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Was hat Sie dazu veranlasst, in einer Konzertreihe Beethovens Symphonien mit Werken Anton Weberns zu kombinieren?
Wann haben Sie Beethovens Symphonien entdeckt und wie hat sich Ihre Beziehung zu diesen Werken im Lauf der Zeit verändert?
Dirigieren Sie Beethovens Symphonien lieber mit einem Orchester wie den Berliner Philharmonikern, das auf modernen Instrumenten spielt, oder mit einem Ensemble, das historische Instrumente benutzt?
Warum haben Sie die I. Symphonie mit einer kleineren Streicherbesetzung gespielt als die VII. Symphonie?
Warum haben Sie bei Beethoven eine Orchesteraufstellung gewählt, bei der die ersten und zweiten Geigen nicht nebeneinander spielten, sondern sich gegenüber saßen?
Wie ist es für Sie, Beethovens Symphonien mit einem Orchester einzustudieren, dass diese Werke bereits unzählige Male gespielt hat?
In Stanley Kubricks Kultfilm Clockwork Orange spielt die IX. Symphonie von Beethoven eine zentrale Rolle. Warum hat Kubrick gerade dieses Werk für seinen Film gewählt?
Von Weberns Orchesterstücke op. 6 gibt es zwei Fassungen. Warum haben sie sich für die zweite Fassung entschieden, in der Webern die Größe des Orchesters reduziert hat?
Ludwig van Beethoven und Anton Webern gehören zweifellos zu den wirkungsmächtigsten Neuerern der Musikgeschichte. Mit ihren Werken erschütterten sie die Hörgewohnheiten ihrer Zeitgenossen und revolutionierten die Kompositionsgeschichte. In der Saison 2007.2008 widmeten Sir Simon Rattle und die Berliner Philharmoniker beiden Komponisten ein Doppelporträt. In fünf Konzerten stellten sie den neun Symphonien Beethovens ausgewählte Werke Anton Weberns gegenüber. Auf dem Programm der Konzerte am 16. und 17. April 2008 standen Beethovens I. und VII. Symphonie sowie Weberns Orchesterstücke op. 6 in der revidierten Fassung von 1928/29. Im Anschluss an die Generalprobe sprach Sir Simon Rattle mit Oberstufenschülern über seine Beziehung zu Beethovens und Weberns Musik.

