Berliner Philharmoniker

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Berliner Philharmoniker

Berliner Philharmoniker

Sir Simon Rattle Dirigent

Mitsuko Uchida Klavier

Wolfgang Amadeus Mozart

Konzert für Klavier und Orchester B-Dur KV 456

Olivier Messiaen

Oiseaux exotiques für Klavier und kleines Orchester

Joseph Haydn

Eine imaginäre Orchesterreise mit Auszügen aus den Symphonien Nr. 45, Nr. 64 und Nr. 90 sowie aus der Schöpfung und den Sieben letzten Worten unseres Erlösers am Kreuze

Termine

Do, 13. Feb. 2014 20 Uhr

Philharmonie

Fr, 14. Feb. 2014 20 Uhr

Philharmonie

Sa, 15. Feb. 2014 20 Uhr

Philharmonie

Sonderkonzert

Live-Übertragung

Programm

Aus dem Gesang der Vögel vernahm der gläubige Katholik Olivier Messiaen ein klingendes Zeugnis der Liebe Gottes zur Schöpfung und ihrer Kreaturen. Aus diesem Grund machte der französische Komponist ab Beginn der 1950er-Jahre Vogelgesänge zur Grundlage seiner Werke: Ihre vertrackten Rhythmen und Intervalle übertrug er auf das Tonsystem unserer Breitengrade, ihre spezifischen Klangfarben ahmte er mit Hilfe einer raffinierten Instrumentationstechnik nach. Solistin in Messiaens Oiseaux exotiques für Klavier und kleines Orchester aus den Jahren 1955/1956 ist die japanische Pianistin Mitsuko Uchida, die in diesen drei Konzerten unter Leitung von Sir Simon Rattle auch Wolfgang Amadeus Mozarts Klavierkonzert B-Dur KV 456 interpretieren wird. Im Mittelpunkt des Abends steht Musik eines Komponisten, der Simon Rattle schon immer besonders am Herzen lag. Der Dirigent selbst nennt diesen Programmpunkt »an eccentric journey through Haydn«. Die Idee zu dieser ungewöhnlichen Programmzusammenstellung erhielt er von seinem Freund und Kollegen Marc Minkowski, der die schönsten Stücke Jean-Philippe Rameaus zu einer »Symphonie imaginaire« zusammenstellte. »Da dachte ich mir, wie wunderbar es wäre, die ungewöhnlichsten und speziell die avantgardistischsten Sätze Joseph Haydns in solch einer ›imaginären Symphonie‹ zusammenzufassen, in einer Art von ›Greatest Hits‹«, sagt Simon Rattle. »Die Idee ist, eine musikalische Reise durch diese außergewöhnliche, humorvolle und tiefsinnige Musik von Haydn zu machen. Ich hoffe, dieses Pasticcio zeichnet das Bild eines Komponisten, in dem sich alle Ideale der Aufklärung, Intelligenz, Respekt, Humor, Witz und Tiefgründigkeit vereinen.«

Über die Musik

Verliebte Vögel, gefeierte Tastenzauberer und andere Naturereignisse

Musik von Wolfgang Amadeus Mozart, Olivier Messiaen und Joseph Haydn

»Übrigens bin ich | die wahrheit zu gestehen :| auf die letzthin müde geworden – vor lauter spielen. – und es macht mir keine geringe Ehre daß es meine Zuhörer nie wurden«, berichtet Wolfgang Amadeus Mozart im April 1784 mit großer Genugtuung dem Vater. Mehrere Briefe aus dieser Zeit belegen, wie sehr es der Komponist genoss, im Wiener Musikleben everybody’s darling zu sein. Er war zweifellos gefragt – als Pianist, Lehrer und Komponist. Seit seinem Zerwürfnis mit dem Salzburger Fürsterzbischof Colloredo 1781 lebte Mozart als freischaffender Künstler in der Kaiserstadt des Habsburger Reichs und das Jahr 1784 schien ihm beruflich besonders hold. Innerhalb von sechs Wochen – so geht aus einer Liste hervor, die er an den Vater schickte – wirkte er bei mehr als 20 Akademien mit, jenen Konzerten, die auf Subskriptionsbasis von den Musikern veranstaltet wurden und für diese eine nicht zu unterschätzende Einnahmequelle bildeten. Die gesellschaftliche Elite Wiens, vor allem der musikliebende Adel, traf sich auf diesen Akademien und Mozart komponierte fleißig, um bei solchen Ereignissen mit neuen Schöpfungen aufzuwarten. Allein sechs Klavierkonzerte entstanden in jenem Jahr. Auch wenn Mozart sie ursprünglich nicht alle für sich selbst, sondern teilweise im Auftrag anderer schrieb, so nutzte er diese Werke, um sie als Novitäten bei seinen Akademien zu präsentieren. Sein B-Dur-Konzert KV 456 hat er aller Wahrscheinlichkeit nach für die blinde Pianistin Maria Theresia von Paradis komponiert. Vater Leopold Mozart zumindest berichtet im Februar 1785 seiner Tochter Nannerl von einer Akademie, in der sein Sohn, ein »herrliches Concert« spielte, »das er für die Paradis nach Paris gemacht hatte«. Und er schwärmt: »Ich war hinten nur 2 Logen von der recht schönen würtemb: Prinzessin neben ihr entfernt und hatte das vergnügen alle Abwechslung der Instrumente so vortrefflich zu hören, daß mir vor Vergnügen die thränen in den augen standen.«

Für Kenner und Liebhaber: Mozarts Klavierkonzert B-Dur KV 456

Die Klavierkonzerte Mozarts bildeten einen ersten Höhepunkt in dieser damals noch recht jungen musikalischen Gattung. Dass das »Clavier«, wie es damals geschrieben wurde, zu einem derart beliebten Solo-Instrument avancierte, hatte vor allem einen Grund: Instrumentenbauer wie Johann Andreas Stein oder Anton Walter gelang es, den Hammerklavieren mit ihrem bislang noch recht zarten Ton durch bauliche Verbesserungen eine größere Klangstärke zu entlocken. Somit konnten sich diese Tasteninstrumente im wahrsten Sinne des Wortes »spielend« gegen ein Orchester durchsetzen und solistisch hervortreten. Mozart, der sich anfangs an den Werken von Johann Schobert und Johann Christian Bach orientierte, machte das Konzert – vor allem das Klavierkonzert – zu seiner Spezialität und setzte mit den eigenen Kompositionen Maßstäbe: Meisterhaft wusste er die Form, die harmonische Anlage, sowie das Wechselspiel zwischen Solo und Orchester-Tutti zu einem schlüssigen Ganzen zu verbinden – nicht zu vergessen die unbändige Spiellust, die seinen Klavierpart auszeichnet. Er bedient sich sämtlicher zur Verfügung stehender Mittel, vereint das Ernste mit dem Heiteren, das Galante mit dem Tiefgründigen, das Virtuose mit dem Empfindsamen. Gerne neckt er sein Publikum mit musikalischen Anspielungen auf eigene oder andere Werke.

Solche Verweise zeichnen auch sein B-Dur-Konzert KV 456 aus. Das Hauptthema des ersten Satzes ist beispielsweise eine Reminiszenz an ein Klavierkonzert von Johann Christian Bach. Das Thema mit seinen Tonwiederholungen und einem punktierten Rhythmus besitzt Marschcharakter. Und dieses militärisch-marschmäßige greift Mozart in verschiedenen Varianten immer wieder auf, etwa in der Überleitungsfanfare, die den Einsatz des Solisten ankündigt und die im Durchführungsteil zur zentralen Gegenfigur der virtuosen Klavierläufe wird. Kontrastierend zu dieser sehr keck-auftrumpfenden Haltung setzt Mozart nachdenkliche, lyrische, oft nach Moll eingetrübte Momente, die bereits auf die elegische Stimmung des in g-Moll stehenden zweiten Satzes vorausweist. Auch hier gibt es – wie der Mozartforscher Marius Flothuis ausführt – Anklänge an Bekanntes: an den Beginn der sogenannten Traurigkeits-Arie der Konstanze aus der Entführung aus dem Serail. Dieses Andante un poco sostenuto ist ein Variationssatz, in dem sich Pianist und Orchester zunächst gesondert präsentieren, um später in einen intensiven Dialog zu treten. Das innig und intim gestaltete Wechselspiel von Solist und einzelnen Instrumentengruppen, speziell den Bläsern, macht deutlich, wie meisterhaft Mozart die jeweils verschiedenen Klangfarben zu verwenden weiß. Im Rondo-Finale setzt Mozart auf Brillanz und Virtuosität – der Solist kann sämtliche Register seines Könnens ziehen. Das Rondo-Thema, das durch Tonrepetitionen und Dreiklangsbrechungen geprägt ist, erinnert an eine Jagdfanfare, die dem Satz den Charakter eines fröhlichen Rausschmeißers verleiht.

Den Vögeln abgelauscht: Messiaens Oiseaux exotiques

»Mozart ist unter den Musikern der musikalischste. Vergeblich sucht man in seiner Musik einen Irrtum«, sagte Olivier Messiaen. Für den französischen Komponisten bildete die Musiksprache Mozarts eine lebenslange, unerschöpfliche Inspirationsquelle, ebenso wie der Gesang der Vögel, den er mit wissenschaftlicher Akribie studierte, aufzeichnete und für sein eigenes schöpferisches Werk verwendete. »Auf musikalischem Gebiet haben die Vögel alles entdeckt«, war seine Meinung. »Die Vögel benutzen: den Wirbel, den Triller, das Tremolo mit zwei disjunkten Tönen, das Arpeggio, die Legato- und Staccato-Töne, die Neumen des gregorianischen Chorals, die verschiedenen europäischen und exotischen Skalen, die Dur-Terz ...« Messiaens Aufzählung ginge noch eine Weile weiter und zeugt davon, wie genau und intensiv er sich mit den Melodien und dem Gesangsverhalten der gefiederten Tiere auseinandergesetzt hat. Er, der sich schon seit seiner frühen Jugend für die Rufe der Vögel interessiert hatte, bildete sich im Laufe seines Lebens zu einem wissenschaftlich fundierten Ornithologen heran. »In der Welt der Vögel singt fast ausschließlich der männliche Vogel. Und er singt vor allem im Frühling, wenn er verliebt ist!«, schrieb er.

In den 1950er-Jahren begann Messiaen, die Vogelgesänge als eine wesentliche Grundlage seines Komponierens zu verwenden. Das wohl bekannteste Werk aus dieser Zeit ist sein 1959 uraufgeführter Catalogue doiseaux für Klavier solo. Doch davor entstanden bereits zwei Kompositionen für Klavier und Orchester: Réveil des oiseaux (1953) und Oiseaux exotiques. Letztere schrieb Messiaen 1955/1956 im Auftrag von Pierre Boulez für dessen Konzertreihe Domaine musical. Das Stück ist der Pianistin Yvonne Loriod gewidmet, die 1961 die zweite Frau des Komponisten werden sollte. Messiaen durchlebte damals privat eine sehr dunkle Zeit. Claire Delbos, seine erste Frau, litt an einer schweren unheilbaren Nervenkrankheit, die sie einem normalen partnerschaftlichen Leben entzog. Für den gläubigen Christen Messiaen kam eine Scheidung nicht in Frage, obgleich er sich mittlerweile seiner Schülerin Yvonne Loriod sehr verbunden fühlte, die er allerdings erst zwei Jahre nach Claires Tod heiratete.

Mit dem Titel Oiseaux exotiques ist ein Konzert von Vogelstimmen bezeichnet, wie es in der Natur nie vorkommen würde. Messiaen vereint hier die Gesänge exotischer Vögel aus Indien, China, dem Malaiischen Archipel sowie aus Amerika und von den Kanarischen Inseln. Einige Tiere übernehmen die Funktion von Stimmführern, beispielsweise der Virginische Rote Kardinal mit seinem schrillen, schnellen Gesang oder die Indische Schamadrossel, die Messiaen als »wunderbaren Sänger mit großem Repertoire« bezeichnet und deren Gesang das gesamte Schluss-Tutti beherrscht. Ein weiteres für den französischen Komponisten typisches Stilmerkmal ist die Verwendung von indischen und griechischen Rhythmen, weil diesen seiner Meinung nach die Kraft der Unumkehrbarkeit (»rythmes non rétrogradables«) innewohnt.

Vom Chaos zur Ordnung: Ein Haydn-Pasticcio

Vogelgesang in der Musik abzubilden ist allerdings nicht neu – wenn auch kein Komponist vor Messiaen mit vergleichbarer Radikalität versucht hat, der realen Vorlage musikalisch so nahe zu kommen wie dieser. Joseph Haydn beispielsweise illustrierte in seinem Oratorium Die Schöpfung mit Tönen ein vor Liebe girrendes Taubenpärchen. Aber auch andere Naturereignisse regten seine schöpferische Fantasie an – wie uns das Haydn-Pasticcio des heutigen Konzerts erleben lässt. Die Idee zu dieser ungewöhnlichen Programmzusammenstellung erhielt Sir Simon Rattle von seinem Freund und Kollegen Marc Minkowski, der die schönsten Stücke Jean-Philippe Rameaus zu einer Symphonie imaginaire zusammenstellte. »Da dachte ich mir, wie wunderbar es wäre, die ungewöhnlichsten und speziell die avantgardistischsten Sätze Joseph Haydns in solch einer ›imaginären Symphonie‹ zusammenzufassen, in einer Art von ›Greatest Hits‹.«

Sir Simon wählte dafür nicht nur seine persönlichen Lieblingsätze aus, sondern Stücke, die eine Geschichte erzählen, die dramatisch sind und diese Dramatik nicht zuletzt durch die Schilderung von Naturgewalten erhalten. Das Oratorium Die Schöpfung, das Haydn als Mittsechziger schrieb, beginnt mit einer instrumentalen Einleitung, die das Chaos darstellt: Martialische Paukenschläge, »wabernde« Klangflächen, Dissonanzen, verhuschte Tongirlanden vermitteln den Eindruck von etwas Gärendem, im Entstehen Begriffenem, noch nicht Greifbarem. Dass trotz dieses »Ungefähren«, »Ungeordneten« kompositionstechnisch alles seine Richtigkeit hat, versteht sich bei Haydn jedoch von selbst. Auch das Terremoto (Erdbeben) aus dem im Auftrag des Domherrn zu Cádiz geschriebenen Instrumentalwerk Die Sieben Worte unseres Erlösers am Kreuze beschreibt chaotische Zustände: Nach dem Tod Jesu am Kreuz gerät die Welt aus dem Fugen, die Erde bebt – zumindest musikalisch. Die Einleitung zum Winter in dem an der Schwelle zum 19. Jahrundert entstandenen Oratorium Die Jahreszeiten wiederum schildert nach Haydns eigen Worten »die dicken Nebel, womit der Winter anfängt«. Ein weiteres Naturspektakel, nämlich Meeresstille, stürmische See und liebliches Spiel der Wellen, bringt die Ouvertüre zu der Azione teatrale L’isola disabitatazu Gehör. Diese Oper ist ein ein »Hohelied« auf jung erblühende Liebe und Gattentreue.

Die wenigsten nehmen heute Haydn als Opernkomponisten wahr, denn sein eigentliches Terrain, auf dem er Richtungsweisendes schuf, war die Instrumentalmusik, insbesondere die Symphonie. Bis auf das Menuett der Symphonie Nr. 6 Le Matin, die vermutlich 1761 entstand, hat Simon Rattle Symphoniesätze ausgesucht, die Haydn in den 1770er- und 1780er-Jahren für die musikalischen Lustbarkeiten seines Dienstherrn Fürst Nikolaus I. Esterházy schrieb. Und die Auswahl zeigt, wie experimentierfreudig, variantenreich und vor allem wie humorvoll der Komponist sich diesem Genre gewidmet hat. Jeder Satz überrascht mit etwas Witzigem, vor allem aber die vier Finali der Symphonien Nr. 46, 60, 45 und 90. In den Schluss-Satz von Nr. 46 bettet Haydn unvermutet noch einmal das Menuett dieser Symphonie ein, in demjenigen von Nr. 60 scheint es, als ob die Streicher zwischendrin stimmen würden, in Nr. 45, der berühmten Abschiedssymphonie, verlassen die Instrumentalisten still und leise nacheinander ihren Platz, bis nur noch die Erste Violine übrig bleibt. Und in Nr. 90? Das darf an dieser Stelle nicht verraten werden, sonst ist es keine Überraschung mehr ... Für den Übergang von der Abschiedsymphonie zum Finale der Symphonie Nr. 90 hat sich Sir Simon noch etwas Besonderes ausgedacht: Es erklingt Musik für Flötenuhren. Bei diesen mechanischen Wunderwerken, die – salopp ausgedrückt – so eine Art MP3-Player der Wiener Klassik waren, setzt das Uhrwerk über eine Stiftwalze eine kleine Orgel in Gang, die ein Musikstück spielt. Haydn, der mit dem esterházyschen Bibliothekar und Uhrmacher Primitiv Niemecz befreundet war, hat eine Reihe von Stücken für dessen Flötenuhren geschrieben, von denen einige heute eingespielt werden. »Wir werden sehen, ob das dramaturgisch funktioniert«, meint Simon Rattle. »Aber die Idee ist, eine musikalische Reise durch diese außergewöhnliche, humorvolle und tiefsinnige Musik von Haydn zu machen. Ich hoffe, dieses Pasticcio zeichnet das Bild eines Komponisten, in dem sich alle Ideale der Aufklärung, Intelligenz, Respekt, Humor, Witz und Tiefgründigkeit vereinen.«

Nicole Restle

Biographie

Mitsuko Uchida wird in der ganzen Welt für ihre von intellektueller Wachheit und tiefer musikalischer Einsicht gleichermaßen geprägten Interpretationen geschätzt. Sie ist eine Spezialistin für die Klaviermusik Mozarts, Beethovens und Schuberts, setzt in ihrem Repertoire aber auch Schwerpunkte mit Werken von Berg, Schönberg, Debussy und Boulez. Zum Ende der aktuellen Spielzeit rundet sich das dritte Jahrzehnt der engen künstlerischen Zusammenarbeit Mitsuko Uchidas mit den Berliner Philharmonikern: Im Juni 1984 gab sie bei ihnen ihr Debüt als Solistin in Messiaens Oiseaux exotiques (Dirigent: Seiji Ozawa). In der Saison 2008/2009 war sie als Pianist in Residence dem Orchester verbunden, mit dem sie unter der Leitung von Sir Simon Rattle alle Klavierkonzerte Ludwig van Beethovens zur Aufführung brachte. Regelmäßig ist die Künstlerin u. a. bei den New Yorker Philharmonikern, beim Chicago Symphony Orchestra, beim Philharmonia Orchestra London sowie beim Koninklijk Concertgebouworkest Amsterdam zu Gast; als Artist in Residence beim Cleveland Orchestra führte sie als Pianistin und Dirigentin sämtliche Klavierkonzerte Mozarts auf. Hinzu kommt eine rege kammermusikalische Tätigkeit, beispielsweise mit dem Hagen Quartett und dem Tenor Ian Bostridge. Gemeinsam mit dem Pianisten Richard Goode leitet Mitsuko Uchida das Marlboro Musikfestival in den USA. Überdies unterstützt sie junge Künstler durch ihre aktive Mitarbeit beim Borletti Buitoni Trust. 2009 wurde sie für ihre Verdienste um die klassische Musik von Königin Elizabeth II. mit dem Titel »Dame« im Order of the British Empireausgezeichnet. Bei den Berliner Philharmonikern gastierte Mitsuko Uchida zuletzt am 20. Oktober 2013 im Rahmen des Festkonzerts zum Jubiläum 50 Jahre Philharmonie; Mitte Dezember führten sie und Mitglieder des Orchesters in einem Kammerkonzert Werke von Berg, Schubert und Messiaen auf.

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Video Preview

Sir Simon Rattle über das Haydn-Pasticcio

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