamillo in die Stierkampfarena laufen möchte, ersticht er sie. – Wenn das kein Stoff für eine Musik voller Leidenschaft und Gefühl ist! Denkt doch mal einen Moment lang nach, wie ihr die Geschichte musikalisch erzählen würdet, und vergleicht dann, was George Bizet daraus gemacht hat. Auch nicht schlecht, oder?

Glöckchen und Glockenzauber

Stellt Euch vor, ihr führt einen Zaubertrick vor und »Simsalabim« zieht ihr aus eurem Hut viele bunte Tücher. Wie viel magischer wirkt die Show, wenn ihr die Zauberei mit einem Glöckchenklang begleitet. Es ist, als würde man den Zauber selbst spüren. Ob Glocke oder Glöckchen, die Instrumente mit der Form eines Kelches haben nicht nur einen besonderen Klang, sie scheinen die Stimmung, die in der Luft liegt, wie von Zauberhand zu verändern.

Von jeher war eine Glocke nicht nur ein Musikinstrument. Sie hat eine besondere Funktion in religiösen Ritualen und im Volksglauben. Priester benutzen Glöckchen im Gottesdienst; manche Menschen glauben, dass Glockengeläut sie vor Krieg schützt; Bauern lieben es, ihre Tiere mit Glocken zu schmücken, weil sie überzeugt sind, dass es sie vor Unheil bewahrt. Auch den großen Glocken wird eine Zauberwirkung nachgesagt. Kirchenglocken verkünden Freude und Leid. Es gibt Hochzeits- und Totenglocken, Glocken zu Feiertagen und Glocken, die zum Beten einladen.

Wo Glocken und Glöckchen auch auftauchen, scheinen sie eine besondere Wirkung zu entfalten. An Weihnachten wirken sie besonders feierlich. Wenn eine weiße Schneedecke die lauten Geräusche abdämpft und die Welt wie in Watte taucht, dann hört man den silbrigen Klang von kleinen Glöckchen besonders gut. Man könnte glauben, die Engel selbst sind auf die Erde herabgekommen, um das Märchen vom Frieden für einen Moment wahr werden zu lassen. Die Stimmung ist wie verzaubert. Ist das echt? Ist das die Wirklichkeit? Man ist sich da oft nicht so sicher. Und genau auf diese Stimmung setzen viele Weihnachts- und Winterlieder.

Wisst ihr eigentlich, wo in der Philharmonie die Glocken hängen? Im Instrumentenraum der Schlagzeuger gibt es Glocken aller Art: Röhrenglocken, Schellenglocken, Kuhglocken und Fahrradklingeln. Aber die meine ich nicht. Die Berliner Philharmonie besitzt tatsächlich zwei richtige Turmglocken. Aber die hängen nicht, sie stehen! Und zwar im Foyer der Philharmonie. Es sind die »Berlioz-Glocken«. Man nennt sie so, weil sie extra zur Aufführung einer Symphonie von Hector Berlioz gegossen wurden, für seine Symphonie fantastique. Die Glocken der Berliner Philharmonie klingen in den Tönen c’ und g und wiegen 302 kg bzw. 729 kg. Und weil es nicht einfach ist, sie zu transportieren, hat sich der (ehemalige) Schlagzeuger der Berliner Philharmoniker, Fredi Müller, mit dem Ingenieur Alexander Gleue zusammengetan und einen besonderen Glockenwagen gebaut. Hier steht die Glocke auf einem Holzgestell mit Rädern. In der Mitte dieses Wagens gibt es einen Metall-Ständer, den man ausfahren kann, damit die Glocke hängen und frei schwingen kann.

Das Glockengießen ist ein äußerst spannender Vorgang. Auf über 1000 Grad Celsius wird die sogenannte Glockenspeise erhitzt, um dieses flüssige Metall dann in die Form gießen zu können. Gegossen wird seit jeher nur am Freitag um 15 Uhr, zur überlieferten Sterbestunde Christi. Während des Gusses herrscht eine ganz besondere Atmosphäre. Es ist ein ergreifender Moment. Die Glockengießer möchten, dass ihre Glocken nicht nur schön klingen, sondern dass der Klang so richtig »unter die Haut geht«.

Weihnachtsmusk

Selbst die kleinsten Glöckchen besitzen scheinbar magische Kräfte und können manchmal sogar Türen öffnen. Vielleicht werden sie daher so gern in der Weihnachtszeit besungen. Den Text zum Lied »Kling, Glöckchen, klingelingeling«, in dem das Klingeln mit Worten nachgemacht wird, hat Karl Enslin (1819 – 1875) auf eine bekannte Volksliedmelodie geschrieben.

Ein Pferdeschlittenwettrennen soll der Anlass für das Lied von James Lord Pierpont (1822 – 1893) gewesen sein, ein Lied mit dem typischen Klang von Dutzenden von Glöckchen am Pferdegeschirr zu komponieren. Eine andere Legende besagt, dass eben jeder James Pierpont, als er Organist und Chorleiter an einer Kirche in Savannah war, das Lied zum Thanksgiving-Tag geschrieben hat und es an Weihnachten zum ersten Mal vom dortigen Kinderchor gesungen wurde. Irgendwann, so zwischen 1850 und 1857. Das lustige Lied wurde anschließend ein richtiger Hit, der um die ganze Welt ging. In ihm steckt so viel Tempo, dass man gern dazu tanzen möchte. Ihr glaubt es nicht? Dann lasst Euch einfach von Joshua Davis überzeugen: Er lässt die Musiker mit dem beliebten Winterhit nach Brasilien reisen und da tanzt man dazu Samba. Ganz schön heiß! Und verführerisch ansteckend!

Biographie

Philipp Bohnen

Weihnachten feiere ich am liebsten unter dem Tannenbaum! Zu Essen gibt es, was das Herz begehrt: Fondue am Heiligen Abend, eine Gans am 1. Weihnachtsfeiertag und am 2. Feiertag immer etwas anderes. In diesem Jahr wünsche ich mir das schönste Weihnachtsfest für meinen kleinen Sohn – er feiert zum ersten Mal Weihnachten –, am liebsten mit viel Schnee! Mein allerschönstes Weihnachtsgeschenk? Mit sechs habe ich ein Skateboard bekommen, da habe ich mich sehr gefreut. Ich habe dann für einige Jahre immer auf dem Skateboard stehend Geige geübt … Mein Bruder und ich haben vor vielen Jahren zu Weihnachten das Hörspiel Der Fönig von Walter Moers bekommen, ein kleines Buch, in dem der Buchstabe »f« immer mit »k« vertauscht wird. Wir haben nachher im Gottesdienst dieses Spiel weiter gespielt und immer »Oh Du Kröhliche« gesungen. Seitdem ist »Oh Du Kröhliche« mein liebstes Weihnachtslied! Am meisten verbinde ich mit Weihnachten das Gebimmel von kleinen Glöckchen, mit denen meine Eltern die Bescherung für eröffnet erklärt haben.

Volker Eisenach

Weihnachten verbringe ich am liebsten mit meiner Familie. Wir essen dann Kartoffelsalat und sehr viele Weihnachtskekse, aber natürlich nicht gleichzeitig. In diesem Jahr wünsche ich mir vor allem einen Wunschzettel von meinem Vater und von meinem Schwager; mal gucken, ob sie dieses Jahr mal einen schreiben … Das schönste Geschenk, das man mir machen kann, ist ein verschneites Berlin. An den Weihnachtsabend muss ich vor allem denken, wenn ich Weihnachtslieder aus den 1970-er Jahren auf alten Kassetten höre – das sind kleine Plastikrechtecke, auf denen man Musik speichern kann (die gibt es aber schon lange nicht mehr). Am liebsten mag ich die Weihnachtslieder, die Loreena McKennitt singt.

Joaquín Riquelme García

Weihnachten feiere ich natürlich am liebsten bei meiner Familie in Murcia. Das ist eine Stadt im Südosten Spaniens, mit einer tollen Kathedrale. Zu Weihnachten ist es da zwar nicht so warm wie in Australien, aber eine Schneeballschlacht können wir trotzdem nicht machen. Zum Fest essen wir einfach alles, was ihr Euch vorstellen könnt und vieles, was ihr Euch nicht vorstellen könnt. In Spanien isst man viel Fisch und Meerestiere … Mein allerschönstes Weihnachtgeschenk? Eine XBox. Als ich die bekam, war ich aber schon 26 Jahre alt. Kennt Ihr White Christmas von Bing Crosby? Das ist mein Lieblingsweihnachtslied! An Weihnachten erinnert mich aber am meisten die Musik von Händels Oratorium Messias. Dieses Jahr wünsche ich mir, dass Real Madrid die Champions League gewinnen wird.

Cornelia Gartemann

Weihnachten feiere ich bei meiner Familie – natürlich auch mit meiner Schwester Julia! Dann gibt es Kartoffelsalat mit Würstchen. Mein allerschönstes Weihnachtsgeschenk war ein Spiel-Elektroherd, den habe ich als Vierjährige bekommen. Mit ihm konnte ich die Würstchen gleich heiß machen – zumindest im Spiel! Von allen Weihnachtsliedern finde ich »Leise rieselt der Schnee« am schönsten. Was mich am meisten an Weihnachten erinnert? Das Klingen der Weihnachtsglöckchen!

Julia Gartemann

Weihnachten feiere ich am liebsten mit meiner Familie – auch mit meiner Schwester Cornelia! Wir essen Kartoffelsalat mit Würstchen, das ist immer sehr lecker! Aber noch lieber mag ich den Christstollen, den meine Mutter immer zaubert. Zu Weihnachten wünsche ich mir am allermeisten viel Schnee, damit ich mit Cornelia eine richtige Schneeballschlacht machen kann. Mein allerschönstes Weihnachtsgeschenk war meine Puppe Christiane. Die hatte richtig lange Haare und von meiner Mutter genähte und gestrickte Kleider an. Mein Lieblingsweihnachtslied ist »Es kommt ein Schiff gefahren«. Am meisten erinnert mich an Weihnachten das Klingeln der Bescherungsglöckchen.

Raphael Haeger

Am liebsten feiere ich Weihnachten bei Sommerwetter. Deshalb fliege ich auch oft zu meiner Familie nach Brasilien. Dort gibt es dann eine besondere Spezialität zu essen, nämlich schwarze Bohnen. Mein schönstes Weihnachtsgeschenk habe ich mit vier Jahren bekommen: mein erstes Schlagzeug! Ich freue mich schon darauf, wieder unter dem Weihnachtsbaum »Jingle Bells« zu singen. Dabei wünsche ich mir dann, dass ich auch im nächsten Jahr wieder beim Familienkonzert der Berliner Philharmoniker mitspielen kann.

Matthew McDonald

Weihnachten feiern? Am liebsten in Australien am Strand! Denn dann ist bei uns in »Down Under« (so nennen die Briten Australien) Hochsommer, mit 35 Grad und mehr. Dementsprechend fällt das Weihnachtsessen mit Austern, gegrilltem Fisch oder kaltem Lachs auch etwas anders aus als in Deutschland. Mit zehn habe ich ein ferngesteuertes Auto bekommen, das war toll! Natürlich ist mein Lieblingsweihnachtslied »Jingle Bells« – allerdings ist das Geräusch, welches mich am meisten an das Weihnachtsfest erinnert, das von Glaskugeln, die wieder mal vom Baum auf den Boden fallen … Was ich mir wünsche? Natürlich viel Schnee!

Anja Meser

Wo ich am liebsten Weihnachten feiere? Natürlich im Schnee! Wenn draußen alles weiß ist, schmecken Kartoffelsalat und Würstchen immer ab besten. In diesem Jahr wünsche ich mir ein rotes Fahrrad oder ein Pony … oder vielleicht doch beides? Mein allerschönstes Weihnachtsgeschenk war ein Eisbärenkostüm, das mir meine Oma gestrickt hatte. In dem habe ich dann mein Lieblingsweihnachtslied gesungen: »All I Want For Christmas is my Two Front Teeth«. Das Klingen der Bescherungsglöckchen erinnert mich immer besonders an Weihnachten.

Christoph von der Nahmer

Zu Weihnachten fahre ich am liebsten nach Wuppertal. Das hat natürlich einen Grund, denn da wohnt meine Familie. Mein Bruder Martin kommt auch gerne, dann feiern wir alle zusammen! Zu Weihnachten gibt es bei uns immer eine Weihnachtsgans zu essen. Wenn die im Ofen ist, duftet das ganze Haus … Mein bisher schönstes Weihnachtsgeschenk war ein Skateboard, da war ich zwölf. Am liebsten singe ich zu Weihnachten »Stille Nacht«, wobei ich noch lieber das Klingeln der Bescherungsglöckchen mag. Wenn ich die höre, muss ich immer an Weihnachten denken.

Martin von der Nahmer

Weihnachten verbringe ich wie mein Bruder Christoph in Wuppertal bei der Familie. Ich freue mich schon die ganze Fahrt lang auf die Weihnachtsgans, die es bei uns immer zu Essen gibt. Eigentlich sollte ich es ja nicht verraten, aber mein schönstes Weihnachtsgeschenk war ein Gameboy, da war ich allerdings schon zwölf! Mein Lieblingslied ist »O, Tannenbaum«, wobei ich aber das Klingeln der Bescherungsglöckchen noch viel lieber höre …

Stanislaw Pajak

Am liebsten bin ich an Weihnachten zu Hause in Polen. Da gibt es Rote-Beete-Suppe, für die man einen geräucherten Suppenknochen braucht. Bei uns heißt die Suppe »Barszcz czerwony« und ist so eine Art Nationalgericht. Mit acht Jahren habe ich ein ferngesteuertes Auto zu Weihnachten bekommen, das war mein liebstes Geschenk. Von allen Weihnachtsliedern mag ich »Stille Nacht« am liebsten. Am meisten erinnert mich an Weihnachten, wenn ich mir vorstelle, wie die ganze Familie zusammen musiziert. Wir machen oft sehr laute Musik und lachen viel dabei …

Franz Schindlbeck

Am liebsten feiere ich Weihnachten in den Bayrischen Bergen – mit Würstchen und Kartoffelsalat! Ich habe schon so viele tolle Geschenke bekommen, dass ich beim besten Willen nicht sagen kann, welches mein Lieblingsgeschenk war. »Stille Nacht« ist mein Lieblingsweihnachtslied. Wenn ich »Jingle Bells« höre, muss ich immer sofort an Weihnachten denken, dann bekomme ich Appetit auf Würstchen … Was ich mir zu diesem Weihnachten wünsche? Dass ich im nächsten Jahr mehr Zeit mit meiner Familie werde verbringen können.

Daniel Stabrawa

Weihnachten bin ich am liebsten in den verschneiten Bergen in Polen. Am Weihnachtsabend essen wir polnische Pilzsuppe – die Pilze muss man natürlich schon im Herbst gesammelt haben. Ich habe zwar schon viele tolle Sachen geschenkt bekommen, aber auf mein allerschönstes Weihnachtsgeschenk warte ich noch … Von allen Weihnachtsliedern mag ich »Stille Nacht« am liebsten, in der Orgelbearbeitung von Max Reger. Was mich an Weihnachten erinnert? Das Geräusch von fallendem Schnee, wenn er auf den Boden fällt. Man muss aber ganz genau hinhören …

Martin Stegner

Weihnachten verbringe ich am liebsten zu Hause in Berlin. Dann gibt es bei uns Nürnberger Rostbratwürste zu essen, das sind diese kleinen, leckeren. Wusstet Ihr, dass der Rat der Reichsstadt Nürnberg das Rezept für diese Bratwürstchen erstmals im Jahr 1313 aufgeschrieben hat? Mein Lieblingsgeschenk habe ich mit zwei Jahren bekommen, einen Stoffmops, den habe ich immer noch! »O Du Fröhliche« singe ich unterm Weihnachtsbaum am liebsten, aber am meisten klingt es für mich nach Weihnachten, wenn ich die kleinen Bescherungsglöckchen klingen höre.

Gunnars Upatnieks

Ich bin Weihnachten am liebsten bei meiner Familie in Lettland, denn dann gibt es immer ganz besonders viel zu essen: zwöf verschiedene, leckere Gerichte! Mein schönstes Weihnachtgeschenk war die Geburt meiner Tochter vor zwei Jahren. Zu Weihnachten singe ich gerne »Stille Nacht«natürlich mit allen zusammen unterm Weihnachtsbaum. Aber mein Lieblingsgeräusch ist das Knistern vom Geschenkpapier beim Auspacken der Geschenke! Ich wünsche mir sehr, dass unsere ganze Familie dieses Weihnachten wieder zusammen feiert!

Janusz Widzyk

Zu Weihnachten bin ich am liebsten in Krakau. Das ist eine wunderschöne Stadt im Süden Polens. In unserer Familie gibt es zum Fest immer polnische Karpfensuppe zu essen. Das schönste Weihnachtsgeschenk, das ich je bekommen habe, waren ein Paar Skier – ich war neun Jahre alt. Mein Lieblingsweihnachtslied ist »Stille Nacht«, wobei mich der Klang vom quietschenden Schnee unter den Stiefeln immer am meisten an Weihnachten erinnert.

Sarah Willis

Am liebsten bin ich am Weihnachtsabend in England bei meiner Familie. Wie bei Mr. Bean feiert Weihnachten gibt es dann auch bei uns Truthahn zu essen (zum Glück meistens ohne Katastrophen) – allerdings nicht für mich, denn ich bin Vegetarierin. Das schönste Geschenk habe ich mit sieben Jahren bekommen (wie überall in England übrigens erst am Morgen des 25. Dezembers): mein Kaninchen Flopsy. Mein liebstes Weihnachtslied ist natürlich »Jingle Bells«, ich mag es sehr, wenn alle zusammen unter dem Weihnachtsbaum singen. Dieses Jahr habe ich einen besonderen Wunsch: dass ich auch im nächsten Jahr wieder das Familienkonzert der Berliner Philharmoniker moderieren darf.

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