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Heart of Darkness ist der Titel eines berühmten Romans von Joseph Conrad. Ihrem neuen Klarinettenkonzert haben Sie denselben Titel gegeben. Warum?
War Ihnen von Anfang an klar, dass das Soloinstrument bei diesem Stück eine Klarinette sein muss?
Sie haben Heart of Darkness für Karlheinz Steffens komponiert. Gab es bereits während des Kompositionsprozesses eine direkte Zusammenarbeit zwischen Ihnen und Herrn Steffens?
In Ihrem neuen Klarinettenkonzert ist das Orchester auf der Bühne in zwei Gruppen geteilt. Welche musikalischen Ideen stehen hinter dieser räumlichen Aufstellung?
Womit beginnen Sie, wenn Sie einen Kompositionsauftrag erhalten, und wie gestaltet sich Ihr Arbeitsprozess?
Wie lange dauert es, bis Sie mit einem neuen Werk zufrieden sind und es der Öffentlichkeit übergeben?
Heart of Darkness ist der Titel eines Werkes, das der 1963 geborene Komponist und Dirigent Christian Jost im Auftrag der Stiftung Berliner Philharmoniker geschrieben hat. Ausgangs- und Bezugspunkt der „Odyssee für Klarinette und Orchester“ ist der gleichnamige Roman von Joseph Conrad. Den virtuosen Solopart hat Jost für Karlheinz Steffens komponiert, der 2001–2007 als Soloklarinettist bei den Berliner Philharmonikern wirkte. Am 7. November 2007 fand die Uraufführung des Werkes unter der Leitung von Sir Simon Rattle in der Philharmonie statt. Im Anschluss an die Generalprobe erläuterte Jost sein neues Werk im Gespräch mit Berliner Schülern und Studierenden.

