Berliner Philharmoniker

Konzertsaison 2014/2015

Musikalische Highlights

Die Konzertsaison 2014/2015 steht ganz im Zeichen symphonischer Schwergewichte: Brahms, Schumann, Sibelius – diese Komponisten sind in Simon Rattles Konzerten mit Gesamtaufführungen ihrer Symphonien präsent. Mit den Sibelius-Symphonien greifen Sir Simon und die Berliner Philharmoniker einen hochgelobten Zyklus der Saison 2009/2010 auf und feiern zugleich den 150. Geburtstag des Komponisten. Die Werke von Brahms und Schumann sind in den Konzerten einander gegenübergestellt und lassen somit ein faszinierendes Doppelporträt der beiden Romantiker entstehen. Dieser Zyklus erklingt im Rahmen des Musikfest Berlin, das die Berliner Festspiele zusammen mit der Stiftung Berliner Philharmoniker veranstaltet. Ein weiterer Beitrag des Orchesters zum Festival ist das Geburtstagskonzert für den Komponisten und Dirigenten Peter Eötvös. Zu den symphonischen Schwergewichten zählt zweifellos auch Beethovens Neunte, die Simon Rattle im November 2014 drei Mal dirigiert, unter anderem in einem Konzert vom 25. Jahrestag des Falls der Berliner Mauer. Erster Höhepunkt der Spielzeit ist das Saisoneröffnungskonzert mit Rachmaninows Symphonischen Tänzen und Strawinskys Feuervogel.

Langjährige Bekannte, neue Talente

Viele langjährige Gastdirigenten mit großen Namen haben sich für die neue Saison angekündigt: Herbert Blomstedt, Daniel Barenboim, Riccardo Chailly, Valery Gergiev, Bernard Haitink, Mariss Jansons,  Riccardo Muti, Donald Runnicles und Christian Thielemann. Auch die jüngere Generation ist am Pult der Philharmoniker vertreten. Die Dirigenten debütierten teilweise erst vor wenigen Jahren hier, sind aber schon zum festen Bestand der philharmonischen Konzerte avanciert: Gustavo Dudamel, Alan Gilbert, Emmanuelle Haïm, Paavo Järvi, Andris Nelsons, Kirill Petrenko, Tugan Sokhiev. In seinem philharmonischen Debüt präsentiert sich außerdem Gianandrea Noseda, ehemaliger Chefdirigent des BBC Philharmonic Orchestra und regelmäßiger Gast der großen amerikanischen Klangkörper von New York bis Chicago. Und wir begrüßen nach langer Pause Daniele Gatti wieder, der die Berliner Philharmoniker zuletzt 1997 geleitet hat.

Internationale Gäste

Sogar noch etwas weiter zurück liegt das letzte Gastspiel von Martha Argerich. Nach ihrem letzten Auftritt las Solistin in einem Orchesterkonzert mit Claudio Abbado 1996 kehrt die große Pianistin im November 2014 zu den Berliner Philharmonikern zurück und interpretiert mit Riccardo Chailly Schumanns Klavierkonzert. Womit wir bei den Instrumentalsolisten der neuen Spielzeit angekommen wären. Nur eine Auswahl an Namen sei hier genannt: die Pianisten Emanuel Ax, Yefim Bronfman, Hélène Grimaud, Lang Lang, Menahem Pressler und Krystian Zimerman, die Geiger Isabelle Faust, Leonidas Kavakos und Frank Peter Zimmermann sowie der Trompeter Håkan Hardenberger. Besondere Erwähnung verdient der Geiger Christian Tetzlaff, der als Artist in Residence der Berliner Philharmoniker an vielfältigen Projekten mitwirkt. Nicht zu vergessen das Solistendebüt der chinesischen Pianistin Yuja Wang, die durch irrwitzige Virtuosität ebenso von sich reden macht wie durch ihre spektakulären Outfits. Im Konzert der Berliner Philharmoniker spielt sie unter Leitung von Paavo Järvi das Zweite Klavierkonzert von Sergej Prokofjew.

Von Alter Musik bis Jazz und Weltmusik

Ebenso vielfältig wie die Symphonie- sind auch die Kammermusikkonzerte: In der Reihe Prisma Kammermusik präsentieren sich neben einzelnen Mitgliedern der Berliner Philharmoniker, auch philharmonische Ensembles wie das Brahms Ensemble Berlin, das Scharoun Ensemble und die Philharmonischen Stradivari-Solisten. Die hohe Kunst des kammermusikalischen Spiels zu viert führen das Arditti Quartet, Jerusalem Quartet, Minguet Quartett und Philharmonia Quartett vor. Die Pianisten der Reihe Klavier, Pierre-Laurent Aimard, Kit Armstrong und Evgeni Koroliov, stellen diesmal die Werke Johann Sebastian Bachs in den Mittelpunkt ihrer Programme. András Schiff hingegen widmet sich in einer eigenen Serie den letzten Klaviersonaten von Haydn, Mozart, Beethoven und Schubert. Des Weiteren gastieren Maurizo Pollini und Lang Lang mit je einem Solo-Programm. Freunde des Liedgesangs dürfen sich in der Reihe Umsungen – Die Welt der Vokalmusik auf Ian Bostridge, Anna Prohaska, Matthias Goerne und Angela Denoke freuen, die Lieder, Chansons und Songs von Kurt Weill singt. Auch Liebhaber Alter Musik kommen auf ihre Kosten: in der Reihe Originalklang, in der außer den Berliner Barock Solisten und dem Concerto Melante, auch die Akademie für Alte Musik Berlin, Il Giardino Armonico und Le Concert des Nations auftreten. Bewährte Serien wie Unterwegs – Weltmusik mit Roger Willemsen, die Jazz-Reihe Jazz at Berlin Philharmonic, der Philharmonische Salon, die Orgelmatineen und die Late Night-Konzerte entführen ihr Publikum in ganz eigene Musik- und Klangwelten abseits des gängigen Konzertbetriebs.

Rattle

Charismatische Dirigenten

Gustavo Dudamel
Daniel Barenboim
Emmanuelle Haïm
Riccardo Chailly

Großartige Solisten

Martha Argerich
Frank-Peter Zimmermann
Yuja Wang
Isabelle Faust

Kammermusikalische Vielfalt

Angela Denoke
Scharoun Ensemble Berlin
Lang Lang
Arditti Quartet

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