Freunde der Berliner Philharmoniker e.V.

Die Freunde der Berliner Philharmoniker e. V.

Als sich unser Verein 1949 gründete, gab es nur ein Ziel: den Berliner Philharmonikern im zerstörten Nachkriegs-Berlin zu einem neuen Konzertsaal zu verhelfen. Mit großem persönlichem und finanziellem Engagement trugen die Mitglieder maßgeblich zum Bau der Philharmonie von Hans Scharoun, später auch zum Bau des Kammermusiksaals bei.

Danach galt es, sich neue Ziele zu setzen: Heute engagieren sich die Freunde vorrangig für den Ankauf und die Finanzierung von Instrumenten. Aber auch die Verbesserung der Ausstattung der Philharmonie, insbesondere der Tontechnik, die Aufarbeitung und Darstellung der Geschichte des Orchesters und die Generalsanierung der Orgel in der Philharmonie gehören zu den Förderprojekten.

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Junge Erwachsene für die philharmonische Arbeit zu begeistern, ist uns ein besonderes Anliegen. Dazu wurde im Jahr 2007 der »Junge Freundeskreis« gegründet, der für Klassikfans bis zum Alter von 35 Jahren offen steht. Den Mitgliedern des Vereins bieten sich attraktive und interessante Möglichkeiten, die Welt der Berliner Philharmoniker zu erleben – egal, ob als Freund, Förderer oder Mäzen. Jedes Jahr finden drei sonntägliche Matineen mit Musikern des Orchesters statt, die häufig von Vorträgen oder Diskussionen umrahmt werden. Pro Saison haben Sie außerdem die Möglichkeit, an einer Probe der Berliner Philharmoniker teilzunehmen. Den Förderern und Mäzenen bieten sich noch weitere Gelegenheiten, den Berliner Philharmonikern näher zu kommen (siehe Mitgliedschaften).

Alle Beiträge und Spenden sind selbstverständlich steuerlich absetzbar. Werden auch Sie Teil der philharmonischen Familie – als Mitglied bei den Freunden der Berliner Philharmoniker. Unterstützen Sie die Aktivitäten des Orchesters und nutzen Sie die Vielzahl unserer Angebote.

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Prof. Manfred Erhardt

Im Gespräch mit Helge Grünewald schildert Prof. Manfred Erhardt, ehemaliger Vorstandsvorsitzender des Vereins, Geschichte und Ziele des Freundeskreises.

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Gaurdagnini
Übergabe von Hand zu Hand: Axel Gerhardt, Prof. Manfred Erhardt, Martin Hoffmann, Andreas Buschatz (v.r.n.l.)
Guadagnini II

Übergabe der Guadagnini-Violine

Lange Jahre leistete sie dem Geiger Axel Gerhardt gute Dienste: die Violine aus der Werkstatt Giovanni Battista Guadagninis (Mailand 1754). Nun haben die Freunde der Berliner Philharmoniker das Instrument von dem ehemaligen Philharmoniker erworben und es im Rahmen der Matinee am 16. Juni 2013 leihweise der Stiftung Berliner Philharmoniker übergeben. Diese wiederum stellt die Geige dem Konzertmeister Andreas Buschatz zur Verfügung. Die komplette Kaufsumme von 600.000 Euro überlässt Axel Gerhardt dem Bundesjugendorchester.

2. Nov. 2014 – »Wer ist der Tiefste im ganzen Land?«

Sie bilden das Fundament, das Tiefgeschoss und den Abgrund des Orchesters: die Bässe. Aber nicht nur die allseits bekannten und sichtbaren Kontrabässe werden in dieser Matinee zu bestaunen sein, sondern auch die schwärzesten Stimmen aus den anderen Gruppen, vom Kontrafagott bis zur Basstuba. In kurzen Gesprächen und mit unorthodoxen musikalischen Kostproben stellen die tiefsten Philharmoniker ihre sonoren Instrumente vor.

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