Philharmonia Quartett | Berliner Philharmoniker
Berliner Philharmoniker

Philharmonia Quartett

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Das Philharmonia Quartett hat sich schon bald nach seiner Gründung vor fast einem Vierteljahrhundert als ein Maßstäbe setzendes, in aller Welt hochangesehenes Kammermusik-Ensemble etabliert. Weit über 100 Werke umfasst inzwischen das vielseitige und von Entdeckerfreude geprägte Repertoire des Quartetts, dem ausnahmslos Musiker aus den Reihen der Berliner Philharmoniker angehören: die Geiger Daniel Stabrawa und Christian Stadelmann, der Bratscher Neithard Resa sowie der Cellist Dietmar Schwalke, der nach dem Tod des Gründungsmitglieds Jan Diesselhorst Anfang Februar 2009 nun in das Ensemble aufgenommen wurde.

Das Philharmonia Quartett lebt zum einen von der unerschöpflichen künstlerischen Auseinandersetzung mit den Klassikern – auch jenen des 20. Jahrhunderts – und zum anderen vom Engagement für seltener zu hörende Streichquartette, etwa von Paul Hindemith, Max Reger, Erwin Schulhoff oder Karol Szymanowski. In den internationalen Musikmetropolen ist das Philharmonia Quartett ein gern gesehenes Gast-Ensemble. Im Sommer 2001 wurde ihm während eines Konzerts in Buenos Aires der Preis der argentinischen Musikkritik verliehen.

Auch die CD-Einspielungen des Quartetts finden immer wieder sehr positive Resonanz. So erhielt die im Jahr 2002 veröffentlichte Einspielung der Streichquartette Nr. 2 und Nr. 3 von Benjamin Britten den »ECHO Klassik«-Preis 2003. Im Rahmen der philharmonischen Kammerkonzerte veranstaltete das Philharmonia Quartett in der Saison 2003/2004 eine Reihe mit sämtlichen Streichquartetten Ludwig van Beethovens; außerdem präsentierte es in den Spielzeiten 2005/2006 und 2006/2007 einen kompletten Schostakowitsch-Zyklus.

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