Berliner Philharmoniker

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Orgel

Shin-Young Lee Orgel

Stefan Schulz Posaune

Johann Sebastian Bach

Orgelkonzert d-Moll BWV 596

Franz Liszt

Hosannah (Alleluja del Cantico del Sol) für Posaune und Orgel

César Franck

Prélude, fugue et variation h-Moll op. 18

Remo Giazotto

Adagio g-Moll nach einem ursprünglich Tomaso Albinoni zugeschriebenem Thema (Fassung für Posaune und Orgel)

Charles Tournemire

Improvisation über Victimae paschali laudes (Transkription von Maurice Duruflé)

Jörg Duda

Werk für Posaune und Orgel Uraufführung

Maurice Duruflé

Prélude et fugue sur le nom d'Alain op. 7

Alexandre Guilmant

Morceau symphonique für Posaune und Orgel Es-Dur op. 88

Termine und Tickets

So, 23. Mär. 2014 12 Uhr

Philharmonie – Karl-Schuke-Orgel

Einführung: 11:15

Programm

Shin-Young Lee begann als 4-Jährige Klavier zu spielen, im Alter von 17 Jahren wechselte sie dann zur Orgel. Im Anschluss an ihre Ausbildung in Seoul setzte die koreanische Organistin ihr Studium an der Schola Cantorum in Paris fort, bevor sie am dortigen Conservatoire National Supérieur de Musique u. a. bei Notre-Dame-Organist Olivier Latry den Abschluss machte.

In ihrem Debütkonzert präsentiert Shin-Young Lee ein abwechslungsreiches Programm. Der Schwerpunkt liegt auf Werken französischer Komponisten, die durch ein Lehrer-Schüler-Verhältnis verbunden sind: César Franck, Charles Tournemire und Maurice Duruflé. Franck, der Prelude, fugue et variation h-Moll für seinen Freund und Komponistenkollegen Camille Saint-Saëns schrieb, war der Lehrer von Charles Tournemire. Dieser wiederum unterrichtete Maurice Duruflé, der nicht nur Tournemires Improvisation über die gregorianischen Ostersequenz Victimae paschali laudes für Orgel transkribierte, sondern auch eigene Werke schuf. Prélude et fugue sur le nom d'Alain entstand als Andenken an einen im Zweiten Weltkrieg gefallenen Freund.

Gemeinsam mit dem philharmonischen Posaunisten Stefan Schulz widmet sich Shin-Young Lee zudem der Uraufführung eines neuen Werks von Jörg Duda. Weiterhin stehen Remo Giazottos Adagio g-Moll für Posaune und Orgel auf dem Programm, das auf Fragmenten einer Triosonate Tomaso Albinonis basieren soll, ferner Franz Liszts Hosannah, einem vom Komponisten selbst angefertigten Arrangement seines Sonnenhymnus des heiligen Franziskus d’Assisi, sowie die Morceau symphonique von Alexandre Guilmant, einem führenden Vertreter des französisch-romantischen Orgelstils.

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