Berliner Philharmoniker
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Philharmonisches Streichsextett Berlin

2 Violinen, 2 Violen, 2 Violoncelli

Philharmonisches Streichsextett Berlin

Angefangen hat alles mit einer Absage. Nachdem die Philharmonischen Streichersolisten 1989 eine geplante Italientournee nicht antreten konnten, übernahmen einige Musiker die vorgesehenen Konzerte in der reduzierten Besetzung eines Streichsextetts – mit so großem Erfolg, dass sie beschlossen, fortan als festes Ensemble weiter zusammenzuspielen.

Italien war und ist eines der wichtigsten Wirkungsstätten des Sextetts. So tritt es dort regelmäßig in Konzertreihen großer italienischer Städte auf. Außerdem gastiert es bei den Osterfestspielen Salzburg (Kontrapunkte), bei den Schwetzinger Festspielen sowie dem englischen Bath-Festival. Und natürlich gibt es immer wieder Konzerte im Kammermusiksaal der Philharmonie.

Die Säulen des Repertoires bilden die Streichsextette von Johannes Brahms (opp.18 und 36), Peter Tschaikowsky (Souvenir de Florence), Antonin Dvořák, Erich Wolfgang Korngold, Max Reger und Erwin Schulhoff. Diese Stücke kombiniert das Ensemble in seinen Programmen gerne mit Sextetten von Luigi Boccherini, Alexander Borodin, Niels Gade und Bohuslav Martinů sowie mit der Introduktion zur Oper Capriccio von Richard Strauss. Da die originale Literatur nicht besonders umfangreich ist, zählen auch Bearbeitungen zum Repertoire, beispielsweise das Sextett op. 81b (original für 2 Hörner und Streichquartett) von Ludwig van Beethoven.

Den Reiz in dieser Sechserformation sehen die Musiker darin, den philharmonischen Klang des Orchesters in das kammermusikalische Musizieren einfließen zu lassen – besonders bei den großen romantischen Sextetten von Brahms und Tschaikowsky, in denen die beiden Violoncelli teilweise sehr »orchestral« behandelt sind.

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