Interviews
Peter Eötvös


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Frage 1

Franz Liszt letzte Symphonische Dichtung Von der Wiege bis zum Grabe, Béla Bartóks Cantate profana und György Ligetis Requiem sind im gegenwärtigen Konzertbetrieb eher selten zu hören. Warum haben Sie gerade diese drei Werke in einem Konzertprogramm kombiniert?



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Frage 2

Wann sind Sie György Ligeti zum ersten Mal begegnet und in welchem Zusammenhang haben Sie sein Requiem kennengelernt?



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Frage 3

Welche Stellung hat das Requiem in Ligetis Schaffen und welche spezifischen Kompositionstechniken setzt Ligeti in diesem Werk ein?



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Frage 4

Der Schwedische Rundfunkchor, der die Uraufführung von Ligetis Requiem im März 1965 in Stockholm bestritt, begann bereits im Sommer des Vorjahres mit den ersten Proben. Wie verlief der Einstudierungsprozess in Berlin und welche Aufgaben übernehmen Sie als Dirigent bei den Aufführungsvorbereitungen?



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Frage 5

Können Sie sich beim Lesen einer Partitur die notierte Musik innerlich vorstellen?



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Frage 6

Sie sind nicht nur Dirigent, sondern auch Komponist. Gibt es Momente bei der Beschäftigung mit einem Werk wie Ligetis Requiem, in denen Sie denken, hier gibt es eine musikalische Idee oder eine bestimmte Form der Orchesterbehandlung, die mich als Komponist interessiert und ist das Ohr des Komponisten auch dann aktiv, wenn Sie dirigieren?



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Frage 7

Welche Bedeutung hatte Béla Bartók für die nachfolgenden Komponisten-Generationen in Ungarn?



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Frage 8

Viele Menschen haben Schwierigkeiten, einen Bezug zur neuen Musik zu entwickeln. Woran liegt das und warum setzen Sie so häufig Werke des 20. und 21. Jahrhunderts auf Ihre Programme?



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Frage 9

Warum schreiben Sie „moderne“ Musik?



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Frage 10

In welchem musikalischen Umfeld sind Sie aufgewachsen und was bedeutet Ihnen die Auseinandersetzung mit anderen Musikkulturen?



Hintergrund

Der ungarische Dirigent und Komponist Peter Eötvös gastierte im Januar 2007 bei den Berliner Philharmonikern und dirigierte die Werke dreier Landsleute: György Ligetis gewaltiges Requiem, Béla Bartóks Cantata profana sowie die symphonische Dichtung Von der Wiege bis zum Grabe von Franz Liszt. Welche Bedeutung diese Werke für ihn haben, wie der Prozess der Einstudierung verlief und vieles mehr erfahren Sie in diesem Gespräch.


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