Berliner Philharmoniker

Konzertsaison 2015/2016
Im Zentrum Beethoven

Wer an klassische Musik denkt, denkt an Ludwig van Beethoven. Interpretationen seiner Symphonien waren Höhepunkte der Amtszeiten sämtlicher Chefdirigenten der Berliner Philharmoniker. Nach einem ersten Gesamtzyklus 2008 wird Sir Simon Rattle in der kommenden Saison nun erneut seine Lesart der Beethovenschen Werke vorlegen, zu denen nicht nur die neun Symphonien, sondern auch die Erste Leonoren-Ouvertüre gehören. Außerdem tritt Sir Simon gleich zweimal als Operndirigent in Erscheinung. In einer konzertanten Aufführung steht Wagners Tristan und Isolde mit Stuart Skelton und Eva-Maria Westbroek auf dem Programm. Ein weiteres berühmtes Liebespaar begegnet uns in Debussys Pelléas et Mélisande – in der Regie von Peter Sellars, dem diesjährigen Artist in Residence, und mit Christian Gerhaher und Magdalena Kožená in den Titelpartien. Debussys Oper ist eingebettet in einen weiteren Programmschwerpunkt mit französischer Musik u. a. von Hector Berlioz, Henri Dutilleux, César Franck, Charles Koechlin, Jean-Baptiste Lully, Francis Poulenc, Maurice Ravel und Camille Saint-Saëns. Im Rahmen des Musikfest Berlin 2015 haben die Berliner Philharmoniker mit den Aufführungen von Arnold Schönbergs Zweiter Kammersymphonie und dem Monodram Die glückliche Hand sowie Carl Nielsens Vierter Symphonie zwei Komponisten auf das Programm gesetzt, denen das Festival jeweils einen Schwerpunkt widmet. Erster Höhepunkt der Spielzeit ist das Saisoneröffnungskonzert mit Benjamin Brittens Variations on a Theme of Frank Bridge und Dmitri Schostakowitschs Vierter Symphonie.

Langjährige Bekannte, neue Talente

Viele langjährige Gastdirigenten mit großen Namen haben sich für die neue Saison angekündigt: Herbert Blomstedt, Semyon Bychkov, Bernard Haitink, Mariss Jansons, Iván Fischer, Zubin Mehta und Christian Thielemann. Auch die jüngere Generation ist am Pult der Philharmoniker vertreten. Die Dirigenten debütierten teilweise erst vor wenigen Jahren hier, sind aber schon zu den regelmäßigen Gäste der philharmonischen Konzerte avanciert: Giovanni Antonini, Daniel Harding, Andris Nelsons, Yannick Nézet-Séguin und Tugan Sokhiev. Nach 13-jähriger Pause begrüßen wir auch wieder Sir John Eliot Gardiner am Pult des Orchesters. Neben diesen alten Freunden der Berliner Philharmoniker erwarten wir drei spannende Debüts mit Juanjo Mena, Chefdirigent des BBC Philharmonic, mit dem international renommierten Komponisten Matthias Pintscher sowie mit dem designierten Kölner Generalmusikdirektor François-Xavier Roth.

Internationale Gäste, philharmonische Gäste

Nicht weniger eindrucksvoll liest sich die Liste der Gastsolisten u. a. mit den Pianisten Piotr Anderszewski, Emanuel Ax, Daniel Barenboim, Krystian Zimerman, Maurizio Pollini und Jean-Yves Thibaudet, den Geigern Lisa Batiashvili, Renaud Capuçon, Anne-Sophie Mutter, Gil Shaham, Baiba Skride und Frank Peter Zimmermann sowie mit dem Cellisten Truls Mørk. Aus den Reihen der Berliner Philharmoniker präsentieren sich zudem Konzertmeister Daniel Stabrawa, Flötist Emmanuel Pahud und die Harfenistin Marie-Pierre Langlamet solistisch. Als Debütanten begrüßen wir in dieser Saison die Pianisten Till Fellner in Mozarts Klavierkonzert Nr. 25 und Kirill Gerstein in Rachmaninows Zweitem Klavierkonzert. Freunde der Vokalmusik dürfen sich außerdem auf das erste Gastspiel der Sopranistin Anna Caterina Antonacci in Berlioz’ Les Nuits d’été freuen.

Von Alter Musik bis Jazz und Weltmusik

Ebenso vielfältig wie die Symphonie- sind auch die Kammermusikkonzerte: In der Reihe Prisma Kammermusik präsentieren sich neben einzelnen Mitgliedern der Berliner Philharmoniker auch philharmonische Ensembles wie das Berliner Philharmonische Klavierquartett, das Philharmonische Oktett Berlin, das Philharmonische Bläserquintett Berlin und das Athenäum Quartett. Die hohe Kunst des kammermusikalischen Spiels zu viert führen das Philharmonia Quartett, das Belcea Quartet sowie das Hagen und das Pavel Haas Quartett vor. Die Reihe Klavier eröffnet ein junger Pianist, der zum ersten Mal in den Konzerten der Stiftung Berliner Philharmoniker zu erleben ist: Francesco Piemontesi stellt in seinem Debüt-Recital Klavierwerke der Wiener Klassik Stücken von Karlheinz Stockhausen gegenüber. Krystian Zimerman interpretiert die beiden letzten Sonaten von Franz Schubert, während sein polnischer Landsmann Piotr Anderszewski Kompositionen von Leoš Janáček, Béla Bartók und Johann Sebastian Bach spielt. Auch Maurizo Pollini gastiert mit einem Solo-Programm. Freunde des Liedgesangs werden mit Spannung der Reihe Umsungen – Die Welt der Vokalmusik entgegensehen: Magdalena Kožená singt begleitet von Sir Simon Rattle (Klavier) und weiteren Instrumentalisten Lieder französischer, russischer, deutscher und tschechischer Komponisten und gibt außerdem noch einen Cole-Porter-Abend. Die Sopranistin Klara Ek und der Tenor Thomas Hobbs sind die Solisten bei der Aufführung geistlicher Werke von Georg Friedrich Händel durch die Akademie für Alte Musik Berlin. Die Liebhaber Alter Musik kommen zudem in der Reihe Originalklang auf ihre Kosten, in der außer Ensembles wie Concerto Melante, Le Concert d’Astrée, Collegium 1704 und Accademia Bizantina auch das Orchestra La Scintilla mit Cecilia Bartoli und Rolando Villázon auftreten. Bewährte Serien wie Unterwegs – Weltmusik mit Roger Willemsen, die Jazz-Reihe Jazz at Berlin Philharmonic, der Philharmonische Salon, die Orgelmatineen und die Late Night-Konzerte entführen ihr Publikum in ganz eigene Musik- und Klangwelten abseits des gängigen Konzertbetriebs.

Rattle

Charismatische Dirigenten

Zubin Mehta
Bernard Haitink
Sir John Eliot Gardiner
Yannick Nézet-Séguin

Großartige Solisten

Daniel Barenboim
Lisa Batiashvili
Anne-Sophie Mutter
Maurizio Pollini

Kammermusikalische Vielfalt

Cecilia Bartoli
Krystian Zimerman
Philharmonisches Bläserquintett
Hagen Quartett

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