Saison 2013/2014

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Kammermusik

Scharoun Ensemble Berlin:

Wolfram Brandl Violine

Rachel Schmidt Violine

Micha Afkham Viola

Richard Duven Violoncello

Peter Riegelbauer Kontrabass

Alexander Bader Klarinette

Markus Weidmann Fagott

Stefan de Leval Jezierski Horn

Weitere Mitglieder der Berliner Philharmoniker

Duncan Ward Dirigent

30 Jahre Scharoun Ensemble Berlin

Egon Wellesz

Persisches Ballett op. 30 (Fassung für Kammerensemble)

Stefan Wolpe

Piece for Trumpet and Seven Instruments

Alexander Goehr

Zwischen den Zeilen (Kammersymphonie) Auftragswerk der Stiftung Berliner Philharmoniker Uraufführung

Ludwig van Beethoven

Septett Es-Dur op. 20

Termine und Tickets Einführung eine Stunde vor Konzertbeginn

Mi, 28. Mai 2014 20 Uhr

20:00 | Kammermusiksaal

10 bis 26 €

Programm

Das Scharoun Ensemble Berlin feiert seinen 30. Geburtstag! 1983, als sich acht philharmonische Musiker zusammenfanden, um Franz Schuberts Oktett einzustudieren, da ahnten sie noch nicht, dass eine Erfolgsgeschichte begann: Von Berlin aus eroberte sich das Scharoun Ensemble – das sich nach Hans Scharoun, dem Architekten der Berliner Philharmonie benannte – sehr schnell die internationalen Kammermusikpodien. Von Anfang an setzte man auf Flexibilität – in der Besetzung wie im Repertoire.

Die ursprüngliche Oktettformation wird je nach Bedarf verkleinert oder um weitere Instrumente ergänzt. Die aufgeführten Werke reichen von Kompositionen des Barock bis zur Neuen Musik. Einen wichtigen Schwerpunkt der künstlerischen Arbeit bildet der Austausch mit zeitgenössischen Komponisten. Und so versteht es sich geradezu von selbst, dass es zum Jubiläum eine Uraufführung gibt: Der englische Komponist Alexander Goehr, 1932 in Berlin geboren, ist beauftragt das »Geburtstagsständchen« zu schreiben. Goehr, ein Schüler von Olivier Messiaen, zeichnet sich durch eine klangsinnliche, gleichzeitig nachdenkliche und expressive Musiksprache aus.

Die stilistische Bandbreite des Ensembles beweisen auch die drei weiteren Programmpunkte: Egon Wellesz’ Persisches Ballett op. 30 in der Fassung für Kammerensemble aus dem Jahr 1920 besticht durch seine musikalische Exotik, während sich das Piece for Trumpet and Seven Instruments, das Stefan Wolpe kurz vor seinem Tod 1972 schrieb, durch »neo-klassische« Elemente auszeichnet. Ludwig van Beethovens Septett hingegen ist ein echter »Klassiker« – und neben Schuberts Oktett ein Eckpfeiler des »scharounschen« Repertoires.

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