Berliner Philharmoniker

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Orgel

Anna Pikulska Orgel

Stefan Dohr Horn

Johann Sebastian Bach

Orgelkonzert a-Moll BWV 593 (nach dem Konzert für zwei Violinen a-Moll RV 522 von Antonio Vivaldi)

Emmanuel Chabrier

Larghetto für Horn und Orchester (Bearbeitung für Horn und Orgel)

Felix Mendelssohn Bartholdy

Präludium und Fuge f-Moll op. 35 Nr. 5 (Transkription von Christoph Bossert)

Paul Dukas

Villanelle für Horn und Klavier (Fassung für Orgel und Horn)

Wolfgang Amadeus Mozart

Allegro und Andante (Fantasie) für eine Orgelwalze f-Moll KV 608

Olivier Messiaen

Appel interstellaire aus Des canyons aux étoiles ...

Louis Vierne

Finale aus der Symphonie für Orgel solo Nr. 3 op. 28

Gaston Litaize

Triptyque für Horn und Orgel

Termine und Tickets

So, 08. Dez. 2013 12 Uhr

Philharmonie – Karl-Schuke-Orgel

Einführung: 11:15 Uhr

Programm

In seiner berühmten Instrumentationslehre bemerkte Hector Berlioz, dass die Orgel selbst im Vergleich zum vollbesetzten Symphonieorchester die größere Wirkung habe: »Beide, Orgel sowohl wie Orchester, sind Könige, oder vielmehr: eins ist Kaiser und eins ist Papst [...].« Dabei verfüge die Orgel ebenso über einen »feierlichen, großartigen, ruhigen, demütigen oder träumerischen Ausdruck« wie über »furchtbare Klangeffekte« – Ausdrucksbereiche, die sich auch in Mozarts Fantasie für Orgelwerk KV 608 finden lassen, die laut Ignaz von Seyfried »einen der ersten Plätze unter den Meisterwerken des Unsterblichen« verdiene und an deren Beginn ein in seiner Virtuosität kaum zu überbietendes »furchtbar wilde[s] Allegro« steht.

Jene Fantasie wird Anna Pikulska, die 2012 an der Mainzer Musikhochschule ihr Konzertexamen mit Auszeichnung bestanden hat, neben Kompositionen von Johann Sebastian Bach in ihrer philharmonischen Orgelmatinee spielen. Gemeinsam mit Stefan Dohr widmet sich die junge polnische Organistin zudem der hochvirtuosen Villanelle für Horn und Orgel von Paul Dukas sowie Emmanuel Chabriers melancholischem Larghetto für Horn und Orgel, wobei der Solo-Hornist der Berliner Philharmoniker sein Können mit Olivier Messiaens Appel interstellaire aus Des canyons aux étoiles einmal mehr unter Beweis stellen wird. Den Abschluss des abwechslungsreichen Programms bilden Ausschnitte aus Louis Viernes Dritter Orgelsymphonie – u. a. das triumphale Toccata-Finale – sowie Triptyque des Vierne-Schülers Gaston Litaize.

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