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Auf welche Weise kann ich Musik wahrnehmen? Was empfinde ich beim Hören und wie kann ich es in eine eigene (Körper-, Musik- und Farben-)Sprache übersetzen? Diesen Fragen widmen sich die drei Workshop-Leiter Matthew Hunter, Isabel Mertel und Canan Erek auf ganz unterschiedliche Weise und stellen dabei das Orchesterwerk Jeux von Claude Debussy ins Zentrum.
Matthew Hunter, Bratscher der Berliner Philharmoniker, nähert sich diesen Fragen mit seiner Schülergruppe in Musik-Workshops. In Auseinandersetzung mit der Handlung des ursprünglich als Ballettmusik komponierten Werks Jeux wird in dieser »Musikwerkstatt« komponiert, musiziert und neu erzählt.
Die Kunsttherapeutin Isabel Mertel sucht mit ihrer Schülergruppe nach Übersetzungen von musikalischen Eindrücken in Farbe und Form. Dabei soll Debussys musikalisches Werk in ein malerisch sichtbares verwandelt werden. In der Abschlusspräsentation sind die Arbeitsschritte und Phasen dieser synästhetischen Annäherung zu sehen.
Die Choreografin Canan Erek begegnet Debussys Orchesterwerk gemeinsam mit einer dritten Gruppe »in Bewegung«. Sie begibt sich mit ihrer Gruppe über das Medium Tanz auf die Suche nach Ausdrucksformen für die Impressionen der Musik.
Eine interdisziplinäre Aufführung zeigt die drei künstlerischen Auseinandersetzungen mit Debussys Jeux, die nicht für sich stehen sollen, sondern miteinander verwoben und interaktiv zu einer gemeinsamen Interpretation werden. Im Rahmen der Präsentation spielen die Pianisten Holger Groschopp und Majella Stockhausen-Riegelbauer eine Transkription des Werkes für Klavier zu 4 Händen.


