Saison 2013/2014

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Kammermusik

Arcanto Quartett

Antje Weithaas Violine, Daniel Sepec Violine, Tabea Zimmermann Viola, Jean-Guihen Queyras Violoncello

Johann Sebastian Bach

Drei Fugen aus Die Kunst der Fuge BWV 1080

Robert Schumann

Streichquartett Nr. 1 a-Moll op. 41 Nr. 1

Ludwig van Beethoven

Streichquartett Nr. 7 F-Dur op. 59 Nr. 1 »Erstes Rasumowsky-Quartett«

Termine und Tickets Einführung eine Stunde vor Konzertbeginn

Do, 15. Mai 2014 20 Uhr

20:00 | Kammermusiksaal

10 bis 26 €

Programm

Die Mitglieder des Arcanto Quartetts sind alle höchst erfolgreiche und vielbeschäftigte Konzertsolisten. Dennoch beschlossen Antje Weithaas, Daniel Sepec, Tabea Zimmermann und Jean-Guihen Queyras, sich 2002 zu einem Streichquartett zusammenzuschließen. Der erste öffentliche Auftritt folgte zwei Jahre später und von da an eroberte sich das Ensemble mit seinem klangschönen und ausdrucksstarken Musizierstil die großen internationalen Konzertsäle.

Dieses Konzert des Arcanto Quartetts steht ganz im Zeichen der Kunst des Kontrapunkts. Mit seiner Kunst der Fuge hat Johann Sebastian Bach ein musikalisches Werk hinterlassen, in dem er sämtliche Arten des kontrapunktischen Komponierens vorführt, angefangen vom einfachen Kanon bis hin zur komplizierten Spiegelfuge. Als Partitur notiert, aber ohne Besetzungsangaben versehen, bleibt es den Musikern überlassen, Bachs Kompositionen auf einem Tasteninstrument oder mit einem Instrumentalensemble, z. B. einem Streichquartett, zu realisieren.

Zu Robert Schumann Zeiten war der kontrapunktische Stil zwar längst aus der Mode gekommen. Gleichwohl beschäftigte sich der Komponist 1842 intensiv mit dieser alten Technik. Nicht von ungefähr zeichnet sich sein Streichquartett in a-Moll, das im selben Jahr entstanden ist, trotz aller romantischen Empfindung durch eine polyfone Struktur aus. Fugierte Stimmverläufe prägen auch Ludwig van Beethovens Streichquartett op. 59 Nr. 1, das dem russischen Grafen Rasumowsky gewidmet ist. Heute gilt das Werk wegen seiner besonderen Art der Themenverarbeitung als Meilenstein des beethovenschen Quartettschaffens. Bei den Zeitgenossen hingegen stieß es noch auf Unverständnis.

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Dialog zu viert

Dialog zu viert

Quartettabende 2013/2014

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